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Große Libori-Spendenaktion der Jubelhennesse ermöglicht dringende OPs

Libori ist eines der größten und ältesten Volksfeste Deutschlands. Vor allen Dingen ist es aber ein Fest, das die Herzen der Menschen weit öffnet. Das durfte unser Verein zum Libori-Abschluss dank einer Spendeninitiative der Jubelhennesse in eindrucksvoller Weise erfahren.

Die sogenannten Jubelhennesse in ihren rot-goldenen Kostümen sind eine feste Größe im Libori-Geschehen. Sie sorgen für den reibungslosen Ablauf am beliebten Bierbrunnen, der täglich von einem bunten Unterhaltungsprogramm begleitet wird. Bereits 2021 haben die Jubelhennesse während der pandemiebedingten Libori Light Version ihre Aufwandsentschädigung an den Odissa Charles Verein gespendet und eine zusätzliche Sammelaktion gestartet. Umso erfreuter waren wir, dass das engagierte Bierbrunnen-Team auch in diesem Jahr für die Menschen in Uganda spenden und sammeln wollte.

Bühne frei für den Odissa-Charles-Verein

Die Jubelhennes-Initiative zum 50-jährigen Jubiläum des Bierbrunnens erzielte nicht nur eine beeindruckende Spendensumme für bedürftige Menschen in Uganda. Sie ermöglichte es dem Verein zudem, sich auf der ganz großen Libori-Bühne am gut besuchten Rathausplatz zu präsentieren. Und das sogar mit Unterstützung des Paderborner Bürgermeisters Michael Dreier. Ein Traum für jedes gemeinnützige Projekt und daher aus Vereinssicht quasi der krönende Abschluss eines rauschenden Libori Festes! Weiterlesen »


Einladung zur Veranstaltung am 7. August

Am Sonntag, 7. August um 14 Uhr laden wir herzlich zu einem kurzweiligen Vortrag ins Amalthea-Theater Paderborn ein. An den Foto-Vortrag durch die Vereinsvorsitzende Anne Grothe schließt sich ein offener Austausch bei Kaffee und Kuchen mit Uganda-erfahrenen Vereinsmitgliedern an.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über die Arbeit unseres Vereins  zu informieren. Besonderer Fokus liegt auf den aktuellen Herausforderungen nach dem zweijährigen Corona-Lockdown in Uganda und den dramatischen Folgen durch den Ukraine-Krieg. Neben den Nothilfen und den teils lebensrettenden Maßnahmen, die der Verein leistet, sollen bei der Veranstaltung auch die nachhaltigen Erfolgsgeschichten des Vereins präsentiert werden.

Wir freuen uns auf die persönliche Begegnung!

 


Inflation trifft Armut – Mit Sparmaßnahmen und Co-Sponsoring durch die Krise

Uganda zählte bereits vor dem Beginn der Corona-Pandemie zu den ärmsten Ländern der Welt. Der fast zweijährige Lockdown hatte diese Situation bereits verschärft und nun verursacht der Krieg in der Ukraine zusätzliche extreme Preissteigerungen. Die Inflation trifft Menschen, die trotz großer Bemühungen schon unter normalen Umständen kaum von der Hand in den Mund leben können.

Auch für unseren Verein ist die Verdopplung und teilweise sogar Verdreifachung der Preise eine riesige Herausforderung, die wir in dem Ausmaß nicht einplanen konnten. Hier einige Beispiele von Dingen, die unsere unterstützten Kinder und Familien regelmäßig benötigen:

  • Maisbrei, 1kg: 1.500 UGX (= Uganda Shilling) – jetzt 2.200 UGX (0,55€)
  • Öl, 5L: 28.000 UGX – jetzt 40.000 UGX (10€)
  • Seife: 3.000 UGX – jetzt 9.000 UGX (2,25€)
  • Silberfisch, 1 große Tasse: 5.000 UGX –  jetzt 7.000 UGX (1,75€)
  • Hefte: 3.200 UGX – jetzt 5.500 UGX (1,38€)
  • Schuhe: 30.000 UGX  – jetzt 60.000 UGX (15€)
  • Matratze: 70.000 UGX – jetzt 100.000 UGX (100€)

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Schule nach dem Lockdown: Vorfreude – Ernüchterung – Zuversicht!

Ein großes Aufatmen ging im Januar 2022 durch Uganda: Nach rund zwei Jahren Corona Lockdown durften die Schulen wieder öffnen. Auch wir haben aufgeatmet, denn die von uns unterstützten Kinder brauchten dringend Normalität, Struktur und Perspektiven. Mit Freude und Stolz konnten wir im Februar berichten, dass tatsächlich alle Kinder in die Schule zurückgekehrt sind.

Uganda teilt das Schuljahr in drei Abschnitte (Terms), von denen der erste inzwischen abgeschlossen ist. Ein guter Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz! Bei Veränderungen oder Neuanfängen folgt der Phase der Euphorie oft eine Phase der Ernüchterung. Das haben auch die größeren Kindern erlebt, Weiterlesen »


Fröhliche Ostertage – Kleines Budget und ganz viel Herzblut

Wie in anderen christlich geprägten Ländern, ist Ostern auch in Uganda ein besonderes Ereignis, das ausgiebig und fröhlich gefeiert wird. Vor Corona haben wir seitens des Vereins daher ein größeres Osterfest ausgerichtet, wozu auch Verwandte der unterstützten Kinder eingeladen wurden. Aufgrund der dramatisch angestiegenen Lebenshaltungskosten, müssen wir aktuell leider in vielen Bereichen den Rotstift ansetzen. So fielen die Osterfeierlichkeiten in diesem Jahr bescheidener aus, was dem Vergnügen aber letztlich keinen Abbruch tat.

An allen vier Ostertagen haben wir einzelne Gruppen Weiterlesen »


In der Krise über sich hinausgewachsen: das Odissa-Charles Team in Uganda

Das Thema Corona beherrscht seit rund 2 Jahren die Schlagzeilen weltweit und die damit einhergehenden Schwierigkeiten sind unbestritten. Dennoch sind schwierige Zeiten auch oft ein Startpunkt für die persönliche und professionelle Weiterentwicklung. Genau das beobachten wir gerade bei unserem Team in Uganda!

Der Anfang der Pandemie stellte die lokalen Mitarbeiter vor große Herausforderungen. Bislang waren sie es gewohnt, dass rund die Hälfte des Jahres Vereinsvorstände vor Ort waren; allen voran die Vorsitzende Anne Grothe. Durch den Corona-Lockdown musste ihr Aufenthalt im Frühjahr 2020 kurzfristig abgebrochen und die personelle Unterstützung vor Ort für lange Zeit eingestellt werden. Der Schreck über diese neue Situation war auf beiden Seiten groß! Weiterlesen »


Sie sind wieder da: Vereinsmitglieder besuchen Uganda!

Aunt Christa and Uncle Peter are back“, freut sich der gar nicht mehr so kleine Umaru, als die beiden Vereinsmitglieder an einem frühen Morgen Ende Januar 2022 übermüdet, aber mit strahlenden Gesichtern in Bukaya eintreffen. Und die beiden staunen nicht schlecht, welche Wachstumsschübe Umaru und die anderen Kinder in den letzten 2 Jahren gemacht haben. Sofort gibt es viel zu erzählen, viel zu fragen und viel zu lachen!

Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt: Entwicklungsprojekte leben nicht allein von der Bereitstellung finanzieller Mittel, sondern auch von intensiven Kontakten vor Ort. Die Pandemie hat nicht nur die lokale Arbeit des Vereinsvorstandes über längere Zeiträume verhindert. Auch viele Vereinsmitglieder und Sponsoren, die gerne regelmäßig die Projekte und Kinder besuchen, mussten fernbleiben. Zu groß waren die gesundheitlichen Risiken und zu undurchsichtig und eingeschränkt die Reisemöglichkeiten im Land. Seit Herbst 2021 konnten wir endlich wieder Sponsoren vor Ort begrüßen – die Freude war auf beiden Seiten riesig. Und auch in diesem Jahr gab es bereits erste Besuche und weitere stehen an. Weiterlesen »


Back to school: Unsere Erfolgsgeschichte nach zwei Jahren Corona-Lockdown

Nachrichten aus Uganda schaffen es nur sehr selten in die europäischen Medien und erst recht nicht in aktuelle Sendungen wie die Tagesthemen. Am 8. Januar war es jedoch soweit! Die Tagesthemen berichteten über die bevorstehende Öffnung ugandischer Schulen nach fast 2 Jahren Corona Lockdown und die generelle Bildungskatastrophe, die sich durch die lange Schulschließung noch mehr zugespitzt hat.

Die Situation für die Kinder und Jugendlichen im Land ist mehr als besorgniserregend. Selbst die ugandische Regierung rechnet damit, dass mindestens 30% der Schülerinnen und Schüler nicht mehr in die Schule zurückkehren. Umso glücklicher waren wir, dass 100% der von uns unterstützten Kinder erwartungsvoll und mit frisch gewaschener Schulkleidung am ersten Schultag bereitstanden. Und zwar über alle Altersgruppen hinweg – von den Kindergartenkindern, über die Grundschüler bis hin zu den jungen Erwachsenen, die die Secondary School abschließen wollen. Weiterlesen »


Aus Kindern werden Leute – Engagement, das Früchte trägt

Seit der Gründung des Odissa Charles e.V. im Jahr 2013 haben wir viele Projekte angestoßen und viele Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet und auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet. Dabei ist es immer ein bewegendes Gefühl, wenn wir unmittelbar sehen können, wie unsere Bemühungen Früchte tragen. Trotz der großen Unsicherheiten der letzten zwei Jahre dürfen wir uns auch aktuell wieder freuen, dass aus Kindern erwachsene Leute werden, die die nächsten Schritte auf ihrem Lebensweg gehen. Weiterlesen »


Not-OP und Existenzangst: Wo Unterstützung gerade besonders wichtig ist!

Trotz vieler Benachteiligungen sind Frauen auf dem afrikanischen Kontinent oft die Treiber für wirtschaftliches Wachstum und Bildung. Entsprechend sind zuverlässige Frauen eine wichtige Säule für den Erfolg unserer Vereinsarbeit vor Ort. Dazu gehören auch die alleinerziehenden Mütter gesponserter Kinder, die sich mit viel Fleiß gegen die Armut stemmen. Leider hat der Corona-Lockdown die Mütter hart getroffen:

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