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	<title>Odissa Charles e.V.</title>
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		<title>Auf eigenen Füßen stehen – dank qualifizierter Ausbildung ins Berufsleben</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/10/20/berufseinsteiger-auf-eigenen-fuessen/</link>
					<comments>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/10/20/berufseinsteiger-auf-eigenen-fuessen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 18:26:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1080" height="1350" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Lawrence - Barista-Auszeichnung 2. Platz" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence.png 1080w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence-240x300.png 240w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence-819x1024.png 819w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence-768x960.png 768w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<div>
<h5><b style="font-size: 16px;">Ein eigenständiges Leben führen zu können – das wünschen wir uns für die Kinder und jungen Erwachsenen, die wir gezielt fördern. Dieses Vereinsziel ist kein bloßes Lippenbekenntnis. Das zeigen die Geschichten unserer Schulabsolventen, Auszubildenden und Berufseinsteiger.</b></h5>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Ugandas Bevölkerung ist jung – sehr jung! Das Durchschnittsalter liegt bei gerade einmal 15 Jahren. Hunderttausende junge Menschen drängen deshalb jedes Jahr auf den Arbeitsmarkt. Ohne Schulabschluss und Ausbildung sind die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben äußerst gering. Die wenigen, schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs reichen oft kaum zum Überleben.</p>
</div>
<p><span id="more-1341"></span></p>
<div>
<h2>Erste Schritte in die Selbstständigkeit</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Ein Schulabschluss und eine qualifizierte Ausbildung sind wichtige Voraussetzungen für den Berufseinstieg, garantieren aber noch keinen Arbeitsplatz. Denn gute Jobs sind rar. Oft braucht es Geduld, Umwege und Beharrlichkeit. Wir begleiten und ermutigen die jungen Menschen auf ihren ganz unterschiedlichen Wegen – wie Marcia, Lawrence, Joan, John und Edmond. Sie alle haben eine zweijährige Ausbildung in den Bereichen Hotel und Gastronomie, Sekretariat, Safari-Tourismus und Maurerhandwerk absolviert.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Marcia und Joan fanden schnell einen Einstieg ins Berufsleben. Marcia zog es in die Hauptstadt Kampala, wo sie heute in einem Hotel arbeitet und auf eigenen Füßen steht. Joan nahm eine Stelle in einem Telekommunikationsgeschäft in Jinja an. Mit der gewonnenen Berufserfahrung möchte sie sich nun auch in Kampala bewerben.</p>
</div>
<div>
<h2>Aufgeben ist keine Option: Von Hürden und Umwegen</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Edmond hat auf dem umkämpften Arbeitsmarkt bislang keine feste Stelle als Maurer gefunden. Er arbeitet in befristeten Projekten und hofft, dass ihm seine vielfältigen Erfahrungen bald zu einer Festanstellung verhelfen. Bis dahin lebt er weiterhin in unserem <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/08/19/alle-packen-an-der-froehliche-umzug-einer-grossfamilie/"><i>Yamba-Familienhaus</i></a>. Dort ist er für die Jüngeren ein liebevoller großer Bruder und ein wichtiges Vorbild.</p>
<p>[gallery link="file" columns="2" size="medium" ids="1347,1346"]</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="Textbody">Auch John hat trotz seiner anspruchsvollen Ausbildung zum Safari Guide und eines anschließenden Praktikums noch keine passende Stelle gefunden. Uganda bietet traumhafte Reiseziele, doch der Tourismus entwickelt sich nur langsam. Dank seiner Zuverlässigkeit konnte John zu seiner früheren Tätigkeit als Nachtwächter bei unserem Partnerunternehmen Birungi zurückkehren. Seinen Traum, als Safari Guide zu arbeiten, gibt er jedoch nicht auf. Bei kleineren Touren mit Vereinsmitgliedern und Sponsoren kann er seine erworbenen Kenntnisse einsetzen und die Teilnehmer für Ugandas Natur begeistern.</p>
<p>[gallery link="file" columns="2" size="medium" ids="1345"]</p>
</div>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="Textbody">Besonders erfreulich ist die Entwicklung von Lawrence, den wir seit 2015 unterstützen. Nach seiner Ausbildung zum Hotel- und Restaurantfachmann fand auch er zunächst keine feste Anstellung. Deshalb bat er uns, einen Barista- und Cocktailkurs zu finanzieren – eine gute Entscheidung! Er erhielt Gelegenheitsjobs in Bars und bei Veranstaltungen und absolvierte ein Praktikum in einem Café.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Im Sommer wurde Lawrence eingeladen, an der nationalen <em>Hospitality Skills Challenge</em> teilzunehmen. In dem anspruchsvollen Wettbewerb erzielte er in der Kategorie „Barista and Mixology“ den zweiten Platz.  Fast zeitgleich erhielt er die Zusage für eine Festanstellung im neu eröffneten Café Shire in Jinja. Mit 23 Jahren kann er nun seinen Weg in ein selbstständiges und selbstbestimmtes Erwachsenenleben gehen.</p>
<p>[gallery link="file" columns="2" size="medium" ids="1348,1352,1344"]</p>
</div>
<div>
<h2>Viel erreicht – und noch immer auf dem Weg</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Wir haben die Bildungswege der jungen Menschen über unterschiedlich lange Zeiträume begleitet – finanziell und durch persönliche Unterstützung. Manche kennen wir schon seit ihrer frühen Kindheit, als sie größtenteils unterernährt und krank waren und teilweise auch unter Gewalt litten. Andere lernten wir kennen, als plötzliche familiäre Notlagen ihre bis dahin erfolgreiche Schullaufbahn zu gefährden drohten.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Allen gemeinsam war die Gefahr, unverschuldet ohne Schulabschluss und Ausbildung dazustehen – und damit ohne Aussicht auf eine Arbeit, die ein ausreichendes Einkommen und ein gesundes, selbstbestimmtes Leben ermöglicht.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Nach rund 13 Jahren Vereinsarbeit erleben wir immer deutlicher, wie unsere Saat aufgeht. Wir dürfen junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten und sehen, was aus ihnen werden kann. Nicht jeder Weg verläuft geradlinig, und nicht jeder Versuch führt sofort zum Erfolg. <b>Doch gemeinsam mit unseren Vereinsmitgliedern, Sponsoren und dem Team vor Ort haben wir schon viel erreicht. Darauf sind wir stolz und dankbar!</b></p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Nun freuen wir uns auf die nächsten Schulabsolventen und Berufseinsteiger, die bereits kurz vor ihren Abschlussprüfungen stehen.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/10/20/berufseinsteiger-auf-eigenen-fuessen/">Auf eigenen Füßen stehen – dank qualifizierter Ausbildung ins Berufsleben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1080" height="1350" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Lawrence - Barista-Auszeichnung 2. Platz" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence.png 1080w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence-240x300.png 240w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence-819x1024.png 819w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/10/NL_Foto_Laurence-768x960.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p><div>
<h5><b style="font-size: 16px;">Ein eigenständiges Leben führen zu können – das wünschen wir uns für die Kinder und jungen Erwachsenen, die wir gezielt fördern. Dieses Vereinsziel ist kein bloßes Lippenbekenntnis. Das zeigen die Geschichten unserer Schulabsolventen, Auszubildenden und Berufseinsteiger.</b></h5>
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<p class="Textbody">Ugandas Bevölkerung ist jung – sehr jung! Das Durchschnittsalter liegt bei gerade einmal 15 Jahren. Hunderttausende junge Menschen drängen deshalb jedes Jahr auf den Arbeitsmarkt. Ohne Schulabschluss und Ausbildung sind die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben äußerst gering. Die wenigen, schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs reichen oft kaum zum Überleben.</p>

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<h2>Erste Schritte in die Selbstständigkeit</h2>
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<p class="Textbody">Ein Schulabschluss und eine qualifizierte Ausbildung sind wichtige Voraussetzungen für den Berufseinstieg, garantieren aber noch keinen Arbeitsplatz. Denn gute Jobs sind rar. Oft braucht es Geduld, Umwege und Beharrlichkeit. Wir begleiten und ermutigen die jungen Menschen auf ihren ganz unterschiedlichen Wegen – wie Marcia, Lawrence, Joan, John und Edmond. Sie alle haben eine zweijährige Ausbildung in den Bereichen Hotel und Gastronomie, Sekretariat, Safari-Tourismus und Maurerhandwerk absolviert.</p>

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<p class="Textbody">Marcia und Joan fanden schnell einen Einstieg ins Berufsleben. Marcia zog es in die Hauptstadt Kampala, wo sie heute in einem Hotel arbeitet und auf eigenen Füßen steht. Joan nahm eine Stelle in einem Telekommunikationsgeschäft in Jinja an. Mit der gewonnenen Berufserfahrung möchte sie sich nun auch in Kampala bewerben.</p>

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<h2>Aufgeben ist keine Option: Von Hürden und Umwegen</h2>
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<p class="Textbody">Edmond hat auf dem umkämpften Arbeitsmarkt bislang keine feste Stelle als Maurer gefunden. Er arbeitet in befristeten Projekten und hofft, dass ihm seine vielfältigen Erfahrungen bald zu einer Festanstellung verhelfen. Bis dahin lebt er weiterhin in unserem <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/08/19/alle-packen-an-der-froehliche-umzug-einer-grossfamilie/"><i>Yamba-Familienhaus</i></a>. Dort ist er für die Jüngeren ein liebevoller großer Bruder und ein wichtiges Vorbild.</p>
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<p class="Textbody">Auch John hat trotz seiner anspruchsvollen Ausbildung zum Safari Guide und eines anschließenden Praktikums noch keine passende Stelle gefunden. Uganda bietet traumhafte Reiseziele, doch der Tourismus entwickelt sich nur langsam. Dank seiner Zuverlässigkeit konnte John zu seiner früheren Tätigkeit als Nachtwächter bei unserem Partnerunternehmen Birungi zurückkehren. Seinen Traum, als Safari Guide zu arbeiten, gibt er jedoch nicht auf. Bei kleineren Touren mit Vereinsmitgliedern und Sponsoren kann er seine erworbenen Kenntnisse einsetzen und die Teilnehmer für Ugandas Natur begeistern.</p>
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<p class="Textbody">Besonders erfreulich ist die Entwicklung von Lawrence, den wir seit 2015 unterstützen. Nach seiner Ausbildung zum Hotel- und Restaurantfachmann fand auch er zunächst keine feste Anstellung. Deshalb bat er uns, einen Barista- und Cocktailkurs zu finanzieren – eine gute Entscheidung! Er erhielt Gelegenheitsjobs in Bars und bei Veranstaltungen und absolvierte ein Praktikum in einem Café.</p>

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<p class="Textbody">Im Sommer wurde Lawrence eingeladen, an der nationalen <em>Hospitality Skills Challenge</em> teilzunehmen. In dem anspruchsvollen Wettbewerb erzielte er in der Kategorie „Barista and Mixology“ den zweiten Platz.  Fast zeitgleich erhielt er die Zusage für eine Festanstellung im neu eröffneten Café Shire in Jinja. Mit 23 Jahren kann er nun seinen Weg in ein selbstständiges und selbstbestimmtes Erwachsenenleben gehen.</p>
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<h2>Viel erreicht – und noch immer auf dem Weg</h2>
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<p class="Textbody">Allen gemeinsam war die Gefahr, unverschuldet ohne Schulabschluss und Ausbildung dazustehen – und damit ohne Aussicht auf eine Arbeit, die ein ausreichendes Einkommen und ein gesundes, selbstbestimmtes Leben ermöglicht.</p>

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<p class="Textbody">Nach rund 13 Jahren Vereinsarbeit erleben wir immer deutlicher, wie unsere Saat aufgeht. Wir dürfen junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten und sehen, was aus ihnen werden kann. Nicht jeder Weg verläuft geradlinig, und nicht jeder Versuch führt sofort zum Erfolg. <b>Doch gemeinsam mit unseren Vereinsmitgliedern, Sponsoren und dem Team vor Ort haben wir schon viel erreicht. Darauf sind wir stolz und dankbar!</b></p>

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<p class="Textbody">Nun freuen wir uns auf die nächsten Schulabsolventen und Berufseinsteiger, die bereits kurz vor ihren Abschlussprüfungen stehen.</p>

</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/10/20/berufseinsteiger-auf-eigenen-fuessen/">Auf eigenen Füßen stehen – dank qualifizierter Ausbildung ins Berufsleben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hauptversammlung des Odissa-Charles Vereins: Mit Kontinuität in die Zukunft</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/09/28/hauptversammlung-des-odissa-charles-vereins-mit-kontinuitaet-in-die-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 20:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1200" height="1600" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Neuer Vorstand - Odissa Charles Verein" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand.jpg 1200w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand-768x1024.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand-1152x1536.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Viel Grund zur Freude gab es bei der turnusmäßigen Hauptversammlung des Odissa-Charles e.V. am 13. September 2026. Der Jahresrückblick machte sichtbar, was im vergangenen Jahr gemeinsam erreicht werden konnte. Der bisherige Vorstand wurde für seine Arbeit entlastet und dem neu gewählten Vorstand aus erfahrenen Vereinsmitgliedern wurde einvernehmlich das Vertrauen ausgesprochen.</strong></p>
<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Gemeinsam viel erreicht</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Manchmal lohnt es sich, innezuhalten und den Blick auf das zu richten, was bereits geschafft wurde. Die Hauptversammlung bot dafür eine gute Gelegenheit. Sie zeigte einmal mehr, dass wir gemeinsam mit den Menschen und für die Menschen in Uganda viel erreichen können:<br />
<span id="more-1323"></span></p>
<ul>
<li>Immer mehr der seit Jahren begleiteten Kinder und Jugendlichen erreichen qualifizierte Schul- und Ausbildungsabschlüsse und starten damit in ein selbstbestimmtes Leben.</li>
<li>Für unsere 16-köpfige Wohngruppe konnte ein neues, sicheres und gesundes Zuhause gefunden werden.</li>
<li>Gesundheitliche Herausforderungen wurden durch Beratung und finanzielle Unterstützung bewältigt – in einem Fall sogar mit einer intensivmedizinischen Behandlung.</li>
<li>Unser Team vor Ort in Uganda ist inzwischen professionell aufgestellt und arbeitet eng und verlässlich zusammen.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Eine wichtige Voraussetzung für all diese Erfolge ist natürlich eine solide finanzielle Grundlage. Auch hier konnte die Hauptversammlung eine erfreuliche Bilanz ziehen: Die Kassenprüfer*innen bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Einnahmen und Ausgaben stehen in einem ausgewogenen Verhältnis, sodass die vorhandenen Mittel weiterhin gezielt für die Vereinsarbeit eingesetzt werden können.</p>
<h4 style="font-weight: 400;"><b>Engagement, das bleibt</b></h4>
<p style="font-weight: 400;">Viele Vereinsmitglieder kennen die Situation und die Menschen in Uganda sehr gut – auch wenn unser Verein von Deutschland aus auf einem anderen Kontinent und in einem Land mit schwierigen Rahmenbedingungen agiert. Wiederholte Besuche vor Ort und der direkte Kontakt zu den unterstützten Kindern, Jugendlichen und alleinerziehenden Müttern ermöglichen einen realistischen Blick auf ihre Lebenssituation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Diese Nähe prägt den Verein. Viele Mitglieder bringen sich mit eigenen Ideen und Aktivitäten ein – sowohl in Uganda als auch in Deutschland. Diese Mitmach-Mentalität ist eine große Stärke und unterstützt den Vorstand bei seiner Arbeit. Dennoch trägt der Vorstand natürlich die Hauptverantwortung und beschäftigt sich in zahlreichen Sitzungen mit vielschichtigen Themen und oftmals schwierigen Entscheidungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für die Geschicke des Vereins haben sich auch Virginia von Oppenkowski als Kassenwartin und und Heike Niggemeyer als Schriftführerin mit viel Herzblut und Zeit eingesetzt, sich nun aber nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Vereinsmitglieder und Vorstandskolleginnen bedauern ihren Rückzug aus dem Vorstand sehr, haben aber zugleich großes Verständnis für ihre Entscheidung.</p>
<h4 style="font-weight: 400;"><b>Ein herzliches Dankeschön an Heike und Virginia für ihren großartigen Einsatz in den vergangenen Jahren!</b></h4>
<p style="font-weight: 400;">Umso schöner ist es, dass beide dem Verein erhalten bleiben. Bei Fragen rund um die Gesundheit und bei dringenden Entscheidungen über medizinische Behandlungen wird Dr. med. Heike Niggemeyer weiterhin ihre fachliche Expertise einbringen. Virginia von Oppenkowski übergibt zwar die von ihr hervorragend geführte Kasse, bleibt dem Verein aber mit ihrem besonderen Blick für die Menschen und Gegebenheiten in Uganda verbunden. Ihre Erfahrung und ihre Denkanstöße werden auch künftig bei schwierigen Entscheidungen sehr wertvoll sein.</p>
<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Mit Kontinuität und neuen Kräften</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Ein Wechsel im Vorstand ist auch für einen Verein eine besondere Phase. Umso erfreulicher war es, dass für alle fünf Vorstandspositionen engagierte und qualifizierte Kandidatinnen zur Verfügung standen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aus dem bisherigen Vorstand stellten sich die Vorsitzende Anne Grothe sowie die Beisitzerinnen Lara Grothe und Ina Kreipe erneut zur Wahl. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Verein und ihren beruflichen Kompetenzen genießen sie das Vertrauen der Mitglieder und wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch für die beiden frei gewordenen Positionen konnten engagierte Nachfolgerinnen gewonnen werden. Ines Martella, die bereits mehrfach Vereinssitzungen protokolliert hat, übernimmt das Amt der Schriftführerin. Susanne Schwalk wird künftig als Kassiererin für die Finanzen des Vereins verantwortlich sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit der Vereinsarbeit und insbesondere mit den finanziellen Abläufen ist Susanne bereits bestens vertraut: Gemeinsam mit ihrem Mann Thomas hat sie ein Excel-basiertes Erfassungstool entwickelt und eingeführt, das die Strukturierung und Auswertung der Ausgaben erleichtert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Neben ihrer fachlichen Kompetenz bringen Ines und Susanne viel Enthusiasmus und wertvolle Erfahrungen aus mehreren Aufenthalten in Uganda mit. Damit sind beste Voraussetzungen geschaffen, die bisherige Arbeit kontinuierlich fortzuführen und neue Impulse zu setzen.</p>
<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Danke und alles Gute für die neuen Aufgaben</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Wir danken allen bisherigen und neu gewählten Vorstandsmitgliedern herzlich für ihr Engagement und für ihre Bereitschaft, diese verantwortungsvollen und zeitintensiven Aufgaben zu übernehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für die kommende Zeit wünschen wir dem neuen Vorstand viel Freude, Erfolg und gutes Gelingen – bei den geplanten Projekten ebenso wie bei den oft überraschenden Herausforderungen, die die Entwicklungsarbeit immer wieder mit sich bringt.</p>
<p><strong>Impressionen der Hauptversammlung 2026:</strong></p>
<p>[gallery link="file" size="large" ids="1329,1326"]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/09/28/hauptversammlung-des-odissa-charles-vereins-mit-kontinuitaet-in-die-zukunft/">Hauptversammlung des Odissa-Charles Vereins: Mit Kontinuität in die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1200" height="1600" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Neuer Vorstand - Odissa Charles Verein" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand.jpg 1200w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand-768x1024.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/09/2026_09_13_neuer-Vorstand-1152x1536.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Viel Grund zur Freude gab es bei der turnusmäßigen Hauptversammlung des Odissa-Charles e.V. am 13. September 2026. Der Jahresrückblick machte sichtbar, was im vergangenen Jahr gemeinsam erreicht werden konnte. Der bisherige Vorstand wurde für seine Arbeit entlastet und dem neu gewählten Vorstand aus erfahrenen Vereinsmitgliedern wurde einvernehmlich das Vertrauen ausgesprochen.</strong></p>

<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Gemeinsam viel erreicht</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Manchmal lohnt es sich, innezuhalten und den Blick auf das zu richten, was bereits geschafft wurde. Die Hauptversammlung bot dafür eine gute Gelegenheit. Sie zeigte einmal mehr, dass wir gemeinsam mit den Menschen und für die Menschen in Uganda viel erreichen können:
<span id="more-1323"></span></p>

<ul>
 	<li>Immer mehr der seit Jahren begleiteten Kinder und Jugendlichen erreichen qualifizierte Schul- und Ausbildungsabschlüsse und starten damit in ein selbstbestimmtes Leben.</li>
 	<li>Für unsere 16-köpfige Wohngruppe konnte ein neues, sicheres und gesundes Zuhause gefunden werden.</li>
 	<li>Gesundheitliche Herausforderungen wurden durch Beratung und finanzielle Unterstützung bewältigt – in einem Fall sogar mit einer intensivmedizinischen Behandlung.</li>
 	<li>Unser Team vor Ort in Uganda ist inzwischen professionell aufgestellt und arbeitet eng und verlässlich zusammen.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Eine wichtige Voraussetzung für all diese Erfolge ist natürlich eine solide finanzielle Grundlage. Auch hier konnte die Hauptversammlung eine erfreuliche Bilanz ziehen: Die Kassenprüfer*innen bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Einnahmen und Ausgaben stehen in einem ausgewogenen Verhältnis, sodass die vorhandenen Mittel weiterhin gezielt für die Vereinsarbeit eingesetzt werden können.</p>

<h4 style="font-weight: 400;"><b>Engagement, das bleibt</b></h4>
<p style="font-weight: 400;">Viele Vereinsmitglieder kennen die Situation und die Menschen in Uganda sehr gut – auch wenn unser Verein von Deutschland aus auf einem anderen Kontinent und in einem Land mit schwierigen Rahmenbedingungen agiert. Wiederholte Besuche vor Ort und der direkte Kontakt zu den unterstützten Kindern, Jugendlichen und alleinerziehenden Müttern ermöglichen einen realistischen Blick auf ihre Lebenssituation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Diese Nähe prägt den Verein. Viele Mitglieder bringen sich mit eigenen Ideen und Aktivitäten ein – sowohl in Uganda als auch in Deutschland. Diese Mitmach-Mentalität ist eine große Stärke und unterstützt den Vorstand bei seiner Arbeit. Dennoch trägt der Vorstand natürlich die Hauptverantwortung und beschäftigt sich in zahlreichen Sitzungen mit vielschichtigen Themen und oftmals schwierigen Entscheidungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für die Geschicke des Vereins haben sich auch Virginia von Oppenkowski als Kassenwartin und und Heike Niggemeyer als Schriftführerin mit viel Herzblut und Zeit eingesetzt, sich nun aber nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Vereinsmitglieder und Vorstandskolleginnen bedauern ihren Rückzug aus dem Vorstand sehr, haben aber zugleich großes Verständnis für ihre Entscheidung.</p>

<h4 style="font-weight: 400;"><b>Ein herzliches Dankeschön an Heike und Virginia für ihren großartigen Einsatz in den vergangenen Jahren!</b></h4>
<p style="font-weight: 400;">Umso schöner ist es, dass beide dem Verein erhalten bleiben. Bei Fragen rund um die Gesundheit und bei dringenden Entscheidungen über medizinische Behandlungen wird Dr. med. Heike Niggemeyer weiterhin ihre fachliche Expertise einbringen. Virginia von Oppenkowski übergibt zwar die von ihr hervorragend geführte Kasse, bleibt dem Verein aber mit ihrem besonderen Blick für die Menschen und Gegebenheiten in Uganda verbunden. Ihre Erfahrung und ihre Denkanstöße werden auch künftig bei schwierigen Entscheidungen sehr wertvoll sein.</p>

<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Mit Kontinuität und neuen Kräften</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Ein Wechsel im Vorstand ist auch für einen Verein eine besondere Phase. Umso erfreulicher war es, dass für alle fünf Vorstandspositionen engagierte und qualifizierte Kandidatinnen zur Verfügung standen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aus dem bisherigen Vorstand stellten sich die Vorsitzende Anne Grothe sowie die Beisitzerinnen Lara Grothe und Ina Kreipe erneut zur Wahl. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Verein und ihren beruflichen Kompetenzen genießen sie das Vertrauen der Mitglieder und wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch für die beiden frei gewordenen Positionen konnten engagierte Nachfolgerinnen gewonnen werden. Ines Martella, die bereits mehrfach Vereinssitzungen protokolliert hat, übernimmt das Amt der Schriftführerin. Susanne Schwalk wird künftig als Kassiererin für die Finanzen des Vereins verantwortlich sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit der Vereinsarbeit und insbesondere mit den finanziellen Abläufen ist Susanne bereits bestens vertraut: Gemeinsam mit ihrem Mann Thomas hat sie ein Excel-basiertes Erfassungstool entwickelt und eingeführt, das die Strukturierung und Auswertung der Ausgaben erleichtert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Neben ihrer fachlichen Kompetenz bringen Ines und Susanne viel Enthusiasmus und wertvolle Erfahrungen aus mehreren Aufenthalten in Uganda mit. Damit sind beste Voraussetzungen geschaffen, die bisherige Arbeit kontinuierlich fortzuführen und neue Impulse zu setzen.</p>

<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Danke und alles Gute für die neuen Aufgaben</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Wir danken allen bisherigen und neu gewählten Vorstandsmitgliedern herzlich für ihr Engagement und für ihre Bereitschaft, diese verantwortungsvollen und zeitintensiven Aufgaben zu übernehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für die kommende Zeit wünschen wir dem neuen Vorstand viel Freude, Erfolg und gutes Gelingen – bei den geplanten Projekten ebenso wie bei den oft überraschenden Herausforderungen, die die Entwicklungsarbeit immer wieder mit sich bringt.</p>
<strong>Impressionen der Hauptversammlung 2026:</strong>

[gallery link="file" size="large" ids="1329,1326"]<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/09/28/hauptversammlung-des-odissa-charles-vereins-mit-kontinuitaet-in-die-zukunft/">Hauptversammlung des Odissa-Charles Vereins: Mit Kontinuität in die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alle packen an – Der fröhliche Umzug einer Großfamilie</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/08/19/alle-packen-an-der-froehliche-umzug-einer-grossfamilie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 20:02:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Großfamilie]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
		<category><![CDATA[Yamba-Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1600" height="1200" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Die gesamte Yamba-Familie" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1.jpg 1600w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1-768x576.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1-1536x1152.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ein Umzug bedeutet für viele Menschen vor allem Stress. Nicht so für unsere 16-köpfige Wohngruppe, für die wir dringend eine neue Bleibe finden mussten. Groß und Klein stürzten sich begeistert in die Arbeit.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Bereits seit 2013 fördern wir zehn Waisen und Halbwaisen. Zuvor streiften die Jungen ausgehungert, teilweise krank und ohne Zugang zu Bildung durch die verschmutzten Straßen eines Slums. Eine Zukunft in Armut, Krankheit und Kriminalität schien ihnen nahezu vorbestimmt – bis unser Verein sich ihrer annahm.</p>
<h2>Von der Straße in den Familienverbund</h2>
<p style="font-weight: 400;">Unter dem Namen „<b>Yamba-Familienhaus“</b> schufen wir ein sicheres Zuhause, in dem die Jungen aufblühten. Jeder Besuch bei den inzwischen gesunden und fröhlichen Kindern ließ die Herzen unserer Vereinsmitglieder und Sponsoren höherschlagen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span id="more-1295"></span><br />
Vor 6 Jahren zog die Gruppe auf den Campus der St. Moses Primary School in der Nachbarschaft unserer Vereinsbasis. Der Standort war ideal, zumal wir dort ein separates Häuschen mieten konnten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Begleitet wurden die Jungen von Phiona, die wir zunächst als Hausangestellte und Köchin hatten. Die damals noch sehr junge Frau entwickelte schnell ein außergewöhnliches Verantwortungsbewusstsein und wurde zur liebevollen Ersatzmutter der quirligen Gruppe. Als Phiona ihren heutigen Lebensgefährten Omega kennenlernte, wuchs die Gemeinschaft weiter zusammen. Dank seiner guten Erziehung und Bildung ist Omega ein wichtiges Vorbild und ein hervorragender Ansprechpartner für die heranwachsenden Jungen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gemeinsam mit ihren vier eigenen Kindern und den zehn „Yamba-Jungen“ leben Phiona und Omega inzwischen wie eine Familie zusammen – ähnlich einer SOS-Kinderdorf-Familie.</strong> Inzwischen werden die beiden von allen Jungen liebevoll „Mummy“ und „Daddy“ genannt.</p>
<h2>Ein neues Heim für sechzehn Menschen</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die eigentlich ideale Situation wurde zunehmend dadurch getrübt, dass die St. Moses School die separaten Häuschen seit einiger Zeit nicht mehr renoviert. Wer während der tropischen Regenzeit in Uganda war, kann sich vorstellen, welchen Schaden undichte Dächer anrichten können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Trotz intensiver Bemühungen von Phiona und Omega verfiel das Haus zusehends. Immer häufigere Abflussprobleme verschärften die Situation zusätzlich. Schließlich entsprach die Unterkunft nicht mehr unseren Vorstellungen von einem gesunden und sicheren Zuhause. <strong>Wir mussten handeln!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Dank unserer Präsenz vor Ort fanden wir ganz in der Nähe ein geeignetes Haus, das mit zwei weiteren Häusern auf einem umzäunten Grundstück steht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine große Garage konnten wir zu einem Wohnraum für die jüngeren Jungen umgestalten. Die vier älteren Jungen erhielten ein eigenes Zimmer. Phiona und Omega verfügen über ein Elternschlafzimmer – in Uganda keineswegs selbstverständlich – und ihre drei Töchter teilen sich ein Mädchenzimmer.</p>
<h2>Putzen, packen, schleppen – viele Hände schaffen ein schnelles Ende</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wie groß der Leidensdruck im alten Haus inzwischen war, zeigte sich, als wir die Nachricht vom neuen Zuhause verkündeten. Freudige Aufregung und enormer Tatendrang machten sich sofort breit. Mit Feuereifer packten die Jungen ihre Sachen, putzten das neue Heim und trugen alles eigenhändig dorthin.</p>
<p style="font-weight: 400;">Statt Umzugsstress wurde der Ortswechsel zu einem friedlichen und fröhlichen Gemeinschaftserlebnis. <strong>Für uns war das erneut eine berührende Bestätigung dafür, wie sehr sich der Einsatz für diese gefährdeten Kinder gelohnt hat!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Wir sind sehr erleichtert, dass wir den Kindern und unseren Angestellten nun wieder ein sauberes, sicheres und gesundes Zuhause bieten können. Der Umzug hat unser Vereinsbudget allerdings stark belastet. Da die vorhandenen Möbel – mit Ausnahme der Betten und Matratzen – Eigentum der St. Moses School waren, mussten wir erheblich investieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gemessen an europäischen Standards ist die Ausstattung des neuen „Yamba-Familienhauses“ natürlich spartanisch. Dennoch haben Tische, Stühle und Regale für 16 Personen erhebliche finanzielle Mittel verschlungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Noch sind wir dabei, das Haus vollständig auszustatten. Wer Phiona, Omega und die 14 Kinder und Jugendlichen unterstützen möchte, kann unter dem Stichwort <b>„Möbel Yamba“</b> eine zweckgebundene Spende auf das <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/spendenkonto/">Odissa Charles Spendenkonto</a> überweisen:</p>
<p>[gallery link="file" columns="2" size="large" ids="1299,1303,1302,1304"]</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; justify-content: center; width: 100%;"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/08/19/alle-packen-an-der-froehliche-umzug-einer-grossfamilie/">Alle packen an – Der fröhliche Umzug einer Großfamilie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1600" height="1200" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Die gesamte Yamba-Familie" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1.jpg 1600w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1-768x576.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/08/Jamba3-1-1536x1152.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Ein Umzug bedeutet für viele Menschen vor allem Stress. Nicht so für unsere 16-köpfige Wohngruppe, für die wir dringend eine neue Bleibe finden mussten. Groß und Klein stürzten sich begeistert in die Arbeit.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Bereits seit 2013 fördern wir zehn Waisen und Halbwaisen. Zuvor streiften die Jungen ausgehungert, teilweise krank und ohne Zugang zu Bildung durch die verschmutzten Straßen eines Slums. Eine Zukunft in Armut, Krankheit und Kriminalität schien ihnen nahezu vorbestimmt – bis unser Verein sich ihrer annahm.</p>

<h2>Von der Straße in den Familienverbund</h2>
<p style="font-weight: 400;">Unter dem Namen „<b>Yamba-Familienhaus“</b> schufen wir ein sicheres Zuhause, in dem die Jungen aufblühten. Jeder Besuch bei den inzwischen gesunden und fröhlichen Kindern ließ die Herzen unserer Vereinsmitglieder und Sponsoren höherschlagen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span id="more-1295"></span>
Vor 6 Jahren zog die Gruppe auf den Campus der St. Moses Primary School in der Nachbarschaft unserer Vereinsbasis. Der Standort war ideal, zumal wir dort ein separates Häuschen mieten konnten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Begleitet wurden die Jungen von Phiona, die wir zunächst als Hausangestellte und Köchin hatten. Die damals noch sehr junge Frau entwickelte schnell ein außergewöhnliches Verantwortungsbewusstsein und wurde zur liebevollen Ersatzmutter der quirligen Gruppe. Als Phiona ihren heutigen Lebensgefährten Omega kennenlernte, wuchs die Gemeinschaft weiter zusammen. Dank seiner guten Erziehung und Bildung ist Omega ein wichtiges Vorbild und ein hervorragender Ansprechpartner für die heranwachsenden Jungen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gemeinsam mit ihren vier eigenen Kindern und den zehn „Yamba-Jungen“ leben Phiona und Omega inzwischen wie eine Familie zusammen – ähnlich einer SOS-Kinderdorf-Familie.</strong> Inzwischen werden die beiden von allen Jungen liebevoll „Mummy“ und „Daddy“ genannt.</p>

<h2>Ein neues Heim für sechzehn Menschen</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die eigentlich ideale Situation wurde zunehmend dadurch getrübt, dass die St. Moses School die separaten Häuschen seit einiger Zeit nicht mehr renoviert. Wer während der tropischen Regenzeit in Uganda war, kann sich vorstellen, welchen Schaden undichte Dächer anrichten können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Trotz intensiver Bemühungen von Phiona und Omega verfiel das Haus zusehends. Immer häufigere Abflussprobleme verschärften die Situation zusätzlich. Schließlich entsprach die Unterkunft nicht mehr unseren Vorstellungen von einem gesunden und sicheren Zuhause. <strong>Wir mussten handeln!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Dank unserer Präsenz vor Ort fanden wir ganz in der Nähe ein geeignetes Haus, das mit zwei weiteren Häusern auf einem umzäunten Grundstück steht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine große Garage konnten wir zu einem Wohnraum für die jüngeren Jungen umgestalten. Die vier älteren Jungen erhielten ein eigenes Zimmer. Phiona und Omega verfügen über ein Elternschlafzimmer – in Uganda keineswegs selbstverständlich – und ihre drei Töchter teilen sich ein Mädchenzimmer.</p>

<h2>Putzen, packen, schleppen – viele Hände schaffen ein schnelles Ende</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wie groß der Leidensdruck im alten Haus inzwischen war, zeigte sich, als wir die Nachricht vom neuen Zuhause verkündeten. Freudige Aufregung und enormer Tatendrang machten sich sofort breit. Mit Feuereifer packten die Jungen ihre Sachen, putzten das neue Heim und trugen alles eigenhändig dorthin.</p>
<p style="font-weight: 400;">Statt Umzugsstress wurde der Ortswechsel zu einem friedlichen und fröhlichen Gemeinschaftserlebnis. <strong>Für uns war das erneut eine berührende Bestätigung dafür, wie sehr sich der Einsatz für diese gefährdeten Kinder gelohnt hat!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Wir sind sehr erleichtert, dass wir den Kindern und unseren Angestellten nun wieder ein sauberes, sicheres und gesundes Zuhause bieten können. Der Umzug hat unser Vereinsbudget allerdings stark belastet. Da die vorhandenen Möbel – mit Ausnahme der Betten und Matratzen – Eigentum der St. Moses School waren, mussten wir erheblich investieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gemessen an europäischen Standards ist die Ausstattung des neuen „Yamba-Familienhauses“ natürlich spartanisch. Dennoch haben Tische, Stühle und Regale für 16 Personen erhebliche finanzielle Mittel verschlungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Noch sind wir dabei, das Haus vollständig auszustatten. Wer Phiona, Omega und die 14 Kinder und Jugendlichen unterstützen möchte, kann unter dem Stichwort <b>„Möbel Yamba“</b> eine zweckgebundene Spende auf das <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/spendenkonto/">Odissa Charles Spendenkonto</a> überweisen:</p>
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<div style="display: flex; justify-content: center; width: 100%;"></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/08/19/alle-packen-an-der-froehliche-umzug-einer-grossfamilie/">Alle packen an – Der fröhliche Umzug einer Großfamilie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Urlaub in Uganda – mit Sinn und ganz viel Herz</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/06/08/urlaub-in-uganda-mit-sinn-und-ganz-viel-herz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 22:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[BirungiGästehaus]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Patenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[safari]]></category>
		<category><![CDATA[sinnvollesReisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1600" height="1165" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Sabine unterstützt im Kindergarten" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2.jpg 1600w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2-300x218.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2-1024x746.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2-768x559.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2-1536x1118.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Urlaub bedeutet für viele Menschen eine Pause vom Alltag und Zeit zum Durchatmen. Doch zunehmend erwarten Reisende mehr als nur Erholung. Sie wünschen sich einen authentischen Zugang zu dem Leben vor Ort. Genau das ermöglicht ein Aufenthalt im Birungi Gästehaus: echte „Mittendrin-Erlebnisse“ und einen ehrlichen Einblick in unsere Vereinsarbeit!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Sabine ist gerade von ihrem vierten Uganda-Aufenthalt zurückgekehrt. Vor ihrer ersten Reise hatte auch sie viele Fragen: Kann ich mit einer sehr fremden Kultur umgehen? Wie komme ich Menschen nahe, ohne Grenzen zu überschreiten? Was kann ich selbst beitragen? Und MUSS ich etwas beitragen? Das sind Zweifel, die viele davon abhalten, ungewöhnliche Wege zu gehen. Aber Sabine hat sich dafür entschieden und erlebt, wie bereichernd es ist, sich auf neue Erfahrungen einzulassen.</p>
<p><span id="more-1238"></span></p>
<p style="font-weight: 400;"><b>Zuschauen – Mitmachen – Gestalten</b></p>
<p style="font-weight: 400;">Birungi, Partner des Odissa-Charles Vereins, liegt an den Quellen des Nils und heißt seit über zehn Jahren Menschen willkommen, die Uganda nicht nur sehen, sondern erleben möchten. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Vereinsmitglied ist, eine Patenschaft hat oder einfach das Leben vor Ort kennenlernen möchte – entscheidend sind Offenheit und ein großes Herz.</p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders die Kinder und Jugendlichen profitieren von persönlicher Zuwendung. In großen Familien und ärmlichen Verhältnissen fehlt oft die Zeit oder Kraft für individuelle Aufmerksamkeit. Umso wertvoller sind die kleinen Momente: ein Gespräch über Zukunftspläne, gemeinsames Lesen, kreatives Basteln oder unbeschwertes Spielen. <strong>Gäste können sich jederzeit an den Vereinsaktivitäten beteiligen und auch eigene Ideen einbringen</strong> – egal, ob für ein paar Stunden oder einen größeren Teil ihres Aufenthalts. Jeder macht so viel er oder sie will und das im jeweils eigenen Tempo! Und es bleibt immer genügend Zeit für Muße, Marktbesuche, einige Seiten Lektüre oder ein paar Runden Schwimmen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><b>Erlebnisse, die bleiben</b></p>
<p style="font-weight: 400;">Sabine hat zum Beispiel bei ihren Besuchen Kinder im Kindergarten unterstützt. Das Gefühl, Kinder aus schwierigsten Verhältnissen zu fördern oder sie einfach beim unbeschwerten „Kindsein“ zu begleiten, ist immer berührend und hinterlässt oft nachhaltig Eindruck. Einen ihrer Aufenthalte im Birungi Guesthouse hat auch sie mit einer tollen mehrtägigen Safari-Tour kombiniert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine ganz besondere Verbindung hat Sabine zu ihrem Patenkind Lawrence. Seit rund zehn Jahren begleitet sie als Vereinsmitglied und eine seiner Sponsorinnen seinen Weg und konnte eine tolle Entwicklung miterleben: vom schüchternen Jungen aus bedrückenden Verhältnissen zu einem selbstbewussten jungen Mann mit soeben abgeschlossener Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie. Eine Geschichte, die zeigt, was möglich ist – und die beide mit Stolz und großer Verbundenheit erfüllt.<b></b></p>
<p>[gallery link="file" columns="4" size="medium" ids="1246,1242,1248,1249"]</p>
<p style="font-weight: 400;"><b><br />
Reisemöglichkeiten 2026 und 2027</b></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Entscheidung für eine solche Reise braucht manchmal Mut. Doch ist der erste Schritt getan, entsteht vieles ganz von selbst. Das berichten Sabine als <a href="https://www.birungi.org/2019/02/18/ich-bin-eine-wiederholungstaeterin/">„Wiederholungstäterin“</a> und viele andere, die immer wieder zurückkehren.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Für die erste Reise eignen sich besonders Zeiträume mit deutschsprachiger Begleitung vor Ort.</strong> In 2026 sind noch Plätze von Mitte September bis Ende Oktober verfügbar. Auch im Frühjahr und Herbst 2027 werden wieder Aufenthalte mit deutschsprachige Betreuung angeboten. In den übrigen Monaten sorgt das erfahrene, englischsprachige Birungi-Team mit viel Engagement dafür, dass sich Gäste gut aufgehoben fühlen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Weitere Informationen unter <a href="https://www.birungi.org/">https://www.birungi.org/</a> oder via Email <a href="https://www.birungi.org/">contact@birungi.org</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/06/08/urlaub-in-uganda-mit-sinn-und-ganz-viel-herz/">Urlaub in Uganda – mit Sinn und ganz viel Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1600" height="1165" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Sabine unterstützt im Kindergarten" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2.jpg 1600w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2-300x218.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2-1024x746.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2-768x559.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/06/PHOTO-2026-04-23-21-47-43-2-1536x1118.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Urlaub bedeutet für viele Menschen eine Pause vom Alltag und Zeit zum Durchatmen. Doch zunehmend erwarten Reisende mehr als nur Erholung. Sie wünschen sich einen authentischen Zugang zu dem Leben vor Ort. Genau das ermöglicht ein Aufenthalt im Birungi Gästehaus: echte „Mittendrin-Erlebnisse“ und einen ehrlichen Einblick in unsere Vereinsarbeit!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Sabine ist gerade von ihrem vierten Uganda-Aufenthalt zurückgekehrt. Vor ihrer ersten Reise hatte auch sie viele Fragen: Kann ich mit einer sehr fremden Kultur umgehen? Wie komme ich Menschen nahe, ohne Grenzen zu überschreiten? Was kann ich selbst beitragen? Und MUSS ich etwas beitragen? Das sind Zweifel, die viele davon abhalten, ungewöhnliche Wege zu gehen. Aber Sabine hat sich dafür entschieden und erlebt, wie bereichernd es ist, sich auf neue Erfahrungen einzulassen.</p>
<span id="more-1238"></span>
<p style="font-weight: 400;"><b>Zuschauen – Mitmachen – Gestalten</b></p>
<p style="font-weight: 400;">Birungi, Partner des Odissa-Charles Vereins, liegt an den Quellen des Nils und heißt seit über zehn Jahren Menschen willkommen, die Uganda nicht nur sehen, sondern erleben möchten. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Vereinsmitglied ist, eine Patenschaft hat oder einfach das Leben vor Ort kennenlernen möchte – entscheidend sind Offenheit und ein großes Herz.</p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders die Kinder und Jugendlichen profitieren von persönlicher Zuwendung. In großen Familien und ärmlichen Verhältnissen fehlt oft die Zeit oder Kraft für individuelle Aufmerksamkeit. Umso wertvoller sind die kleinen Momente: ein Gespräch über Zukunftspläne, gemeinsames Lesen, kreatives Basteln oder unbeschwertes Spielen. <strong>Gäste können sich jederzeit an den Vereinsaktivitäten beteiligen und auch eigene Ideen einbringen</strong> – egal, ob für ein paar Stunden oder einen größeren Teil ihres Aufenthalts. Jeder macht so viel er oder sie will und das im jeweils eigenen Tempo! Und es bleibt immer genügend Zeit für Muße, Marktbesuche, einige Seiten Lektüre oder ein paar Runden Schwimmen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><b>Erlebnisse, die bleiben</b></p>
<p style="font-weight: 400;">Sabine hat zum Beispiel bei ihren Besuchen Kinder im Kindergarten unterstützt. Das Gefühl, Kinder aus schwierigsten Verhältnissen zu fördern oder sie einfach beim unbeschwerten „Kindsein“ zu begleiten, ist immer berührend und hinterlässt oft nachhaltig Eindruck. Einen ihrer Aufenthalte im Birungi Guesthouse hat auch sie mit einer tollen mehrtägigen Safari-Tour kombiniert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine ganz besondere Verbindung hat Sabine zu ihrem Patenkind Lawrence. Seit rund zehn Jahren begleitet sie als Vereinsmitglied und eine seiner Sponsorinnen seinen Weg und konnte eine tolle Entwicklung miterleben: vom schüchternen Jungen aus bedrückenden Verhältnissen zu einem selbstbewussten jungen Mann mit soeben abgeschlossener Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie. Eine Geschichte, die zeigt, was möglich ist – und die beide mit Stolz und großer Verbundenheit erfüllt.<b></b></p>
[gallery link="file" columns="4" size="medium" ids="1246,1242,1248,1249"]
<p style="font-weight: 400;"><b>
Reisemöglichkeiten 2026 und 2027</b></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Entscheidung für eine solche Reise braucht manchmal Mut. Doch ist der erste Schritt getan, entsteht vieles ganz von selbst. Das berichten Sabine als <a href="https://www.birungi.org/2019/02/18/ich-bin-eine-wiederholungstaeterin/">„Wiederholungstäterin“</a> und viele andere, die immer wieder zurückkehren.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Für die erste Reise eignen sich besonders Zeiträume mit deutschsprachiger Begleitung vor Ort.</strong> In 2026 sind noch Plätze von Mitte September bis Ende Oktober verfügbar. Auch im Frühjahr und Herbst 2027 werden wieder Aufenthalte mit deutschsprachige Betreuung angeboten. In den übrigen Monaten sorgt das erfahrene, englischsprachige Birungi-Team mit viel Engagement dafür, dass sich Gäste gut aufgehoben fühlen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Weitere Informationen unter <a href="https://www.birungi.org/">https://www.birungi.org/</a> oder via Email <a href="https://www.birungi.org/">contact@birungi.org</a></p>
&nbsp;<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/06/08/urlaub-in-uganda-mit-sinn-und-ganz-viel-herz/">Urlaub in Uganda – mit Sinn und ganz viel Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Gemeinsam für eine gewaltfreie Erziehung</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/05/11/gemeinsam-fuer-eine-gewaltfreie-erziehung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 20:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Jinja]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="2560" height="1440" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-scaled.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Schülerinnen und Schüler der St. Moses Grundschule" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-scaled.jpg 2560w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-300x169.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-1024x576.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-768x432.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-1536x864.jpg 1536w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gewalt in der Erziehung ist in Uganda leider noch immer weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert. Seit vielen Jahren setzen wir uns deshalb für eine gewaltfreie Erziehung an jenen Schulen ein, die von unserem Verein unterstützte Kinder besuchen. Gemeinsam mit einer benachbarten Grundschule konnten nun erstmals systematische Trainings zur Gewaltprävention durchgeführt werden.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Viele der von uns unterstützten Kinder besuchen eine private Primary School (1-7 Klasse) in einem Ortsteil von Jinga – entweder als Tages- oder als Internatsschüler. Durch die Finanzierung dieser großen Schülergruppe haben wir einen gewissen Einfluss auf die Schulleitung. Von Beginn an haben wir klar kommuniziert, dass wir Gewalt gegen Kinder nicht akzeptieren. Dennoch kommt es gelegentlich zu Prügelstrafen und Demütigungen, da solche Erziehungsmethoden an vielen Schulen und auch in Familien noch immer als normal gelten.<br />
<span id="more-1191"></span></p>
<h3>Eine Schule stellt sich einem heiklen Problem</h3>
<p style="font-weight: 400;">An der Schule wurde bereits zuvor versucht, durch gelegentliche Trainings gewalttätiges Verhalten einzudämmen. Dennoch kam es immer wieder zu Vorfällen – so etwa im vergangenen Jahr durch einen extrem gewalttätigen Lehrer. Da auch Kinder aus unserer Gruppe betroffen waren, haben wir uns seitens des Vereins mehrfach eingeschaltet. Die sehr engagierte Sozialarbeiterin der Schule stand zum Glück auf unserer Seite und forderte von der Schulleitung intensivere und nachhaltigere Trainings, die schließlich auch genehmigt wurden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Manchmal fügen sich plötzlich alle Puzzleteile zusammen: Im Rahmen seines Psychologiestudiums war bereits 2012 war ein deutscher Praktikant an genau dieser Schule tätig. Inzwischen ist er promovierter Wissenschaftler mit dem Schwerpunkt „Klinische Psychologie und Gewaltforschung“ und war an der Entwicklung eines Konzepts zur Gewaltprävention für Lehrkräfte beteiligt. Das Konzept trägt den Titel <em>Interaction Competencies with Children – for Teachers (ICC-T) und basiert auf Studien aus Ghana, Tansania und Uganda</em>. Aufgrund der früheren Verbindung zur lokalem Schule war die Kontaktaufnahme unkompliziert, und das für alle Lehrkräfte verpflichtende Trainingsprogramm konnte rasch organisiert werden.</p>
<h3>Gewaltprävention – Professionelle Trainings für Lehrkräfte und das eigene Team</h3>
<p style="font-weight: 400;">Seitens unseres Vereins haben wir das Training für das Lehrerkollegium sehr begrüßt, gleichzeitig aber auch an unser eigenes Team gedacht. Zwar achten wir in unserer täglichen Arbeit konsequent auf einen gewaltfreien Umgang mit Kindern und Jugendlichen, dennoch ist uns bewusst, dass viele unserer MitarbeiterInnen selbst mit ganz anderen Erziehungsmethoden aufgewachsen sind. Zudem ist das Bewusstsein für psychische Gewalt – wie Beschimpfungen oder Erniedrigungen – in Uganda noch wenig ausgeprägt. Eine professionelle Schulung unseres Teams durch erfahrene und unabhängige Fachkräfte war uns daher ein großes Anliegen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das fünftägige Training der ICC-T-Initiative umfasst eine detaillierte Erfassung der Ist-Situation, bietet Raum für den Austausch über persönliche Erfahrungen und Emotionen und stellt konkrete Methoden zur Reduktion körperlicher und emotionaler Gewalt in der Erziehung vor – auch im Umgang mit besonders herausfordernden Kindern. Gemeinsam mit dem Lehrerkollegium nahmen die MitarbeiterInnen unseres Vereins sowie unseres <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/07/03/paderborner-soroptimistinnen-sichern-fortbestand-des-birungi-kindergartens/"><u>Partnerkindergartens Birungi</u></a>an diesem vielfältigen Training und intensiven Erfahrungsaustausch teil. Ein großer Schritt hin zu mehr Professionalität – und zugleich eine wertvolle persönliche Weiterentwicklung für alle Beteiligten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gehört zu den schmerzhaften Erfahrungen, die wir immer wieder verarbeiten müssen. Umso mehr bedeutet uns diese gemeinsame Initiative mit der lokalen Grundschule. Einen ersten wichtigen Erfolg hat der kontinuierliche Einsatz gegen Gewalt bereits gezeigt: Der gewalttätige Lehrer wurde entlassen. Dennoch werden wir das Thema weiterhin aufmerksam begleiten – nicht zuletzt, weil unsere MitarbeiterInnen dank des Trainings nun deutlich besser erkennen können, ob ein Kind schulischer oder häuslicher Gewalt ausgesetzt ist.</p>
<p>[caption id="attachment_1234" align="alignnone" width="300"]<img class="size-medium wp-image-1234" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/05/Antigewalttraining-300x225.jpg" alt="Anti-Gewalt-Seminar" width="300" height="225" /> Anti-Gewalt-Seminar[/caption]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/05/11/gemeinsam-fuer-eine-gewaltfreie-erziehung/">Gemeinsam für eine gewaltfreie Erziehung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="2560" height="1440" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-scaled.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Schülerinnen und Schüler der St. Moses Grundschule" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-scaled.jpg 2560w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-300x169.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-1024x576.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-768x432.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-1536x864.jpg 1536w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/St-Moses_Odissa-Community-2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Gewalt in der Erziehung ist in Uganda leider noch immer weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert. Seit vielen Jahren setzen wir uns deshalb für eine gewaltfreie Erziehung an jenen Schulen ein, die von unserem Verein unterstützte Kinder besuchen. Gemeinsam mit einer benachbarten Grundschule konnten nun erstmals systematische Trainings zur Gewaltprävention durchgeführt werden.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Viele der von uns unterstützten Kinder besuchen eine private Primary School (1-7 Klasse) in einem Ortsteil von Jinga – entweder als Tages- oder als Internatsschüler. Durch die Finanzierung dieser großen Schülergruppe haben wir einen gewissen Einfluss auf die Schulleitung. Von Beginn an haben wir klar kommuniziert, dass wir Gewalt gegen Kinder nicht akzeptieren. Dennoch kommt es gelegentlich zu Prügelstrafen und Demütigungen, da solche Erziehungsmethoden an vielen Schulen und auch in Familien noch immer als normal gelten.
<span id="more-1191"></span></p>

<h3>Eine Schule stellt sich einem heiklen Problem</h3>
<p style="font-weight: 400;">An der Schule wurde bereits zuvor versucht, durch gelegentliche Trainings gewalttätiges Verhalten einzudämmen. Dennoch kam es immer wieder zu Vorfällen – so etwa im vergangenen Jahr durch einen extrem gewalttätigen Lehrer. Da auch Kinder aus unserer Gruppe betroffen waren, haben wir uns seitens des Vereins mehrfach eingeschaltet. Die sehr engagierte Sozialarbeiterin der Schule stand zum Glück auf unserer Seite und forderte von der Schulleitung intensivere und nachhaltigere Trainings, die schließlich auch genehmigt wurden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Manchmal fügen sich plötzlich alle Puzzleteile zusammen: Im Rahmen seines Psychologiestudiums war bereits 2012 war ein deutscher Praktikant an genau dieser Schule tätig. Inzwischen ist er promovierter Wissenschaftler mit dem Schwerpunkt „Klinische Psychologie und Gewaltforschung“ und war an der Entwicklung eines Konzepts zur Gewaltprävention für Lehrkräfte beteiligt. Das Konzept trägt den Titel <em>Interaction Competencies with Children – for Teachers (ICC-T) und basiert auf Studien aus Ghana, Tansania und Uganda</em>. Aufgrund der früheren Verbindung zur lokalem Schule war die Kontaktaufnahme unkompliziert, und das für alle Lehrkräfte verpflichtende Trainingsprogramm konnte rasch organisiert werden.</p>

<h3>Gewaltprävention – Professionelle Trainings für Lehrkräfte und das eigene Team</h3>
<p style="font-weight: 400;">Seitens unseres Vereins haben wir das Training für das Lehrerkollegium sehr begrüßt, gleichzeitig aber auch an unser eigenes Team gedacht. Zwar achten wir in unserer täglichen Arbeit konsequent auf einen gewaltfreien Umgang mit Kindern und Jugendlichen, dennoch ist uns bewusst, dass viele unserer MitarbeiterInnen selbst mit ganz anderen Erziehungsmethoden aufgewachsen sind. Zudem ist das Bewusstsein für psychische Gewalt – wie Beschimpfungen oder Erniedrigungen – in Uganda noch wenig ausgeprägt. Eine professionelle Schulung unseres Teams durch erfahrene und unabhängige Fachkräfte war uns daher ein großes Anliegen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das fünftägige Training der ICC-T-Initiative umfasst eine detaillierte Erfassung der Ist-Situation, bietet Raum für den Austausch über persönliche Erfahrungen und Emotionen und stellt konkrete Methoden zur Reduktion körperlicher und emotionaler Gewalt in der Erziehung vor – auch im Umgang mit besonders herausfordernden Kindern. Gemeinsam mit dem Lehrerkollegium nahmen die MitarbeiterInnen unseres Vereins sowie unseres <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/07/03/paderborner-soroptimistinnen-sichern-fortbestand-des-birungi-kindergartens/"><u>Partnerkindergartens Birungi</u></a>an diesem vielfältigen Training und intensiven Erfahrungsaustausch teil. Ein großer Schritt hin zu mehr Professionalität – und zugleich eine wertvolle persönliche Weiterentwicklung für alle Beteiligten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gehört zu den schmerzhaften Erfahrungen, die wir immer wieder verarbeiten müssen. Umso mehr bedeutet uns diese gemeinsame Initiative mit der lokalen Grundschule. Einen ersten wichtigen Erfolg hat der kontinuierliche Einsatz gegen Gewalt bereits gezeigt: Der gewalttätige Lehrer wurde entlassen. Dennoch werden wir das Thema weiterhin aufmerksam begleiten – nicht zuletzt, weil unsere MitarbeiterInnen dank des Trainings nun deutlich besser erkennen können, ob ein Kind schulischer oder häuslicher Gewalt ausgesetzt ist.</p>


[caption id="attachment_1234" align="alignnone" width="300"]<img class="size-medium wp-image-1234" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/05/Antigewalttraining-300x225.jpg" alt="Anti-Gewalt-Seminar" width="300" height="225" /> Anti-Gewalt-Seminar[/caption]<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/05/11/gemeinsam-fuer-eine-gewaltfreie-erziehung/">Gemeinsam für eine gewaltfreie Erziehung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Finanzmanagement – Tausendundeine Null</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/03/24/finanzmanagement-tausendundeine-null/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 19:37:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Family-Books]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="810" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Das ugandische Team sortiert die Belege" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5.jpg 810w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p>
<h4 style="font-weight: 400;">Wenn Sponsoren und Vereinsmitglieder nach Uganda kommen, beginnt für viele zunächst der „Kampf mit den Nullen“: Für einen Euro erhält man rund 4.200 Uganda-Shilling. Für das Vereinsmanagement ist das jedoch nur die kleinste Herausforderung. Wesentlich anspruchsvoller ist die korrekte, transparente und lückenlose Dokumentation aller Ausgaben. Hierfür haben wir gemeinsam mit unseren ugandischen Mitarbeitenden klare Prozesse etabliert, die zuverlässig umgesetzt werden.</h4>
<p style="font-weight: 400;">Pro Jahr befasst sich der Vorstand in 10 bis 15 Sitzungen intensiv damit, welche Maßnahmen mit den anvertrauten Spendengeldern sinnvoll umgesetzt werden können. Bereits diese Abwägung ist anspruchsvoll. Hinzu kommen der sichere Geldtransfer sowie die detaillierte Erfassung aller Ausgaben – beides Bereiche, die besondere Sorgfalt erfordern.</p>
<p><span id="more-1188"></span></p>
<h3 style="font-weight: 400;"><b>Ein hoher Preis für sicheren Geldtransfer</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Der Großteil der Spendengelder wird direkt vor Ort in Uganda eingesetzt, insbesondere für Schulgelder, medizinische Leistungen, Materialien, Mieten und Gehälter. Allein der sichere Transfer dieser Mittel ist mit erheblichen Kosten verbunden: Rund 1.800 € pro Jahr fallen hierfür an. Diese entstehen weniger durch deutsche Banken, sondern vor allem durch ugandische Geldinstitute, deren Gebühren hoch sind und sich oft kurzfristig ändern. Ein Bankwechsel ist daher keine Lösung des Problems, denn er kann sich schnell als nachteilig erweisen.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><b>Finanzverwaltung vor Ort</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">In Uganda beschäftigen wir fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeweils für bestimmte Familien und Kinder verantwortlich sind. Für jeden Zuständigkeitsbereich existiert ein eigenes Konto, auf das wir maximal 2.000 € überweisen. Sämtliche Ausgaben werden unmittelbar und handschriftlich in sogenannten „Family Books“ dokumentiert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Diese fortlaufende Erfassung sorgt jederzeit für Transparenz und unterstützt die Mitarbeitenden auch im direkten Austausch mit den unterstützten Familien. Ein Blick ins Family Book zeigt alle bisherigen Ausgaben – etwa für Schule, medizinische Versorgung oder Transport – und schafft eine verlässliche Grundlage für Gespräche. Entsprechend sorgfältig werden diese Bücher geführt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Bücher bilden die Basis der Finanzverwaltung, ersetzen jedoch kein systematisches Auswertungsinstrument. Hier profitieren wir vom Engagement unserer Vereinsmitglieder Susanne und Thomas. Sie haben ein Excel-basiertes Erfassungstool entwickelt und zwei unserer Mitarbeitenden – den diplomierten <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/">Sozialarbeiter Stefan</a> sowie seine Schwester <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">Barbara</a> – darin geschult. Gemeinsam erfassen sie alle Ausgaben strukturiert und senden die Daten nach Deutschland, wo sie geprüft, zugeordnet und weiterverarbeitet werden.</p>
<p>[gallery link="file" ids="1197,1196,1194"]</p>
<div>
<h3 style="font-weight: 400;"><b>Abenteuerliche Belege und dicke Ordner</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Zur vollständigen Dokumentation gehören selbstverständlich auch die Belege. Diese werden in Uganda gesammelt, vorsortiert und von Besuchern nach Deutschland mitgebracht. Im vergangenen Jahr sind rund 550 Belege angefallen, da Schulmaterialien und Alltagsbedarf zentral, aber in vielen verschiedenen Geschäften beschafft werden müssen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Hier übernimmt unsere Kassenwartin Virginia eine zentrale Rolle: Jeder einzelne Beleg – vom handschriftlichen Zettel bis zur langen Supermarktrechnung – wird von ihr geprüft, kategorisiert und abgelegt. Trotz der vielen Nullen und der teils ungewöhnlichen Formate wurde jede Kassenprüfung erfolgreich bestanden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Finanzverwaltung zählt sicherlich nicht zu unseren Lieblingsaufgaben, ist aber unverzichtbar – für unsere Sponsoren, das Finanzamt und nicht zuletzt für die nachhaltige Fortführung unserer Arbeit. Umso dankbarer sind wir für die engagierte Zusammenarbeit unseres Teams in Uganda und der helfenden Hände in Deutschland. Ihnen allen gilt ein herzliches Dankeschön – und ein Hoch auf viele weitere Nullen!</p>
<p style="font-weight: 400;">
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/03/24/finanzmanagement-tausendundeine-null/">Finanzmanagement – Tausendundeine Null</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="810" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Das ugandische Team sortiert die Belege" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5.jpg 810w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p><h4 style="font-weight: 400;">Wenn Sponsoren und Vereinsmitglieder nach Uganda kommen, beginnt für viele zunächst der „Kampf mit den Nullen“: Für einen Euro erhält man rund 4.200 Uganda-Shilling. Für das Vereinsmanagement ist das jedoch nur die kleinste Herausforderung. Wesentlich anspruchsvoller ist die korrekte, transparente und lückenlose Dokumentation aller Ausgaben. Hierfür haben wir gemeinsam mit unseren ugandischen Mitarbeitenden klare Prozesse etabliert, die zuverlässig umgesetzt werden.</h4>
<p style="font-weight: 400;">Pro Jahr befasst sich der Vorstand in 10 bis 15 Sitzungen intensiv damit, welche Maßnahmen mit den anvertrauten Spendengeldern sinnvoll umgesetzt werden können. Bereits diese Abwägung ist anspruchsvoll. Hinzu kommen der sichere Geldtransfer sowie die detaillierte Erfassung aller Ausgaben – beides Bereiche, die besondere Sorgfalt erfordern.</p>
<span id="more-1188"></span>
<h3 style="font-weight: 400;"><b>Ein hoher Preis für sicheren Geldtransfer</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Der Großteil der Spendengelder wird direkt vor Ort in Uganda eingesetzt, insbesondere für Schulgelder, medizinische Leistungen, Materialien, Mieten und Gehälter. Allein der sichere Transfer dieser Mittel ist mit erheblichen Kosten verbunden: Rund 1.800 € pro Jahr fallen hierfür an. Diese entstehen weniger durch deutsche Banken, sondern vor allem durch ugandische Geldinstitute, deren Gebühren hoch sind und sich oft kurzfristig ändern. Ein Bankwechsel ist daher keine Lösung des Problems, denn er kann sich schnell als nachteilig erweisen.</p>

<h3 style="font-weight: 400;"><b>Finanzverwaltung vor Ort</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">In Uganda beschäftigen wir fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeweils für bestimmte Familien und Kinder verantwortlich sind. Für jeden Zuständigkeitsbereich existiert ein eigenes Konto, auf das wir maximal 2.000 € überweisen. Sämtliche Ausgaben werden unmittelbar und handschriftlich in sogenannten „Family Books“ dokumentiert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Diese fortlaufende Erfassung sorgt jederzeit für Transparenz und unterstützt die Mitarbeitenden auch im direkten Austausch mit den unterstützten Familien. Ein Blick ins Family Book zeigt alle bisherigen Ausgaben – etwa für Schule, medizinische Versorgung oder Transport – und schafft eine verlässliche Grundlage für Gespräche. Entsprechend sorgfältig werden diese Bücher geführt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Bücher bilden die Basis der Finanzverwaltung, ersetzen jedoch kein systematisches Auswertungsinstrument. Hier profitieren wir vom Engagement unserer Vereinsmitglieder Susanne und Thomas. Sie haben ein Excel-basiertes Erfassungstool entwickelt und zwei unserer Mitarbeitenden – den diplomierten <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/">Sozialarbeiter Stefan</a> sowie seine Schwester <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">Barbara</a> – darin geschult. Gemeinsam erfassen sie alle Ausgaben strukturiert und senden die Daten nach Deutschland, wo sie geprüft, zugeordnet und weiterverarbeitet werden.</p>
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<div>
<h3 style="font-weight: 400;"><b>Abenteuerliche Belege und dicke Ordner</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Zur vollständigen Dokumentation gehören selbstverständlich auch die Belege. Diese werden in Uganda gesammelt, vorsortiert und von Besuchern nach Deutschland mitgebracht. Im vergangenen Jahr sind rund 550 Belege angefallen, da Schulmaterialien und Alltagsbedarf zentral, aber in vielen verschiedenen Geschäften beschafft werden müssen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Hier übernimmt unsere Kassenwartin Virginia eine zentrale Rolle: Jeder einzelne Beleg – vom handschriftlichen Zettel bis zur langen Supermarktrechnung – wird von ihr geprüft, kategorisiert und abgelegt. Trotz der vielen Nullen und der teils ungewöhnlichen Formate wurde jede Kassenprüfung erfolgreich bestanden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Finanzverwaltung zählt sicherlich nicht zu unseren Lieblingsaufgaben, ist aber unverzichtbar – für unsere Sponsoren, das Finanzamt und nicht zuletzt für die nachhaltige Fortführung unserer Arbeit. Umso dankbarer sind wir für die engagierte Zusammenarbeit unseres Teams in Uganda und der helfenden Hände in Deutschland. Ihnen allen gilt ein herzliches Dankeschön – und ein Hoch auf viele weitere Nullen!</p>
<p style="font-weight: 400;"></p>

</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/03/24/finanzmanagement-tausendundeine-null/">Finanzmanagement – Tausendundeine Null</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zurück in die Schule &#8211; mit Bleistift und Besen</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/02/28/zurueck-in-die-schule-mit-bleistift-und-besen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 15:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1440" height="2560" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-scaled.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Holy Cross - Einblick Schlafsaal 2" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-scaled.jpg 1440w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-169x300.jpg 169w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-576x1024.jpg 576w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-768x1365.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-864x1536.jpg 864w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-1152x2048.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>
<h4>Im Februar, wenn das neue Schuljahr beginnt, stehen das Team in Uganda sowie die Kinder und Jugendlichen gleichermaßen Kopf. Die Rückkehr in die Schulen – insbesondere in die Internate – erfordert ganz besondere Vorbereitungen.</h4>
<div>
<p class="Textbody">Wie bei einem kleinen „Auszug aus Ägypten“ sieht es jedes Jahr zum Schulbeginn aus. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort schwirren die Köpfe, wenn sie die langen Anforderungslisten für mehr als 60 Kinder abarbeiten müssen.</p>
</div>
<div>
<h2>Großeinkauf zum Ferienende</h2>
<p class="Textbody">Uganda erwarten die Schulen nicht nur, dass alle SchülerInnen gängiges Schulmaterial wie Hefte, Bücher und Stifte mitbringen. Auch Dinge des täglichen Bedarfs wie Toilettenpapier oder Besen stehen auf den Listen. Zudem hat jede Schule ihre ganz eigenen, sehr spezifischen Anforderungen, die selbstverständlich zu 100 % erfüllt werden müssen. Entsprechend wird von unserem Team eingekauft, geschleppt, gepackt und gewissenhaft abgehakt.</p>
</div>
<p><span id="more-1166"></span></p>
<div>
<p class="Textbody">Ohne unser Vereinsauto und die verlässlichen <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">FahrerInnen</a> wäre dieser Großeinkauf kaum zu bewältigen – ebenso wenig wie der Transport der Kinder und Jugendlichen samt ihres kunterbunten Gepäcks zurück in die Schulen. Einige Internate verlangen sogar, dass die Kinder in den großen Ferien alle persönlichen Dinge mit nach Hause nehmen, inklusive ihrer Matratzen.</p>
</div>
<div>
<h2>Streng, strenger, Schulanfang</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Zum Schulbeginn gleicht das Gelände vieler Internate einem Volksfest. Überall stehen Faltzelte, die als provisorische Büros dienen. Vor jedem Zelt bilden sich lange Schlangen, denn die Kinder und Jugendlichen dürfen ihre Schlafsäle nicht einfach beziehen. Zunächst müssen sie einen komplexen bürokratischen Kontrollprozess durchlaufen – einen, der selbst den deutschen Amtsschimmel kopfschüttelnd wiehern ließe.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Ausgefüllte Rückkehrformulare werden geprüft und gegengezeichnet. Anschließend müssen die Materialien für die allgemeine Schulpflege (z. B. Besen, Eimer oder Schrubber) an den vorgesehenen Stellen abgegeben werden. Danach folgt die Kontrolle der persönlichen Ausstattung: vom Bleistift über Seife bis hin zum Waschmittel für die regelmäßige Handwäsche der Schulkleidung.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Besonders streng ist die anschließende Überprüfung der Schuluniform und der Frisuren. Kinder und Jugendliche erhalten keine Erlaubnis, ihren Schlafsaal zu beziehen, wenn die Haare nicht vorschriftsmäßig rasiert sind, ein Rock ein paar Zentimeter zu kurz ist oder eine Sporthose zu Hause vergessen wurde. Die Hektik, die ausbricht, um den Fehler schnell zu beheben, ist groß – und manchmal fließen auch Tränen.</p>
</div>
<div>
<h2>Nach dem Schulanfang ist vor dem Schulanfang</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Doch selbst die stressigsten Tage gehen irgendwann zu Ende. Sind alle Probleme gelöst und alle Tränen getrocknet, leeren sich die Schulhöfe. Die von uns unterstützten Kinder und Jugendlichen ziehen meist fröhlich lachend und schwatzend gemeinsam mit ihren MitschülerInnen in die Schlafsäle ein.</p>
</div>
<p>[gallery link="file" columns="6" ids="1176,1174,1170,1169,1173,1168"]</p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="Textbody">Unsere MitarbeiterInnen treten schließlich die Heimfahrt an und können in den nächsten Tagen erst einmal durchatmen – wohl wissend, dass sich dieser intensive Ablauf vor dem zweiten und dritten Term wiederholen wird. Was jedoch bei jeder Schulrückkehr aufs Neue motiviert, ist die Gewissheit, dass jeder gekaufte Stift, jedes Stück Seife und jeder Besen ein kleiner, aber wichtiger Beitrag auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft dieser jungen Menschen ist.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/02/28/zurueck-in-die-schule-mit-bleistift-und-besen/">Zurück in die Schule &#8211; mit Bleistift und Besen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1440" height="2560" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-scaled.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Holy Cross - Einblick Schlafsaal 2" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-scaled.jpg 1440w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-169x300.jpg 169w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-576x1024.jpg 576w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-768x1365.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-864x1536.jpg 864w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-1152x2048.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p><h4>Im Februar, wenn das neue Schuljahr beginnt, stehen das Team in Uganda sowie die Kinder und Jugendlichen gleichermaßen Kopf. Die Rückkehr in die Schulen – insbesondere in die Internate – erfordert ganz besondere Vorbereitungen.</h4>
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<p class="Textbody">Wie bei einem kleinen „Auszug aus Ägypten“ sieht es jedes Jahr zum Schulbeginn aus. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort schwirren die Köpfe, wenn sie die langen Anforderungslisten für mehr als 60 Kinder abarbeiten müssen.</p>

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<h2>Großeinkauf zum Ferienende</h2>
<p class="Textbody">Uganda erwarten die Schulen nicht nur, dass alle SchülerInnen gängiges Schulmaterial wie Hefte, Bücher und Stifte mitbringen. Auch Dinge des täglichen Bedarfs wie Toilettenpapier oder Besen stehen auf den Listen. Zudem hat jede Schule ihre ganz eigenen, sehr spezifischen Anforderungen, die selbstverständlich zu 100 % erfüllt werden müssen. Entsprechend wird von unserem Team eingekauft, geschleppt, gepackt und gewissenhaft abgehakt.</p>

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<p class="Textbody">Ohne unser Vereinsauto und die verlässlichen <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">FahrerInnen</a> wäre dieser Großeinkauf kaum zu bewältigen – ebenso wenig wie der Transport der Kinder und Jugendlichen samt ihres kunterbunten Gepäcks zurück in die Schulen. Einige Internate verlangen sogar, dass die Kinder in den großen Ferien alle persönlichen Dinge mit nach Hause nehmen, inklusive ihrer Matratzen.</p>

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<h2>Streng, strenger, Schulanfang</h2>
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<p class="Textbody">Zum Schulbeginn gleicht das Gelände vieler Internate einem Volksfest. Überall stehen Faltzelte, die als provisorische Büros dienen. Vor jedem Zelt bilden sich lange Schlangen, denn die Kinder und Jugendlichen dürfen ihre Schlafsäle nicht einfach beziehen. Zunächst müssen sie einen komplexen bürokratischen Kontrollprozess durchlaufen – einen, der selbst den deutschen Amtsschimmel kopfschüttelnd wiehern ließe.</p>

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<p class="Textbody">Ausgefüllte Rückkehrformulare werden geprüft und gegengezeichnet. Anschließend müssen die Materialien für die allgemeine Schulpflege (z. B. Besen, Eimer oder Schrubber) an den vorgesehenen Stellen abgegeben werden. Danach folgt die Kontrolle der persönlichen Ausstattung: vom Bleistift über Seife bis hin zum Waschmittel für die regelmäßige Handwäsche der Schulkleidung.</p>

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<p class="Textbody">Besonders streng ist die anschließende Überprüfung der Schuluniform und der Frisuren. Kinder und Jugendliche erhalten keine Erlaubnis, ihren Schlafsaal zu beziehen, wenn die Haare nicht vorschriftsmäßig rasiert sind, ein Rock ein paar Zentimeter zu kurz ist oder eine Sporthose zu Hause vergessen wurde. Die Hektik, die ausbricht, um den Fehler schnell zu beheben, ist groß – und manchmal fließen auch Tränen.</p>

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<h2>Nach dem Schulanfang ist vor dem Schulanfang</h2>
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<p class="Textbody">Doch selbst die stressigsten Tage gehen irgendwann zu Ende. Sind alle Probleme gelöst und alle Tränen getrocknet, leeren sich die Schulhöfe. Die von uns unterstützten Kinder und Jugendlichen ziehen meist fröhlich lachend und schwatzend gemeinsam mit ihren MitschülerInnen in die Schlafsäle ein.</p>

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<p class="Textbody">Unsere MitarbeiterInnen treten schließlich die Heimfahrt an und können in den nächsten Tagen erst einmal durchatmen – wohl wissend, dass sich dieser intensive Ablauf vor dem zweiten und dritten Term wiederholen wird. Was jedoch bei jeder Schulrückkehr aufs Neue motiviert, ist die Gewissheit, dass jeder gekaufte Stift, jedes Stück Seife und jeder Besen ein kleiner, aber wichtiger Beitrag auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft dieser jungen Menschen ist.</p>

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&nbsp;<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/02/28/zurueck-in-die-schule-mit-bleistift-und-besen/">Zurück in die Schule &#8211; mit Bleistift und Besen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rasant ins neue Jahr – Herzliche Glückwünsche zum Führerschein!</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 21:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="810" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Barbara mit Führerschein" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10.jpg 810w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p>
<div>
<h4>Barbara haben wir vor vielen Jahren als scheues Mädchen aus ärmsten Verhältnissen kennengelernt. Heute ist sie eine erfolgreiche, berufstätige junge Frau mit einem sehr guten Schulabschluss, einer qualifizierten Ausbildung – und seit Kurzem auch mit einem Führerschein!</h4>
</div>
<div>
<p class="Textbody">In Uganda ist der Besitz eines Führerscheins keineswegs selbstverständlich. Nur wenige Menschen können sich die Kosten dafür leisten, und selbst ältere Kleinwagen sind für die meisten Privatpersonen unerschwinglich. Frauen am Steuer sind erst recht eine Seltenheit. Doch davon ließ sich die zielstrebige Barbara nicht beirren: Im vergangenen Jahr wandte sie sich mit der Bitte um die Finanzierung ihres Führerscheins an unsere Vereinsvorsitzende Anne Grothe. Die Entscheidung des Vorstandes fiel schnell, denn Barbara ist außergewöhnlich engagiert und zuverlässig.</p>
</div>
<div>
<h2>Ein Gewinn für Verein und Gästehaus</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Barbara arbeitet Teilzeit für den Verein und sorgt dort gewissenhaft für die Umsetzung organisatorischer Aufgaben. Zusätzlich leitet sie als ausgebildete <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/">Fachkraft für Catering und Hotelmanagement</a> das Birungi Guesthouse. Für beide Tätigkeiten ist die Fahrerlaubnis eine enorme Bereicherung: Sie kann nun unabhängig von der Verfügbarkeit anderer Vereinsfahrer Einkäufe erledigen, Transporte organisieren und sich um die Mobilität der vom Verein unterstützten Kinder kümmern.</p>
</div>
<p><span id="more-1157"></span></p>
<div>
<h2>Mit Fleiß und Disziplin zum Erfolg</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Der Weg zur Fahrerlaubnis ähnelt dem in Deutschland, ist mit Gesamtkosten von rund 200 Euro jedoch deutlich günstiger. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, für die qualifizierter Unterricht vorausgesetzt wird. Zusätzlich sind private Fahrstunden möglich. Barbara hat intensiv mit unserem Vereinsangestellten Omega geübt – denn die Straßenverhältnisse sind teilweise schwierig, und die Sicherheit der Kinder, die mit dem Vereinsauto transportiert werden, hat für uns höchste Priorität.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Wie schon bei ihren schulischen und beruflichen Prüfungen hat Barbara auch die Führerscheinprüfung mit Bravour bestanden.</p>
</div>
<div>
<h2>Ein inspirierendes Vorbild</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Wir freuen uns sehr, nun eine weitere Person in unseren Reihen zu haben, die das Vereinsauto fahren und uns bei vielfältigen Aufgaben unterstützen kann. Besonders stolz sind wir darauf, dass es eine junge Frau ist, die nun selbstbewusst das Steuer übernimmt. Mit ihrer Zielstrebigkeit, ihrem Mut und ihrem Erfolg ist Barbara eine herausragende Identifikationsfigur für die vom Verein geförderten Kinder und Jugendlichen – insbesondere für Mädchen und junge Frauen am Übergang ins Berufsleben.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Nach Barbaras rasanten Start ins neue Jahr blicken wir voller Zuversicht nach vorn und freuen uns darauf, weiterhin Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg zu begleiten und darüber zu berichten.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">Rasant ins neue Jahr – Herzliche Glückwünsche zum Führerschein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="810" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Barbara mit Führerschein" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10.jpg 810w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p><div>
<h4>Barbara haben wir vor vielen Jahren als scheues Mädchen aus ärmsten Verhältnissen kennengelernt. Heute ist sie eine erfolgreiche, berufstätige junge Frau mit einem sehr guten Schulabschluss, einer qualifizierten Ausbildung – und seit Kurzem auch mit einem Führerschein!</h4>
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<p class="Textbody">In Uganda ist der Besitz eines Führerscheins keineswegs selbstverständlich. Nur wenige Menschen können sich die Kosten dafür leisten, und selbst ältere Kleinwagen sind für die meisten Privatpersonen unerschwinglich. Frauen am Steuer sind erst recht eine Seltenheit. Doch davon ließ sich die zielstrebige Barbara nicht beirren: Im vergangenen Jahr wandte sie sich mit der Bitte um die Finanzierung ihres Führerscheins an unsere Vereinsvorsitzende Anne Grothe. Die Entscheidung des Vorstandes fiel schnell, denn Barbara ist außergewöhnlich engagiert und zuverlässig.</p>

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<h2>Ein Gewinn für Verein und Gästehaus</h2>
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<p class="Textbody">Barbara arbeitet Teilzeit für den Verein und sorgt dort gewissenhaft für die Umsetzung organisatorischer Aufgaben. Zusätzlich leitet sie als ausgebildete <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/">Fachkraft für Catering und Hotelmanagement</a> das Birungi Guesthouse. Für beide Tätigkeiten ist die Fahrerlaubnis eine enorme Bereicherung: Sie kann nun unabhängig von der Verfügbarkeit anderer Vereinsfahrer Einkäufe erledigen, Transporte organisieren und sich um die Mobilität der vom Verein unterstützten Kinder kümmern.</p>

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<h2>Mit Fleiß und Disziplin zum Erfolg</h2>
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<p class="Textbody">Der Weg zur Fahrerlaubnis ähnelt dem in Deutschland, ist mit Gesamtkosten von rund 200 Euro jedoch deutlich günstiger. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, für die qualifizierter Unterricht vorausgesetzt wird. Zusätzlich sind private Fahrstunden möglich. Barbara hat intensiv mit unserem Vereinsangestellten Omega geübt – denn die Straßenverhältnisse sind teilweise schwierig, und die Sicherheit der Kinder, die mit dem Vereinsauto transportiert werden, hat für uns höchste Priorität.</p>

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<p class="Textbody">Wie schon bei ihren schulischen und beruflichen Prüfungen hat Barbara auch die Führerscheinprüfung mit Bravour bestanden.</p>

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<h2>Ein inspirierendes Vorbild</h2>
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<p class="Textbody">Wir freuen uns sehr, nun eine weitere Person in unseren Reihen zu haben, die das Vereinsauto fahren und uns bei vielfältigen Aufgaben unterstützen kann. Besonders stolz sind wir darauf, dass es eine junge Frau ist, die nun selbstbewusst das Steuer übernimmt. Mit ihrer Zielstrebigkeit, ihrem Mut und ihrem Erfolg ist Barbara eine herausragende Identifikationsfigur für die vom Verein geförderten Kinder und Jugendlichen – insbesondere für Mädchen und junge Frauen am Übergang ins Berufsleben.</p>

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<p class="Textbody">Nach Barbaras rasanten Start ins neue Jahr blicken wir voller Zuversicht nach vorn und freuen uns darauf, weiterhin Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg zu begleiten und darüber zu berichten.</p>

</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">Rasant ins neue Jahr – Herzliche Glückwünsche zum Führerschein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Peace, Love &#038; Christmas Cookies!</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/12/21/peace-love-christmas-cookies/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 20:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="391" height="456" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Kinder und Christmas Cookies" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1.png 391w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1-257x300.png 257w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Auch in Uganda freuen sich Jung und Alt auf die festlichen Weihnachtstage. Gemeinsam mit den Familien vor Ort halten wir inne, blicken auf die vielen kleinen und großen Erfolge des vergangenen Jahres zurück und <strong>sagen von Herzen Danke an alle UnterstützerInnen!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Euer persönliches Engagement und eure Spenden ermöglichen es den Menschen gesund zu leben und Pläne für ihre Zukunft zu entwickeln und umzusetzen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Genießt die besondere Magie der Weihnachtszeit. Wir freuen uns darauf, im neuen Jahr gemeinsam mit euch weitere schöne und erfolgreiche Initiativen auf den Weg zu bringen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/12/21/peace-love-christmas-cookies/">Peace, Love &#038; Christmas Cookies!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="391" height="456" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Kinder und Christmas Cookies" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1.png 391w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1-257x300.png 257w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /></p><p style="font-weight: 400;">Auch in Uganda freuen sich Jung und Alt auf die festlichen Weihnachtstage. Gemeinsam mit den Familien vor Ort halten wir inne, blicken auf die vielen kleinen und großen Erfolge des vergangenen Jahres zurück und <strong>sagen von Herzen Danke an alle UnterstützerInnen!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Euer persönliches Engagement und eure Spenden ermöglichen es den Menschen gesund zu leben und Pläne für ihre Zukunft zu entwickeln und umzusetzen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Genießt die besondere Magie der Weihnachtszeit. Wir freuen uns darauf, im neuen Jahr gemeinsam mit euch weitere schöne und erfolgreiche Initiativen auf den Weg zu bringen!</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/12/21/peace-love-christmas-cookies/">Peace, Love &#038; Christmas Cookies!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vier Gesundheitsschulungen und ein überraschendes Problem</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/11/30/news-gesundheitsschulungen/</link>
					<comments>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/11/30/news-gesundheitsschulungen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 19:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Schulung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1080" height="810" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Krankenschwester Mary (rechts) mit dem Team" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3.jpg 1080w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<h4 style="font-weight: 400;">„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“, soll schon Arthur Schopenhauer gesagt haben. Vielen Menschen in Uganda fehlt es jedoch nicht nur an Geld, sondern auch an grundlegenden Kenntnissen über einen gesundheitsfördernden Lebensstil. Dem wollen wir entgegenwirken. Mit vier Gesundheitsschulungen haben wir kürzlich einen wichtigen Schritt gemacht.</h4>
<p style="font-weight: 400;">Die Gesundheit unserer „Schützlinge“ liegt uns sehr am Herzen. Denn nur gesunde Kinder haben die Chance auf einen guten Schulabschluss, und nur gesunde Eltern können ein eigenes Einkommen erwirtschaften und sich um ihre Familien kümmern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Seit vielen Jahren setzen wir uns auf vielfältige Weise für die Gesundheit der von uns unterstützten Menschen ein. Wir organisieren alle wichtigen Impfungen, leisten mit Nahrungsspenden einen Beitrag zur besseren Ernährung und <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2024/11/26/zurueck-im-leben-die-dramatische-rettung-unserer-langjaehrigen-mitarbeiterin/"><u>übernehmen im Notfall auch die Kosten für lebensrettende Behandlungen, Operationen oder Kaiserschnitte</u></a>. All das ist wichtig; oft sogar überlebenswichtig! Doch um die Lebenssituation langfristig zu verbessern und die Ausgaben im medizinischen Bereich zu senken, müssen wir vor allem die Zahl der Krankheits- und Notfälle verringern.</p>
<p><span id="more-1125"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Viele Erkrankungen, mit denen die Menschen völlig entkräftet zu uns kommen, wären vermeidbar – etwa Harnwegsinfektionen durch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/09/24/gerettet-vom-umgang-mit-medizinischen-notfaellen/"><u>Lebensgefährliche Notfälle entstehen häufig durch eine zu späte Reaktion auf Symptome oder durch falsche Medikamentenanwendung</u></a>. Deshalb möchten wir die Menschen befähigen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mehr Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.</p>
<h3><b>Gesundheitsschulungen – Vertrauen in lokale Kompetenz</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Obwohl wir uns immer viel Zeit für Gespräche mit Erkrankten nehmen, haben wir oft erlebt, dass unsere Ratschläge nicht umgesetzt wurden. Einige UganderInnen zweifelten offenbar daran, dass unsere europäischen Sichtweisen zu ihrem Alltag passen. Daher suchten wir schon länger nach einer lokalen Fachkraft, die uns bei der Gesundheitsvorsorge unterstützt und fanden sie schließlich in Schwester Mary vom Health Center Bukaya.</p>
<p style="font-weight: 400;">Kürzlich leitete Schwester Mary die erste Schulungsreihe zu den Themen Gesundheit, Hygiene und Ernährung für vier verschiedene Gruppen. Teilgenommen haben sowohl die unterstützten Kinder unterschiedlicher Altersgruppen als auch ihre Familien und unsere lokalen Teammitglieder. Je nach Alter setzten die Schulungen unterschiedliche Schwerpunkte – vom gründlichen Händewaschen über hygienische Nahrungszubereitung bis hin zum richtigen Umgang mit Medikamenten.</p>
<p>[gallery link="file" ids="1130,1132,1133"]</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Kurse stießen auf großes Interesse, und in der vertraulichen Atmosphäre wurden viele Fragen gestellt – auch zu sensiblen Themen. So wollte beispielsweise ein Jugendlicher aus der Gruppe der größeren Jungen bzw. jungen Männer wissen, wie Kondome richtig angewendet werden.</p>
<h3><b>Schnelle Lösung für ein überraschendes Problem</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Besonders offen zeigten sich die jüngsten Kinder. Dabei kam ein Problem zur Sprache, mit dem wir nicht gerechnet hatten: Ein Kind fragte, wie man sich auf der Schultoilette den Po sauber machen solle, wenn kein Papier vorhanden sei. Als Schwester Mary uns davon berichtete, waren wir überrascht und verärgert, denn tatsächlich zahlen wir für Toilettenpapier. Nach Rücksprache mit der Schule konnten wir das Problem jedoch schnell lösen: Die Kinder bringen nun ihr eigenes Papier mit und achten gut darauf.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Weg zu mehr Gesundheitsbewusstsein ist lang, und die Umsetzung im Alltag bleibt eine Herausforderung. Doch wir sind überzeugt, dass wir mit den Schulungen einen wichtigen Schritt gemacht haben und dass der Einsatz von Schwester Mary wesentlich dazu beiträgt, Vertrauen aufzubauen. Wir danken ihr herzlich für ihre großartige Unterstützung und werden auch weiterhin gemeinsam an gesundheitsfördernden Maßnahmen arbeiten!</p>
<p>[gallery link="file" size="medium" ids="1134,1136,1137"]</p>
<hr />
<p style="font-weight: 400;">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/11/30/news-gesundheitsschulungen/">Vier Gesundheitsschulungen und ein überraschendes Problem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1080" height="810" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Krankenschwester Mary (rechts) mit dem Team" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3.jpg 1080w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p><h4 style="font-weight: 400;">„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“, soll schon Arthur Schopenhauer gesagt haben. Vielen Menschen in Uganda fehlt es jedoch nicht nur an Geld, sondern auch an grundlegenden Kenntnissen über einen gesundheitsfördernden Lebensstil. Dem wollen wir entgegenwirken. Mit vier Gesundheitsschulungen haben wir kürzlich einen wichtigen Schritt gemacht.</h4>
<p style="font-weight: 400;">Die Gesundheit unserer „Schützlinge“ liegt uns sehr am Herzen. Denn nur gesunde Kinder haben die Chance auf einen guten Schulabschluss, und nur gesunde Eltern können ein eigenes Einkommen erwirtschaften und sich um ihre Familien kümmern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Seit vielen Jahren setzen wir uns auf vielfältige Weise für die Gesundheit der von uns unterstützten Menschen ein. Wir organisieren alle wichtigen Impfungen, leisten mit Nahrungsspenden einen Beitrag zur besseren Ernährung und <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2024/11/26/zurueck-im-leben-die-dramatische-rettung-unserer-langjaehrigen-mitarbeiterin/"><u>übernehmen im Notfall auch die Kosten für lebensrettende Behandlungen, Operationen oder Kaiserschnitte</u></a>. All das ist wichtig; oft sogar überlebenswichtig! Doch um die Lebenssituation langfristig zu verbessern und die Ausgaben im medizinischen Bereich zu senken, müssen wir vor allem die Zahl der Krankheits- und Notfälle verringern.</p>
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<p style="font-weight: 400;">Viele Erkrankungen, mit denen die Menschen völlig entkräftet zu uns kommen, wären vermeidbar – etwa Harnwegsinfektionen durch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/09/24/gerettet-vom-umgang-mit-medizinischen-notfaellen/"><u>Lebensgefährliche Notfälle entstehen häufig durch eine zu späte Reaktion auf Symptome oder durch falsche Medikamentenanwendung</u></a>. Deshalb möchten wir die Menschen befähigen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mehr Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.</p>

<h3><b>Gesundheitsschulungen – Vertrauen in lokale Kompetenz</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Obwohl wir uns immer viel Zeit für Gespräche mit Erkrankten nehmen, haben wir oft erlebt, dass unsere Ratschläge nicht umgesetzt wurden. Einige UganderInnen zweifelten offenbar daran, dass unsere europäischen Sichtweisen zu ihrem Alltag passen. Daher suchten wir schon länger nach einer lokalen Fachkraft, die uns bei der Gesundheitsvorsorge unterstützt und fanden sie schließlich in Schwester Mary vom Health Center Bukaya.</p>
<p style="font-weight: 400;">Kürzlich leitete Schwester Mary die erste Schulungsreihe zu den Themen Gesundheit, Hygiene und Ernährung für vier verschiedene Gruppen. Teilgenommen haben sowohl die unterstützten Kinder unterschiedlicher Altersgruppen als auch ihre Familien und unsere lokalen Teammitglieder. Je nach Alter setzten die Schulungen unterschiedliche Schwerpunkte – vom gründlichen Händewaschen über hygienische Nahrungszubereitung bis hin zum richtigen Umgang mit Medikamenten.</p>
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<p style="font-weight: 400;">Die Kurse stießen auf großes Interesse, und in der vertraulichen Atmosphäre wurden viele Fragen gestellt – auch zu sensiblen Themen. So wollte beispielsweise ein Jugendlicher aus der Gruppe der größeren Jungen bzw. jungen Männer wissen, wie Kondome richtig angewendet werden.</p>

<h3><b>Schnelle Lösung für ein überraschendes Problem</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Besonders offen zeigten sich die jüngsten Kinder. Dabei kam ein Problem zur Sprache, mit dem wir nicht gerechnet hatten: Ein Kind fragte, wie man sich auf der Schultoilette den Po sauber machen solle, wenn kein Papier vorhanden sei. Als Schwester Mary uns davon berichtete, waren wir überrascht und verärgert, denn tatsächlich zahlen wir für Toilettenpapier. Nach Rücksprache mit der Schule konnten wir das Problem jedoch schnell lösen: Die Kinder bringen nun ihr eigenes Papier mit und achten gut darauf.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Weg zu mehr Gesundheitsbewusstsein ist lang, und die Umsetzung im Alltag bleibt eine Herausforderung. Doch wir sind überzeugt, dass wir mit den Schulungen einen wichtigen Schritt gemacht haben und dass der Einsatz von Schwester Mary wesentlich dazu beiträgt, Vertrauen aufzubauen. Wir danken ihr herzlich für ihre großartige Unterstützung und werden auch weiterhin gemeinsam an gesundheitsfördernden Maßnahmen arbeiten!</p>
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<p style="font-weight: 400;"></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/11/30/news-gesundheitsschulungen/">Vier Gesundheitsschulungen und ein überraschendes Problem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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