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Urlaub in Uganda – mit Sinn und ganz viel Herz

Urlaub bedeutet für viele Menschen eine Pause vom Alltag und Zeit zum Durchatmen. Doch zunehmend erwarten Reisende mehr als nur Erholung. Sie wünschen sich einen authentischen Zugang zu dem Leben vor Ort. Genau das ermöglicht ein Aufenthalt im Birungi Gästehaus: echte „Mittendrin-Erlebnisse“ und einen ehrlichen Einblick in unsere Vereinsarbeit!

Sabine ist gerade von ihrem vierten Uganda-Aufenthalt zurückgekehrt. Vor ihrer ersten Reise hatte auch sie viele Fragen: Kann ich mit einer sehr fremden Kultur umgehen? Wie komme ich Menschen nahe, ohne Grenzen zu überschreiten? Was kann ich selbst beitragen? Und MUSS ich etwas beitragen? Das sind Zweifel, die viele davon abhalten, ungewöhnliche Wege zu gehen. Aber Sabine hat sich dafür entschieden und erlebt, wie bereichernd es ist, sich auf neue Erfahrungen einzulassen.

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Gemeinsam für eine gewaltfreie Erziehung

Gewalt in der Erziehung ist in Uganda leider noch immer weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert. Seit vielen Jahren setzen wir uns deshalb für eine gewaltfreie Erziehung an jenen Schulen ein, die von unserem Verein unterstützte Kinder besuchen. Gemeinsam mit einer benachbarten Grundschule konnten nun erstmals systematische Trainings zur Gewaltprävention durchgeführt werden.

Viele der von uns unterstützten Kinder besuchen eine private Primary School (1-7 Klasse) in einem Ortsteil von Jinga – entweder als Tages- oder als Internatsschüler. Durch die Finanzierung dieser großen Schülergruppe haben wir einen gewissen Einfluss auf die Schulleitung. Von Beginn an haben wir klar kommuniziert, dass wir Gewalt gegen Kinder nicht akzeptieren. Dennoch kommt es gelegentlich zu Prügelstrafen und Demütigungen, da solche Erziehungsmethoden an vielen Schulen und auch in Familien noch immer als normal gelten.
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Finanzmanagement – Tausendundeine Null

Wenn Sponsoren und Vereinsmitglieder nach Uganda kommen, beginnt für viele zunächst der „Kampf mit den Nullen“: Für einen Euro erhält man rund 4.200 Uganda-Shilling. Für das Vereinsmanagement ist das jedoch nur die kleinste Herausforderung. Wesentlich anspruchsvoller ist die korrekte, transparente und lückenlose Dokumentation aller Ausgaben. Hierfür haben wir gemeinsam mit unseren ugandischen Mitarbeitenden klare Prozesse etabliert, die zuverlässig umgesetzt werden.

Pro Jahr befasst sich der Vorstand in 10 bis 15 Sitzungen intensiv damit, welche Maßnahmen mit den anvertrauten Spendengeldern sinnvoll umgesetzt werden können. Bereits diese Abwägung ist anspruchsvoll. Hinzu kommen der sichere Geldtransfer sowie die detaillierte Erfassung aller Ausgaben – beides Bereiche, die besondere Sorgfalt erfordern.

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Zurück in die Schule – mit Bleistift und Besen

Im Februar, wenn das neue Schuljahr beginnt, stehen das Team in Uganda sowie die Kinder und Jugendlichen gleichermaßen Kopf. Die Rückkehr in die Schulen – insbesondere in die Internate – erfordert ganz besondere Vorbereitungen.

Wie bei einem kleinen „Auszug aus Ägypten“ sieht es jedes Jahr zum Schulbeginn aus. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort schwirren die Köpfe, wenn sie die langen Anforderungslisten für mehr als 60 Kinder abarbeiten müssen.

Großeinkauf zum Ferienende

Uganda erwarten die Schulen nicht nur, dass alle SchülerInnen gängiges Schulmaterial wie Hefte, Bücher und Stifte mitbringen. Auch Dinge des täglichen Bedarfs wie Toilettenpapier oder Besen stehen auf den Listen. Zudem hat jede Schule ihre ganz eigenen, sehr spezifischen Anforderungen, die selbstverständlich zu 100 % erfüllt werden müssen. Entsprechend wird von unserem Team eingekauft, geschleppt, gepackt und gewissenhaft abgehakt.

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Rasant ins neue Jahr – Herzliche Glückwünsche zum Führerschein!

Barbara haben wir vor vielen Jahren als scheues Mädchen aus ärmsten Verhältnissen kennengelernt. Heute ist sie eine erfolgreiche, berufstätige junge Frau mit einem sehr guten Schulabschluss, einer qualifizierten Ausbildung – und seit Kurzem auch mit einem Führerschein!

In Uganda ist der Besitz eines Führerscheins keineswegs selbstverständlich. Nur wenige Menschen können sich die Kosten dafür leisten, und selbst ältere Kleinwagen sind für die meisten Privatpersonen unerschwinglich. Frauen am Steuer sind erst recht eine Seltenheit. Doch davon ließ sich die zielstrebige Barbara nicht beirren: Im vergangenen Jahr wandte sie sich mit der Bitte um die Finanzierung ihres Führerscheins an unsere Vereinsvorsitzende Anne Grothe. Die Entscheidung des Vorstandes fiel schnell, denn Barbara ist außergewöhnlich engagiert und zuverlässig.

Ein Gewinn für Verein und Gästehaus

Barbara arbeitet Teilzeit für den Verein und sorgt dort gewissenhaft für die Umsetzung organisatorischer Aufgaben. Zusätzlich leitet sie als ausgebildete Fachkraft für Catering und Hotelmanagement das Birungi Guesthouse. Für beide Tätigkeiten ist die Fahrerlaubnis eine enorme Bereicherung: Sie kann nun unabhängig von der Verfügbarkeit anderer Vereinsfahrer Einkäufe erledigen, Transporte organisieren und sich um die Mobilität der vom Verein unterstützten Kinder kümmern.

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Peace, Love & Christmas Cookies!

Auch in Uganda freuen sich Jung und Alt auf die festlichen Weihnachtstage. Gemeinsam mit den Familien vor Ort halten wir inne, blicken auf die vielen kleinen und großen Erfolge des vergangenen Jahres zurück und sagen von Herzen Danke an alle UnterstützerInnen!

Euer persönliches Engagement und eure Spenden ermöglichen es den Menschen gesund zu leben und Pläne für ihre Zukunft zu entwickeln und umzusetzen.

Genießt die besondere Magie der Weihnachtszeit. Wir freuen uns darauf, im neuen Jahr gemeinsam mit euch weitere schöne und erfolgreiche Initiativen auf den Weg zu bringen!


Vier Gesundheitsschulungen und ein überraschendes Problem

„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“, soll schon Arthur Schopenhauer gesagt haben. Vielen Menschen in Uganda fehlt es jedoch nicht nur an Geld, sondern auch an grundlegenden Kenntnissen über einen gesundheitsfördernden Lebensstil. Dem wollen wir entgegenwirken. Mit vier Gesundheitsschulungen haben wir kürzlich einen wichtigen Schritt gemacht.

Die Gesundheit unserer „Schützlinge“ liegt uns sehr am Herzen. Denn nur gesunde Kinder haben die Chance auf einen guten Schulabschluss, und nur gesunde Eltern können ein eigenes Einkommen erwirtschaften und sich um ihre Familien kümmern.

Seit vielen Jahren setzen wir uns auf vielfältige Weise für die Gesundheit der von uns unterstützten Menschen ein. Wir organisieren alle wichtigen Impfungen, leisten mit Nahrungsspenden einen Beitrag zur besseren Ernährung und übernehmen im Notfall auch die Kosten für lebensrettende Behandlungen, Operationen oder Kaiserschnitte. All das ist wichtig; oft sogar überlebenswichtig! Doch um die Lebenssituation langfristig zu verbessern und die Ausgaben im medizinischen Bereich zu senken, müssen wir vor allem die Zahl der Krankheits- und Notfälle verringern.

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Ein fröhliches Treffen zu Ehren der Omas

In der Sozialstruktur Ugandas spielen sogenannte „Oma Häuser“ eine wichtige Rolle. Hier finden Kinder eine Heimat, deren Eltern sich nicht um sie kümmern können oder wollen. Seit Jahren arbeiten wir mit einigen dieser Omas zusammen und laden sie regelmäßig ein, um ihren unermüdlichen Einsatz zu würdigen. Auch unser letztes Treffen schenkte den Omas wieder die verdiente Anerkennung und eine fröhliche Auszeit von ihrem oft harten Alltag.

„Jaja“ ist die traditionelle Bezeichnung einer Oma in Uganda, unabhängig davon, ob tatsächlich ein Verwandtschaftsverhältnis besteht. Jajas sind oft die einzige Anlaufstelle für alleinerziehende Mütter, die ohne finanzielle Unterstützung der Väter für den Lebensunterhalt sorgen müssen. Manche Frauen sind auch durch Krankheit und Armut so entkräftet, dass sie ihre Kinder temporär oder dauerhaft abgeben; vom Neugeborenen bis zum Teenager. Wo bereits ein Kind Unterschlupf gefunden hat, füllen sich die Hütten oder Häuschen schnell mit weiteren Kindern und werden so zum „Oma Haus“.

Kein „Hotel Mama“, aber ein sicheres Zuhause

Viele Kinder, die wir unterstützen, sind ganz oder teilweise in Oma Häusern aufgewachsen. Wenn sie Internate besuchen, kehren sie in den Ferien zu den Jajas zurück, weil sie sonst keine Bleibe haben. Mit einigen Omas pflegen wir langjährige Kontakte und wir wissen, dass die Kinder bei ihnen sicher aufgehoben sind.

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Diplom-Sozialarbeiter Stefan – Unser Entwicklungshelfer vor Ort

Kontinuierliche Entwicklungsarbeit auf einem anderen Kontinent erfordert Kompetenz; und zwar auf beiden Erdteilen. Durch den diplomierten Sozialarbeiter Stefan haben wir seit einem Jahr die nötige Expertise vor Ort in Uganda. Das Tüpfelchen auf dem „I“ ist, dass Stefan seinen Universitätsabschluss mit Unterstützung des Odissa-Charles-Vereins erreicht hat.

Bereits vor knapp drei Jahren haben wir unter der Überschrift „Aus der Armut an die Uni“ über Stefan berichtet. Sein Bruder Odissa war das erste unterstützte Kind und wurde so zum Namensgeber des Vereins. Auch Stefans Schulabschluss wurde finanziert, ebenso wie sein Studium der Sozialen Arbeit, das er mit hervorragenden Noten abgeschlossen hat. Es ist wirklich schwer zu sagen, wer bei Stefans Abschluss am stolzesten war: der erfolgreiche Absolvent, seine alleinerziehende Mutter Christine oder die Vorstandsmitglieder und Sponsor*innen des Vereins. Weiterlesen »


Der Holiday Club – Ferienvergnügen trifft auf Zukunftsplanung

Wenn die Ferien in Uganda starten, beginnt für uns eine Phase intensiver Beschäftigung mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Neben gezielter Förderung und einem Spiel- und Spaßprogramm für die Grundschulkinder, haben wir gemeinsam mit den Jugendlichen Pläne für ihre berufliche Zukunft entwickelt.

Endlich Ferien! Die von uns unterstützten Kinder und Jugendlichen freuen sich 3x pro Jahr auf eine Pause von dem strengen Schulalltag. Die freie Zeit können sie allerdings nicht mit vielfältigen Aktivitäten füllen. Viele Menschen hocken in winzigen Räumen „aufeinander“ und Spielsachen sind kaum vorhanden. Erwachsene sind aufgrund ihrer gesundheitlichen oder beruflichen Situation oft nicht in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern. In der Vergangenheit haben wir beobachtet, dass mühsam Erlerntes in den Ferien wieder vergessen wurde und insbesondere die jüngeren Kinder mit erheblichen Defiziten in den Kindergarten und die Grundschulen zurückkehrten.

Ein erfolgreiches Ferienproramm entwickelt sich weiter

Um einen Teil der Ferienzeit sinnvoller zu gestalten, haben wir schon vor einigen Jahren den „Holiday Club“ ins Leben gerufen. In dem zweiwöchigen Ferienprogramm fördern wir motorische, kognitive und soziale Fähigkeiten durch Spiele, Schwimmen, Basteln und Malen. Auch Gäste, die in der Zeit vor Ort sind, bringen sich gerne mit kreativen Ideen in die Initiative ein. Für die leseschwachen Kinder haben wir das Programm um einen Leseclub ergänzt.

Seit dem letzten Jahr hat der Holiday Club eine weitere Dimension bekommen. Weiterlesen »


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