Viel Grund zur Freude gab es bei der turnusmäßigen Hauptversammlung des Odissa-Charles e.V. am 13. September 2026. Der Jahresrückblick machte sichtbar, was im vergangenen Jahr gemeinsam erreicht werden konnte. Der bisherige Vorstand wurde für seine Arbeit entlastet und dem neu gewählten Vorstand aus erfahrenen Vereinsmitgliedern wurde einvernehmlich das Vertrauen ausgesprochen.
Gemeinsam viel erreicht
Manchmal lohnt es sich, innezuhalten und den Blick auf das zu richten, was bereits geschafft wurde. Die Hauptversammlung bot dafür eine gute Gelegenheit. Sie zeigte einmal mehr, dass wir gemeinsam mit den Menschen und für die Menschen in Uganda viel erreichen können:
- Immer mehr der seit Jahren begleiteten Kinder und Jugendlichen erreichen qualifizierte Schul- und Ausbildungsabschlüsse und starten damit in ein selbstbestimmtes Leben.
- Für unsere 16-köpfige Wohngruppe konnte ein neues, sicheres und gesundes Zuhause gefunden werden.
- Gesundheitliche Herausforderungen wurden durch Beratung und finanzielle Unterstützung bewältigt – in einem Fall sogar mit einer intensivmedizinischen Behandlung.
- Unser Team vor Ort in Uganda ist inzwischen professionell aufgestellt und arbeitet eng und verlässlich zusammen.
Eine wichtige Voraussetzung für all diese Erfolge ist natürlich eine solide finanzielle Grundlage. Auch hier konnte die Hauptversammlung eine erfreuliche Bilanz ziehen: Die Kassenprüfer*innen bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Einnahmen und Ausgaben stehen in einem ausgewogenen Verhältnis, sodass die vorhandenen Mittel weiterhin gezielt für die Vereinsarbeit eingesetzt werden können.
Engagement, das bleibt
Viele Vereinsmitglieder kennen die Situation und die Menschen in Uganda sehr gut – auch wenn unser Verein von Deutschland aus auf einem anderen Kontinent und in einem Land mit schwierigen Rahmenbedingungen agiert. Wiederholte Besuche vor Ort und der direkte Kontakt zu den unterstützten Kindern, Jugendlichen und alleinerziehenden Müttern ermöglichen einen realistischen Blick auf ihre Lebenssituation.
Diese Nähe prägt den Verein. Viele Mitglieder bringen sich mit eigenen Ideen und Aktivitäten ein – sowohl in Uganda als auch in Deutschland. Diese Mitmach-Mentalität ist eine große Stärke und unterstützt den Vorstand bei seiner Arbeit. Dennoch trägt der Vorstand natürlich die Hauptverantwortung und beschäftigt sich in zahlreichen Sitzungen mit vielschichtigen Themen und oftmals schwierigen Entscheidungen.
Für die Geschicke des Vereins haben sich auch Virginia von Oppenkowski als Kassenwartin und und Heike Niggemeyer als Schriftführerin mit viel Herzblut und Zeit eingesetzt, sich nun aber nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Vereinsmitglieder und Vorstandskolleginnen bedauern ihren Rückzug aus dem Vorstand sehr, haben aber zugleich großes Verständnis für ihre Entscheidung.
Ein herzliches Dankeschön an Heike und Virginia für ihren großartigen Einsatz in den vergangenen Jahren!
Umso schöner ist es, dass beide dem Verein erhalten bleiben. Bei Fragen rund um die Gesundheit und bei dringenden Entscheidungen über medizinische Behandlungen wird Dr. med. Heike Niggemeyer weiterhin ihre fachliche Expertise einbringen. Virginia von Oppenkowski übergibt zwar die von ihr hervorragend geführte Kasse, bleibt dem Verein aber mit ihrem besonderen Blick für die Menschen und Gegebenheiten in Uganda verbunden. Ihre Erfahrung und ihre Denkanstöße werden auch künftig bei schwierigen Entscheidungen sehr wertvoll sein.
Mit Kontinuität und neuen Kräften
Ein Wechsel im Vorstand ist auch für einen Verein eine besondere Phase. Umso erfreulicher war es, dass für alle fünf Vorstandspositionen engagierte und qualifizierte Kandidatinnen zur Verfügung standen.
Aus dem bisherigen Vorstand stellten sich die Vorsitzende Anne Grothe sowie die Beisitzerinnen Lara Grothe und Ina Kreipe erneut zur Wahl. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Verein und ihren beruflichen Kompetenzen genießen sie das Vertrauen der Mitglieder und wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Auch für die beiden frei gewordenen Positionen konnten engagierte Nachfolgerinnen gewonnen werden. Ines Martella, die bereits mehrfach Vereinssitzungen protokolliert hat, übernimmt das Amt der Schriftführerin. Susanne Schwalk wird künftig als Kassiererin für die Finanzen des Vereins verantwortlich sein.
Mit der Vereinsarbeit und insbesondere mit den finanziellen Abläufen ist Susanne bereits bestens vertraut: Gemeinsam mit ihrem Mann Thomas hat sie ein Excel-basiertes Erfassungstool entwickelt und eingeführt, das die Strukturierung und Auswertung der Ausgaben erleichtert.
Neben ihrer fachlichen Kompetenz bringen Ines und Susanne viel Enthusiasmus und wertvolle Erfahrungen aus mehreren Aufenthalten in Uganda mit. Damit sind beste Voraussetzungen geschaffen, die bisherige Arbeit kontinuierlich fortzuführen und neue Impulse zu setzen.
Danke und alles Gute für die neuen Aufgaben
Wir danken allen bisherigen und neu gewählten Vorstandsmitgliedern herzlich für ihr Engagement und für ihre Bereitschaft, diese verantwortungsvollen und zeitintensiven Aufgaben zu übernehmen.
Für die kommende Zeit wünschen wir dem neuen Vorstand viel Freude, Erfolg und gutes Gelingen – bei den geplanten Projekten ebenso wie bei den oft überraschenden Herausforderungen, die die Entwicklungsarbeit immer wieder mit sich bringt.
Impressionen der Hauptversammlung 2026:

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