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		<title>Finanzmanagement – Tausendundeine Null</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 19:37:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Family-Books]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="810" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Das ugandische Team sortiert die Belege" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5.jpg 810w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p>
<h4 style="font-weight: 400;">Wenn Sponsoren und Vereinsmitglieder nach Uganda kommen, beginnt für viele zunächst der „Kampf mit den Nullen“: Für einen Euro erhält man rund 4.200 Uganda-Shilling. Für das Vereinsmanagement ist das jedoch nur die kleinste Herausforderung. Wesentlich anspruchsvoller ist die korrekte, transparente und lückenlose Dokumentation aller Ausgaben. Hierfür haben wir gemeinsam mit unseren ugandischen Mitarbeitenden klare Prozesse etabliert, die zuverlässig umgesetzt werden.</h4>
<p style="font-weight: 400;">Pro Jahr befasst sich der Vorstand in 10 bis 15 Sitzungen intensiv damit, welche Maßnahmen mit den anvertrauten Spendengeldern sinnvoll umgesetzt werden können. Bereits diese Abwägung ist anspruchsvoll. Hinzu kommen der sichere Geldtransfer sowie die detaillierte Erfassung aller Ausgaben – beides Bereiche, die besondere Sorgfalt erfordern.</p>
<p><span id="more-1188"></span></p>
<h3 style="font-weight: 400;"><b>Ein hoher Preis für sicheren Geldtransfer</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Der Großteil der Spendengelder wird direkt vor Ort in Uganda eingesetzt, insbesondere für Schulgelder, medizinische Leistungen, Materialien, Mieten und Gehälter. Allein der sichere Transfer dieser Mittel ist mit erheblichen Kosten verbunden: Rund 1.800 € pro Jahr fallen hierfür an. Diese entstehen weniger durch deutsche Banken, sondern vor allem durch ugandische Geldinstitute, deren Gebühren hoch sind und sich oft kurzfristig ändern. Ein Bankwechsel ist daher keine Lösung des Problems, denn er kann sich schnell als nachteilig erweisen.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><b>Finanzverwaltung vor Ort</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">In Uganda beschäftigen wir fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeweils für bestimmte Familien und Kinder verantwortlich sind. Für jeden Zuständigkeitsbereich existiert ein eigenes Konto, auf das wir maximal 2.000 € überweisen. Sämtliche Ausgaben werden unmittelbar und handschriftlich in sogenannten „Family Books“ dokumentiert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Diese fortlaufende Erfassung sorgt jederzeit für Transparenz und unterstützt die Mitarbeitenden auch im direkten Austausch mit den unterstützten Familien. Ein Blick ins Family Book zeigt alle bisherigen Ausgaben – etwa für Schule, medizinische Versorgung oder Transport – und schafft eine verlässliche Grundlage für Gespräche. Entsprechend sorgfältig werden diese Bücher geführt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Bücher bilden die Basis der Finanzverwaltung, ersetzen jedoch kein systematisches Auswertungsinstrument. Hier profitieren wir vom Engagement unserer Vereinsmitglieder Susanne und Thomas. Sie haben ein Excel-basiertes Erfassungstool entwickelt und zwei unserer Mitarbeitenden – den diplomierten <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/">Sozialarbeiter Stefan</a> sowie seine Schwester <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">Barbara</a> – darin geschult. Gemeinsam erfassen sie alle Ausgaben strukturiert und senden die Daten nach Deutschland, wo sie geprüft, zugeordnet und weiterverarbeitet werden.</p>
<p>[gallery link="file" ids="1197,1196,1194"]</p>
<div>
<h3 style="font-weight: 400;"><b>Abenteuerliche Belege und dicke Ordner</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Zur vollständigen Dokumentation gehören selbstverständlich auch die Belege. Diese werden in Uganda gesammelt, vorsortiert und von Besuchern nach Deutschland mitgebracht. Im vergangenen Jahr sind rund 550 Belege angefallen, da Schulmaterialien und Alltagsbedarf zentral, aber in vielen verschiedenen Geschäften beschafft werden müssen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Hier übernimmt unsere Kassenwartin Virginia eine zentrale Rolle: Jeder einzelne Beleg – vom handschriftlichen Zettel bis zur langen Supermarktrechnung – wird von ihr geprüft, kategorisiert und abgelegt. Trotz der vielen Nullen und der teils ungewöhnlichen Formate wurde jede Kassenprüfung erfolgreich bestanden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Finanzverwaltung zählt sicherlich nicht zu unseren Lieblingsaufgaben, ist aber unverzichtbar – für unsere Sponsoren, das Finanzamt und nicht zuletzt für die nachhaltige Fortführung unserer Arbeit. Umso dankbarer sind wir für die engagierte Zusammenarbeit unseres Teams in Uganda und der helfenden Hände in Deutschland. Ihnen allen gilt ein herzliches Dankeschön – und ein Hoch auf viele weitere Nullen!</p>
<p style="font-weight: 400;">
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/03/24/finanzmanagement-tausendundeine-null/">Finanzmanagement – Tausendundeine Null</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="810" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Das ugandische Team sortiert die Belege" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5.jpg 810w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/03/PHOTO-2026-03-26-09-30-27-5-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p><h4 style="font-weight: 400;">Wenn Sponsoren und Vereinsmitglieder nach Uganda kommen, beginnt für viele zunächst der „Kampf mit den Nullen“: Für einen Euro erhält man rund 4.200 Uganda-Shilling. Für das Vereinsmanagement ist das jedoch nur die kleinste Herausforderung. Wesentlich anspruchsvoller ist die korrekte, transparente und lückenlose Dokumentation aller Ausgaben. Hierfür haben wir gemeinsam mit unseren ugandischen Mitarbeitenden klare Prozesse etabliert, die zuverlässig umgesetzt werden.</h4>
<p style="font-weight: 400;">Pro Jahr befasst sich der Vorstand in 10 bis 15 Sitzungen intensiv damit, welche Maßnahmen mit den anvertrauten Spendengeldern sinnvoll umgesetzt werden können. Bereits diese Abwägung ist anspruchsvoll. Hinzu kommen der sichere Geldtransfer sowie die detaillierte Erfassung aller Ausgaben – beides Bereiche, die besondere Sorgfalt erfordern.</p>
<span id="more-1188"></span>
<h3 style="font-weight: 400;"><b>Ein hoher Preis für sicheren Geldtransfer</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Der Großteil der Spendengelder wird direkt vor Ort in Uganda eingesetzt, insbesondere für Schulgelder, medizinische Leistungen, Materialien, Mieten und Gehälter. Allein der sichere Transfer dieser Mittel ist mit erheblichen Kosten verbunden: Rund 1.800 € pro Jahr fallen hierfür an. Diese entstehen weniger durch deutsche Banken, sondern vor allem durch ugandische Geldinstitute, deren Gebühren hoch sind und sich oft kurzfristig ändern. Ein Bankwechsel ist daher keine Lösung des Problems, denn er kann sich schnell als nachteilig erweisen.</p>

<h3 style="font-weight: 400;"><b>Finanzverwaltung vor Ort</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">In Uganda beschäftigen wir fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeweils für bestimmte Familien und Kinder verantwortlich sind. Für jeden Zuständigkeitsbereich existiert ein eigenes Konto, auf das wir maximal 2.000 € überweisen. Sämtliche Ausgaben werden unmittelbar und handschriftlich in sogenannten „Family Books“ dokumentiert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Diese fortlaufende Erfassung sorgt jederzeit für Transparenz und unterstützt die Mitarbeitenden auch im direkten Austausch mit den unterstützten Familien. Ein Blick ins Family Book zeigt alle bisherigen Ausgaben – etwa für Schule, medizinische Versorgung oder Transport – und schafft eine verlässliche Grundlage für Gespräche. Entsprechend sorgfältig werden diese Bücher geführt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Bücher bilden die Basis der Finanzverwaltung, ersetzen jedoch kein systematisches Auswertungsinstrument. Hier profitieren wir vom Engagement unserer Vereinsmitglieder Susanne und Thomas. Sie haben ein Excel-basiertes Erfassungstool entwickelt und zwei unserer Mitarbeitenden – den diplomierten <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/">Sozialarbeiter Stefan</a> sowie seine Schwester <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">Barbara</a> – darin geschult. Gemeinsam erfassen sie alle Ausgaben strukturiert und senden die Daten nach Deutschland, wo sie geprüft, zugeordnet und weiterverarbeitet werden.</p>
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<h3 style="font-weight: 400;"><b>Abenteuerliche Belege und dicke Ordner</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Zur vollständigen Dokumentation gehören selbstverständlich auch die Belege. Diese werden in Uganda gesammelt, vorsortiert und von Besuchern nach Deutschland mitgebracht. Im vergangenen Jahr sind rund 550 Belege angefallen, da Schulmaterialien und Alltagsbedarf zentral, aber in vielen verschiedenen Geschäften beschafft werden müssen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Hier übernimmt unsere Kassenwartin Virginia eine zentrale Rolle: Jeder einzelne Beleg – vom handschriftlichen Zettel bis zur langen Supermarktrechnung – wird von ihr geprüft, kategorisiert und abgelegt. Trotz der vielen Nullen und der teils ungewöhnlichen Formate wurde jede Kassenprüfung erfolgreich bestanden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Finanzverwaltung zählt sicherlich nicht zu unseren Lieblingsaufgaben, ist aber unverzichtbar – für unsere Sponsoren, das Finanzamt und nicht zuletzt für die nachhaltige Fortführung unserer Arbeit. Umso dankbarer sind wir für die engagierte Zusammenarbeit unseres Teams in Uganda und der helfenden Hände in Deutschland. Ihnen allen gilt ein herzliches Dankeschön – und ein Hoch auf viele weitere Nullen!</p>
<p style="font-weight: 400;"></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Zurück in die Schule &#8211; mit Bleistift und Besen</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2026/02/28/zurueck-in-die-schule-mit-bleistift-und-besen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 15:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1440" height="2560" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-scaled.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Holy Cross - Einblick Schlafsaal 2" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-scaled.jpg 1440w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-169x300.jpg 169w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-576x1024.jpg 576w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-768x1365.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-864x1536.jpg 864w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-1152x2048.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>
<h4>Im Februar, wenn das neue Schuljahr beginnt, stehen das Team in Uganda sowie die Kinder und Jugendlichen gleichermaßen Kopf. Die Rückkehr in die Schulen – insbesondere in die Internate – erfordert ganz besondere Vorbereitungen.</h4>
<div>
<p class="Textbody">Wie bei einem kleinen „Auszug aus Ägypten“ sieht es jedes Jahr zum Schulbeginn aus. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort schwirren die Köpfe, wenn sie die langen Anforderungslisten für mehr als 60 Kinder abarbeiten müssen.</p>
</div>
<div>
<h2>Großeinkauf zum Ferienende</h2>
<p class="Textbody">Uganda erwarten die Schulen nicht nur, dass alle SchülerInnen gängiges Schulmaterial wie Hefte, Bücher und Stifte mitbringen. Auch Dinge des täglichen Bedarfs wie Toilettenpapier oder Besen stehen auf den Listen. Zudem hat jede Schule ihre ganz eigenen, sehr spezifischen Anforderungen, die selbstverständlich zu 100 % erfüllt werden müssen. Entsprechend wird von unserem Team eingekauft, geschleppt, gepackt und gewissenhaft abgehakt.</p>
</div>
<p><span id="more-1166"></span></p>
<div>
<p class="Textbody">Ohne unser Vereinsauto und die verlässlichen <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">FahrerInnen</a> wäre dieser Großeinkauf kaum zu bewältigen – ebenso wenig wie der Transport der Kinder und Jugendlichen samt ihres kunterbunten Gepäcks zurück in die Schulen. Einige Internate verlangen sogar, dass die Kinder in den großen Ferien alle persönlichen Dinge mit nach Hause nehmen, inklusive ihrer Matratzen.</p>
</div>
<div>
<h2>Streng, strenger, Schulanfang</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Zum Schulbeginn gleicht das Gelände vieler Internate einem Volksfest. Überall stehen Faltzelte, die als provisorische Büros dienen. Vor jedem Zelt bilden sich lange Schlangen, denn die Kinder und Jugendlichen dürfen ihre Schlafsäle nicht einfach beziehen. Zunächst müssen sie einen komplexen bürokratischen Kontrollprozess durchlaufen – einen, der selbst den deutschen Amtsschimmel kopfschüttelnd wiehern ließe.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Ausgefüllte Rückkehrformulare werden geprüft und gegengezeichnet. Anschließend müssen die Materialien für die allgemeine Schulpflege (z. B. Besen, Eimer oder Schrubber) an den vorgesehenen Stellen abgegeben werden. Danach folgt die Kontrolle der persönlichen Ausstattung: vom Bleistift über Seife bis hin zum Waschmittel für die regelmäßige Handwäsche der Schulkleidung.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Besonders streng ist die anschließende Überprüfung der Schuluniform und der Frisuren. Kinder und Jugendliche erhalten keine Erlaubnis, ihren Schlafsaal zu beziehen, wenn die Haare nicht vorschriftsmäßig rasiert sind, ein Rock ein paar Zentimeter zu kurz ist oder eine Sporthose zu Hause vergessen wurde. Die Hektik, die ausbricht, um den Fehler schnell zu beheben, ist groß – und manchmal fließen auch Tränen.</p>
</div>
<div>
<h2>Nach dem Schulanfang ist vor dem Schulanfang</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Doch selbst die stressigsten Tage gehen irgendwann zu Ende. Sind alle Probleme gelöst und alle Tränen getrocknet, leeren sich die Schulhöfe. Die von uns unterstützten Kinder und Jugendlichen ziehen meist fröhlich lachend und schwatzend gemeinsam mit ihren MitschülerInnen in die Schlafsäle ein.</p>
</div>
<p>[gallery link="file" columns="6" ids="1176,1174,1170,1169,1173,1168"]</p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="Textbody">Unsere MitarbeiterInnen treten schließlich die Heimfahrt an und können in den nächsten Tagen erst einmal durchatmen – wohl wissend, dass sich dieser intensive Ablauf vor dem zweiten und dritten Term wiederholen wird. Was jedoch bei jeder Schulrückkehr aufs Neue motiviert, ist die Gewissheit, dass jeder gekaufte Stift, jedes Stück Seife und jeder Besen ein kleiner, aber wichtiger Beitrag auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft dieser jungen Menschen ist.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/02/28/zurueck-in-die-schule-mit-bleistift-und-besen/">Zurück in die Schule &#8211; mit Bleistift und Besen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1440" height="2560" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-scaled.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Holy Cross - Einblick Schlafsaal 2" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-scaled.jpg 1440w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-169x300.jpg 169w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-576x1024.jpg 576w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-768x1365.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-864x1536.jpg 864w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/02/Holy-Cross_Schlafsaal-2-1152x2048.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p><h4>Im Februar, wenn das neue Schuljahr beginnt, stehen das Team in Uganda sowie die Kinder und Jugendlichen gleichermaßen Kopf. Die Rückkehr in die Schulen – insbesondere in die Internate – erfordert ganz besondere Vorbereitungen.</h4>
<div>
<p class="Textbody">Wie bei einem kleinen „Auszug aus Ägypten“ sieht es jedes Jahr zum Schulbeginn aus. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort schwirren die Köpfe, wenn sie die langen Anforderungslisten für mehr als 60 Kinder abarbeiten müssen.</p>

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<h2>Großeinkauf zum Ferienende</h2>
<p class="Textbody">Uganda erwarten die Schulen nicht nur, dass alle SchülerInnen gängiges Schulmaterial wie Hefte, Bücher und Stifte mitbringen. Auch Dinge des täglichen Bedarfs wie Toilettenpapier oder Besen stehen auf den Listen. Zudem hat jede Schule ihre ganz eigenen, sehr spezifischen Anforderungen, die selbstverständlich zu 100 % erfüllt werden müssen. Entsprechend wird von unserem Team eingekauft, geschleppt, gepackt und gewissenhaft abgehakt.</p>

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<p class="Textbody">Ohne unser Vereinsauto und die verlässlichen <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">FahrerInnen</a> wäre dieser Großeinkauf kaum zu bewältigen – ebenso wenig wie der Transport der Kinder und Jugendlichen samt ihres kunterbunten Gepäcks zurück in die Schulen. Einige Internate verlangen sogar, dass die Kinder in den großen Ferien alle persönlichen Dinge mit nach Hause nehmen, inklusive ihrer Matratzen.</p>

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<h2>Streng, strenger, Schulanfang</h2>
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<p class="Textbody">Zum Schulbeginn gleicht das Gelände vieler Internate einem Volksfest. Überall stehen Faltzelte, die als provisorische Büros dienen. Vor jedem Zelt bilden sich lange Schlangen, denn die Kinder und Jugendlichen dürfen ihre Schlafsäle nicht einfach beziehen. Zunächst müssen sie einen komplexen bürokratischen Kontrollprozess durchlaufen – einen, der selbst den deutschen Amtsschimmel kopfschüttelnd wiehern ließe.</p>

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<p class="Textbody">Ausgefüllte Rückkehrformulare werden geprüft und gegengezeichnet. Anschließend müssen die Materialien für die allgemeine Schulpflege (z. B. Besen, Eimer oder Schrubber) an den vorgesehenen Stellen abgegeben werden. Danach folgt die Kontrolle der persönlichen Ausstattung: vom Bleistift über Seife bis hin zum Waschmittel für die regelmäßige Handwäsche der Schulkleidung.</p>

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<p class="Textbody">Besonders streng ist die anschließende Überprüfung der Schuluniform und der Frisuren. Kinder und Jugendliche erhalten keine Erlaubnis, ihren Schlafsaal zu beziehen, wenn die Haare nicht vorschriftsmäßig rasiert sind, ein Rock ein paar Zentimeter zu kurz ist oder eine Sporthose zu Hause vergessen wurde. Die Hektik, die ausbricht, um den Fehler schnell zu beheben, ist groß – und manchmal fließen auch Tränen.</p>

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<h2>Nach dem Schulanfang ist vor dem Schulanfang</h2>
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<p class="Textbody">Doch selbst die stressigsten Tage gehen irgendwann zu Ende. Sind alle Probleme gelöst und alle Tränen getrocknet, leeren sich die Schulhöfe. Die von uns unterstützten Kinder und Jugendlichen ziehen meist fröhlich lachend und schwatzend gemeinsam mit ihren MitschülerInnen in die Schlafsäle ein.</p>

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&nbsp;
<p class="Textbody">Unsere MitarbeiterInnen treten schließlich die Heimfahrt an und können in den nächsten Tagen erst einmal durchatmen – wohl wissend, dass sich dieser intensive Ablauf vor dem zweiten und dritten Term wiederholen wird. Was jedoch bei jeder Schulrückkehr aufs Neue motiviert, ist die Gewissheit, dass jeder gekaufte Stift, jedes Stück Seife und jeder Besen ein kleiner, aber wichtiger Beitrag auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft dieser jungen Menschen ist.</p>

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&nbsp;<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/02/28/zurueck-in-die-schule-mit-bleistift-und-besen/">Zurück in die Schule &#8211; mit Bleistift und Besen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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		<title>Rasant ins neue Jahr – Herzliche Glückwünsche zum Führerschein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 21:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="810" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Barbara mit Führerschein" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10.jpg 810w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p>
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<h4>Barbara haben wir vor vielen Jahren als scheues Mädchen aus ärmsten Verhältnissen kennengelernt. Heute ist sie eine erfolgreiche, berufstätige junge Frau mit einem sehr guten Schulabschluss, einer qualifizierten Ausbildung – und seit Kurzem auch mit einem Führerschein!</h4>
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<p class="Textbody">In Uganda ist der Besitz eines Führerscheins keineswegs selbstverständlich. Nur wenige Menschen können sich die Kosten dafür leisten, und selbst ältere Kleinwagen sind für die meisten Privatpersonen unerschwinglich. Frauen am Steuer sind erst recht eine Seltenheit. Doch davon ließ sich die zielstrebige Barbara nicht beirren: Im vergangenen Jahr wandte sie sich mit der Bitte um die Finanzierung ihres Führerscheins an unsere Vereinsvorsitzende Anne Grothe. Die Entscheidung des Vorstandes fiel schnell, denn Barbara ist außergewöhnlich engagiert und zuverlässig.</p>
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<h2>Ein Gewinn für Verein und Gästehaus</h2>
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<div>
<p class="Textbody">Barbara arbeitet Teilzeit für den Verein und sorgt dort gewissenhaft für die Umsetzung organisatorischer Aufgaben. Zusätzlich leitet sie als ausgebildete <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/">Fachkraft für Catering und Hotelmanagement</a> das Birungi Guesthouse. Für beide Tätigkeiten ist die Fahrerlaubnis eine enorme Bereicherung: Sie kann nun unabhängig von der Verfügbarkeit anderer Vereinsfahrer Einkäufe erledigen, Transporte organisieren und sich um die Mobilität der vom Verein unterstützten Kinder kümmern.</p>
</div>
<p><span id="more-1157"></span></p>
<div>
<h2>Mit Fleiß und Disziplin zum Erfolg</h2>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Der Weg zur Fahrerlaubnis ähnelt dem in Deutschland, ist mit Gesamtkosten von rund 200 Euro jedoch deutlich günstiger. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, für die qualifizierter Unterricht vorausgesetzt wird. Zusätzlich sind private Fahrstunden möglich. Barbara hat intensiv mit unserem Vereinsangestellten Omega geübt – denn die Straßenverhältnisse sind teilweise schwierig, und die Sicherheit der Kinder, die mit dem Vereinsauto transportiert werden, hat für uns höchste Priorität.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Wie schon bei ihren schulischen und beruflichen Prüfungen hat Barbara auch die Führerscheinprüfung mit Bravour bestanden.</p>
</div>
<div>
<h2>Ein inspirierendes Vorbild</h2>
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<div>
<p class="Textbody">Wir freuen uns sehr, nun eine weitere Person in unseren Reihen zu haben, die das Vereinsauto fahren und uns bei vielfältigen Aufgaben unterstützen kann. Besonders stolz sind wir darauf, dass es eine junge Frau ist, die nun selbstbewusst das Steuer übernimmt. Mit ihrer Zielstrebigkeit, ihrem Mut und ihrem Erfolg ist Barbara eine herausragende Identifikationsfigur für die vom Verein geförderten Kinder und Jugendlichen – insbesondere für Mädchen und junge Frauen am Übergang ins Berufsleben.</p>
</div>
<div>
<p class="Textbody">Nach Barbaras rasanten Start ins neue Jahr blicken wir voller Zuversicht nach vorn und freuen uns darauf, weiterhin Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg zu begleiten und darüber zu berichten.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">Rasant ins neue Jahr – Herzliche Glückwünsche zum Führerschein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="810" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Barbara mit Führerschein" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10.jpg 810w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10-225x300.jpg 225w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2026/01/PHOTO-2026-01-20-09-35-10-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p><div>
<h4>Barbara haben wir vor vielen Jahren als scheues Mädchen aus ärmsten Verhältnissen kennengelernt. Heute ist sie eine erfolgreiche, berufstätige junge Frau mit einem sehr guten Schulabschluss, einer qualifizierten Ausbildung – und seit Kurzem auch mit einem Führerschein!</h4>
</div>
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<p class="Textbody">In Uganda ist der Besitz eines Führerscheins keineswegs selbstverständlich. Nur wenige Menschen können sich die Kosten dafür leisten, und selbst ältere Kleinwagen sind für die meisten Privatpersonen unerschwinglich. Frauen am Steuer sind erst recht eine Seltenheit. Doch davon ließ sich die zielstrebige Barbara nicht beirren: Im vergangenen Jahr wandte sie sich mit der Bitte um die Finanzierung ihres Führerscheins an unsere Vereinsvorsitzende Anne Grothe. Die Entscheidung des Vorstandes fiel schnell, denn Barbara ist außergewöhnlich engagiert und zuverlässig.</p>

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<h2>Ein Gewinn für Verein und Gästehaus</h2>
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<p class="Textbody">Barbara arbeitet Teilzeit für den Verein und sorgt dort gewissenhaft für die Umsetzung organisatorischer Aufgaben. Zusätzlich leitet sie als ausgebildete <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/">Fachkraft für Catering und Hotelmanagement</a> das Birungi Guesthouse. Für beide Tätigkeiten ist die Fahrerlaubnis eine enorme Bereicherung: Sie kann nun unabhängig von der Verfügbarkeit anderer Vereinsfahrer Einkäufe erledigen, Transporte organisieren und sich um die Mobilität der vom Verein unterstützten Kinder kümmern.</p>

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<span id="more-1157"></span>
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<h2>Mit Fleiß und Disziplin zum Erfolg</h2>
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<p class="Textbody">Der Weg zur Fahrerlaubnis ähnelt dem in Deutschland, ist mit Gesamtkosten von rund 200 Euro jedoch deutlich günstiger. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, für die qualifizierter Unterricht vorausgesetzt wird. Zusätzlich sind private Fahrstunden möglich. Barbara hat intensiv mit unserem Vereinsangestellten Omega geübt – denn die Straßenverhältnisse sind teilweise schwierig, und die Sicherheit der Kinder, die mit dem Vereinsauto transportiert werden, hat für uns höchste Priorität.</p>

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<p class="Textbody">Wie schon bei ihren schulischen und beruflichen Prüfungen hat Barbara auch die Führerscheinprüfung mit Bravour bestanden.</p>

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<h2>Ein inspirierendes Vorbild</h2>
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<p class="Textbody">Wir freuen uns sehr, nun eine weitere Person in unseren Reihen zu haben, die das Vereinsauto fahren und uns bei vielfältigen Aufgaben unterstützen kann. Besonders stolz sind wir darauf, dass es eine junge Frau ist, die nun selbstbewusst das Steuer übernimmt. Mit ihrer Zielstrebigkeit, ihrem Mut und ihrem Erfolg ist Barbara eine herausragende Identifikationsfigur für die vom Verein geförderten Kinder und Jugendlichen – insbesondere für Mädchen und junge Frauen am Übergang ins Berufsleben.</p>

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<p class="Textbody">Nach Barbaras rasanten Start ins neue Jahr blicken wir voller Zuversicht nach vorn und freuen uns darauf, weiterhin Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg zu begleiten und darüber zu berichten.</p>

</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2026/01/29/rasant-ins-neue-jahr-herzliche-glueckwuensche-zum-fuehrerschein/">Rasant ins neue Jahr – Herzliche Glückwünsche zum Führerschein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Peace, Love &#038; Christmas Cookies!</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/12/21/peace-love-christmas-cookies/</link>
					<comments>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/12/21/peace-love-christmas-cookies/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 20:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="391" height="456" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Kinder und Christmas Cookies" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1.png 391w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1-257x300.png 257w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Auch in Uganda freuen sich Jung und Alt auf die festlichen Weihnachtstage. Gemeinsam mit den Familien vor Ort halten wir inne, blicken auf die vielen kleinen und großen Erfolge des vergangenen Jahres zurück und <strong>sagen von Herzen Danke an alle UnterstützerInnen!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Euer persönliches Engagement und eure Spenden ermöglichen es den Menschen gesund zu leben und Pläne für ihre Zukunft zu entwickeln und umzusetzen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Genießt die besondere Magie der Weihnachtszeit. Wir freuen uns darauf, im neuen Jahr gemeinsam mit euch weitere schöne und erfolgreiche Initiativen auf den Weg zu bringen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/12/21/peace-love-christmas-cookies/">Peace, Love &#038; Christmas Cookies!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="391" height="456" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Kinder und Christmas Cookies" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1.png 391w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachten_2025_1-257x300.png 257w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /></p><p style="font-weight: 400;">Auch in Uganda freuen sich Jung und Alt auf die festlichen Weihnachtstage. Gemeinsam mit den Familien vor Ort halten wir inne, blicken auf die vielen kleinen und großen Erfolge des vergangenen Jahres zurück und <strong>sagen von Herzen Danke an alle UnterstützerInnen!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Euer persönliches Engagement und eure Spenden ermöglichen es den Menschen gesund zu leben und Pläne für ihre Zukunft zu entwickeln und umzusetzen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Genießt die besondere Magie der Weihnachtszeit. Wir freuen uns darauf, im neuen Jahr gemeinsam mit euch weitere schöne und erfolgreiche Initiativen auf den Weg zu bringen!</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/12/21/peace-love-christmas-cookies/">Peace, Love &#038; Christmas Cookies!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vier Gesundheitsschulungen und ein überraschendes Problem</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/11/30/news-gesundheitsschulungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 19:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Schulung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1080" height="810" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Krankenschwester Mary (rechts) mit dem Team" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3.jpg 1080w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<h4 style="font-weight: 400;">„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“, soll schon Arthur Schopenhauer gesagt haben. Vielen Menschen in Uganda fehlt es jedoch nicht nur an Geld, sondern auch an grundlegenden Kenntnissen über einen gesundheitsfördernden Lebensstil. Dem wollen wir entgegenwirken. Mit vier Gesundheitsschulungen haben wir kürzlich einen wichtigen Schritt gemacht.</h4>
<p style="font-weight: 400;">Die Gesundheit unserer „Schützlinge“ liegt uns sehr am Herzen. Denn nur gesunde Kinder haben die Chance auf einen guten Schulabschluss, und nur gesunde Eltern können ein eigenes Einkommen erwirtschaften und sich um ihre Familien kümmern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Seit vielen Jahren setzen wir uns auf vielfältige Weise für die Gesundheit der von uns unterstützten Menschen ein. Wir organisieren alle wichtigen Impfungen, leisten mit Nahrungsspenden einen Beitrag zur besseren Ernährung und <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2024/11/26/zurueck-im-leben-die-dramatische-rettung-unserer-langjaehrigen-mitarbeiterin/"><u>übernehmen im Notfall auch die Kosten für lebensrettende Behandlungen, Operationen oder Kaiserschnitte</u></a>. All das ist wichtig; oft sogar überlebenswichtig! Doch um die Lebenssituation langfristig zu verbessern und die Ausgaben im medizinischen Bereich zu senken, müssen wir vor allem die Zahl der Krankheits- und Notfälle verringern.</p>
<p><span id="more-1125"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Viele Erkrankungen, mit denen die Menschen völlig entkräftet zu uns kommen, wären vermeidbar – etwa Harnwegsinfektionen durch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/09/24/gerettet-vom-umgang-mit-medizinischen-notfaellen/"><u>Lebensgefährliche Notfälle entstehen häufig durch eine zu späte Reaktion auf Symptome oder durch falsche Medikamentenanwendung</u></a>. Deshalb möchten wir die Menschen befähigen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mehr Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.</p>
<h3><b>Gesundheitsschulungen – Vertrauen in lokale Kompetenz</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Obwohl wir uns immer viel Zeit für Gespräche mit Erkrankten nehmen, haben wir oft erlebt, dass unsere Ratschläge nicht umgesetzt wurden. Einige UganderInnen zweifelten offenbar daran, dass unsere europäischen Sichtweisen zu ihrem Alltag passen. Daher suchten wir schon länger nach einer lokalen Fachkraft, die uns bei der Gesundheitsvorsorge unterstützt und fanden sie schließlich in Schwester Mary vom Health Center Bukaya.</p>
<p style="font-weight: 400;">Kürzlich leitete Schwester Mary die erste Schulungsreihe zu den Themen Gesundheit, Hygiene und Ernährung für vier verschiedene Gruppen. Teilgenommen haben sowohl die unterstützten Kinder unterschiedlicher Altersgruppen als auch ihre Familien und unsere lokalen Teammitglieder. Je nach Alter setzten die Schulungen unterschiedliche Schwerpunkte – vom gründlichen Händewaschen über hygienische Nahrungszubereitung bis hin zum richtigen Umgang mit Medikamenten.</p>
<p>[gallery link="file" ids="1130,1132,1133"]</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Kurse stießen auf großes Interesse, und in der vertraulichen Atmosphäre wurden viele Fragen gestellt – auch zu sensiblen Themen. So wollte beispielsweise ein Jugendlicher aus der Gruppe der größeren Jungen bzw. jungen Männer wissen, wie Kondome richtig angewendet werden.</p>
<h3><b>Schnelle Lösung für ein überraschendes Problem</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Besonders offen zeigten sich die jüngsten Kinder. Dabei kam ein Problem zur Sprache, mit dem wir nicht gerechnet hatten: Ein Kind fragte, wie man sich auf der Schultoilette den Po sauber machen solle, wenn kein Papier vorhanden sei. Als Schwester Mary uns davon berichtete, waren wir überrascht und verärgert, denn tatsächlich zahlen wir für Toilettenpapier. Nach Rücksprache mit der Schule konnten wir das Problem jedoch schnell lösen: Die Kinder bringen nun ihr eigenes Papier mit und achten gut darauf.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Weg zu mehr Gesundheitsbewusstsein ist lang, und die Umsetzung im Alltag bleibt eine Herausforderung. Doch wir sind überzeugt, dass wir mit den Schulungen einen wichtigen Schritt gemacht haben und dass der Einsatz von Schwester Mary wesentlich dazu beiträgt, Vertrauen aufzubauen. Wir danken ihr herzlich für ihre großartige Unterstützung und werden auch weiterhin gemeinsam an gesundheitsfördernden Maßnahmen arbeiten!</p>
<p>[gallery link="file" size="medium" ids="1134,1136,1137"]</p>
<hr />
<p style="font-weight: 400;">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/11/30/news-gesundheitsschulungen/">Vier Gesundheitsschulungen und ein überraschendes Problem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1080" height="810" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Krankenschwester Mary (rechts) mit dem Team" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3.jpg 1080w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/11/PHOTO-2025-11-24-22-57-39-3-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p><h4 style="font-weight: 400;">„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“, soll schon Arthur Schopenhauer gesagt haben. Vielen Menschen in Uganda fehlt es jedoch nicht nur an Geld, sondern auch an grundlegenden Kenntnissen über einen gesundheitsfördernden Lebensstil. Dem wollen wir entgegenwirken. Mit vier Gesundheitsschulungen haben wir kürzlich einen wichtigen Schritt gemacht.</h4>
<p style="font-weight: 400;">Die Gesundheit unserer „Schützlinge“ liegt uns sehr am Herzen. Denn nur gesunde Kinder haben die Chance auf einen guten Schulabschluss, und nur gesunde Eltern können ein eigenes Einkommen erwirtschaften und sich um ihre Familien kümmern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Seit vielen Jahren setzen wir uns auf vielfältige Weise für die Gesundheit der von uns unterstützten Menschen ein. Wir organisieren alle wichtigen Impfungen, leisten mit Nahrungsspenden einen Beitrag zur besseren Ernährung und <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2024/11/26/zurueck-im-leben-die-dramatische-rettung-unserer-langjaehrigen-mitarbeiterin/"><u>übernehmen im Notfall auch die Kosten für lebensrettende Behandlungen, Operationen oder Kaiserschnitte</u></a>. All das ist wichtig; oft sogar überlebenswichtig! Doch um die Lebenssituation langfristig zu verbessern und die Ausgaben im medizinischen Bereich zu senken, müssen wir vor allem die Zahl der Krankheits- und Notfälle verringern.</p>
<span id="more-1125"></span>
<p style="font-weight: 400;">Viele Erkrankungen, mit denen die Menschen völlig entkräftet zu uns kommen, wären vermeidbar – etwa Harnwegsinfektionen durch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/09/24/gerettet-vom-umgang-mit-medizinischen-notfaellen/"><u>Lebensgefährliche Notfälle entstehen häufig durch eine zu späte Reaktion auf Symptome oder durch falsche Medikamentenanwendung</u></a>. Deshalb möchten wir die Menschen befähigen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mehr Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.</p>

<h3><b>Gesundheitsschulungen – Vertrauen in lokale Kompetenz</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Obwohl wir uns immer viel Zeit für Gespräche mit Erkrankten nehmen, haben wir oft erlebt, dass unsere Ratschläge nicht umgesetzt wurden. Einige UganderInnen zweifelten offenbar daran, dass unsere europäischen Sichtweisen zu ihrem Alltag passen. Daher suchten wir schon länger nach einer lokalen Fachkraft, die uns bei der Gesundheitsvorsorge unterstützt und fanden sie schließlich in Schwester Mary vom Health Center Bukaya.</p>
<p style="font-weight: 400;">Kürzlich leitete Schwester Mary die erste Schulungsreihe zu den Themen Gesundheit, Hygiene und Ernährung für vier verschiedene Gruppen. Teilgenommen haben sowohl die unterstützten Kinder unterschiedlicher Altersgruppen als auch ihre Familien und unsere lokalen Teammitglieder. Je nach Alter setzten die Schulungen unterschiedliche Schwerpunkte – vom gründlichen Händewaschen über hygienische Nahrungszubereitung bis hin zum richtigen Umgang mit Medikamenten.</p>
[gallery link="file" ids="1130,1132,1133"]
<p style="font-weight: 400;">Die Kurse stießen auf großes Interesse, und in der vertraulichen Atmosphäre wurden viele Fragen gestellt – auch zu sensiblen Themen. So wollte beispielsweise ein Jugendlicher aus der Gruppe der größeren Jungen bzw. jungen Männer wissen, wie Kondome richtig angewendet werden.</p>

<h3><b>Schnelle Lösung für ein überraschendes Problem</b></h3>
<p style="font-weight: 400;">Besonders offen zeigten sich die jüngsten Kinder. Dabei kam ein Problem zur Sprache, mit dem wir nicht gerechnet hatten: Ein Kind fragte, wie man sich auf der Schultoilette den Po sauber machen solle, wenn kein Papier vorhanden sei. Als Schwester Mary uns davon berichtete, waren wir überrascht und verärgert, denn tatsächlich zahlen wir für Toilettenpapier. Nach Rücksprache mit der Schule konnten wir das Problem jedoch schnell lösen: Die Kinder bringen nun ihr eigenes Papier mit und achten gut darauf.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Weg zu mehr Gesundheitsbewusstsein ist lang, und die Umsetzung im Alltag bleibt eine Herausforderung. Doch wir sind überzeugt, dass wir mit den Schulungen einen wichtigen Schritt gemacht haben und dass der Einsatz von Schwester Mary wesentlich dazu beiträgt, Vertrauen aufzubauen. Wir danken ihr herzlich für ihre großartige Unterstützung und werden auch weiterhin gemeinsam an gesundheitsfördernden Maßnahmen arbeiten!</p>
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<hr />
<p style="font-weight: 400;"></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/11/30/news-gesundheitsschulungen/">Vier Gesundheitsschulungen und ein überraschendes Problem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein fröhliches Treffen zu Ehren der Omas</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/10/26/ein-froehliches-treffen-zu-ehren-der-omas/</link>
					<comments>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/10/26/ein-froehliches-treffen-zu-ehren-der-omas/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Knorr-Scholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 19:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1600" height="1200" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Das Oma Treffen in Uganda mit dem Opa aus Deutschland" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02.jpg 1600w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02-768x576.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02-1536x1152.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>In der Sozialstruktur Ugandas spielen sogenannte „Oma Häuser“ eine wichtige Rolle. Hier finden Kinder eine Heimat, deren Eltern sich nicht um sie kümmern können oder wollen. Seit Jahren arbeiten wir mit einigen dieser Omas zusammen und laden sie regelmäßig ein, um ihren unermüdlichen Einsatz zu würdigen. Auch unser letztes Treffen schenkte den Omas wieder die verdiente Anerkennung und eine fröhliche Auszeit von ihrem oft harten Alltag.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">„Jaja“ ist die traditionelle Bezeichnung einer Oma in Uganda, unabhängig davon, ob tatsächlich ein Verwandtschaftsverhältnis besteht. Jajas sind oft die einzige Anlaufstelle für alleinerziehende Mütter, die ohne finanzielle Unterstützung der Väter für den Lebensunterhalt sorgen müssen. Manche Frauen sind auch durch Krankheit und Armut so entkräftet, dass sie ihre Kinder temporär oder dauerhaft abgeben; vom Neugeborenen bis zum Teenager. Wo bereits ein Kind Unterschlupf gefunden hat, füllen sich die Hütten oder Häuschen schnell mit weiteren Kindern und werden so zum „Oma Haus“.</p>
<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Kein „Hotel Mama“, aber ein sicheres Zuhause</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Viele Kinder, die wir unterstützen, sind ganz oder teilweise in Oma Häusern aufgewachsen. Wenn sie Internate besuchen, kehren sie in den Ferien zu den Jajas zurück, weil sie sonst keine Bleibe haben. Mit einigen Omas pflegen wir langjährige Kontakte und wir wissen, dass die Kinder bei ihnen sicher aufgehoben sind.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span id="more-1099"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Das Leben in Oma Häusern ist natürlich nicht vergleichbar mit einem komfortablen „Hotel Mama“, das viele Kinder und Jugendliche in Europa genießen. Insbesondere in den Ferien „stapeln“ sich die Kinder in kleinsten Räumen – ohne Rückzugsort oder Platz zum Spielen. Selbstverständlich müssen sie auch tatkräftig im Haushalt helfen, denn ohne elektrische Haushaltsgeräte ist immer reichlich Arbeit zu bewältigen. Als Ausgleich bieten wir kindgerechte Freizeitaktivitäten an, wie z. B. den <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/08/20/der-holiday-club-ferienvergnuegen-trifft-auf-zukunftsplanung/"><u>Holiday Club</u></a>, Besuche im Schwimmbad und unsere gut bestückte Bibliothek.</p>
<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Ein Blick in den Alltag der Jajas</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Unsere Nachbarin Jaja Margret hat nie eigene Kinder geboren und doch rund 50 Kinder großgezogen. Ein Partner ließ sie mit drei Jungen aus seiner früheren Ehe sitzen. Margret erhält heute finanzielle Unterstützung von den inzwischen erwachsenen Ziehsöhnen. Zusätzlich verdient sie etwas Geld durch den Anbau und Verkauf von Früchten. Mehrfach konnten wir spontan Kinder bei ihr unterbringen, die von Krankheit, Gewalt oder Obdachlosigkeit bedroht waren. Für die Kinder aus ärmsten Verhältnissen bezahlt unser Verein sowohl den Lebensunterhalt als auch die Schulbildung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die älteste Jaja in unserem Umfeld ist die 75jährige Donata. Auch sie erhält finanzielle Unterstützung von ihren erwachsenen Kindern und verdient gelegentlich Geld als Hebamme. Zeitweise beherbergt und verköstigt sie 15 bis 20 Personen in ihrem kleinen Haus. Da bleibt natürlich kein Geld übrig für die Schulbildung ihrer beiden Enkel, die von den Eltern bei ihr abgegeben wurden. Dank der finanziellen Unterstützung unseres Vereins besuchen die beiden Jungen aus zerrütteten Verhältnissen seit vielen Jahren die St. Moses Boarding School.</p>
<p style="font-weight: 400;">Jaja Christine hält ihre Familie durch den Verkauf von geräuchertem Fisch über Wasser. Trotz ihrer Armut nahm sie zusätzlich zu den fünf eigenen Kindern vier Halbwaisen aus der Verwandtschaft auf. <strong>Die finanzielle Förderung durch unseren Verein und Christines vorbildliches Verhalten haben bereits kleine Wunder bewirkt!</strong> Ihr Sohn Stefan ist inzwischen als <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/"><u>diplomierter Sozialarbeiter</u></a> bei unserem Verein angestellt, <u>Tochter </u><a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/"><u>Barbara führt als Hotelfachfrau das Birungi Guesthouse</u></a>. Zwei Ziehkinder, die vor Jahren abgemagert, verstört und ohne Schulbildung bei Christine abgegeben wurden, werden ebenfalls vom Verein gefördert und sind inzwischen in der Ausbildung im medizinischen Bereich.</p>
<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Eine fröhliche Auszeit vom Oma Alltag</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Mit den Geschichten und Leistungen der Jajas, könnten wir ganze Bücher füllen. Umso wichtiger ist es, sie wertzuschätzen! Gelegentliche Spenden wie eine Palette Eier oder ein Sack Kohle werden natürlich immer gerne angenommen. <strong>Viel mehr zählen jedoch Aufmerksamkeit, Anerkennung und ein regelmäßiger Austausch auf Augenhöhe</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Während ihres letzten Aufenthalts hat unsere Vereinsvorsitzende Anne Grothe wieder alle Jajas zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Besonders freuten sich die Omas über ein weiteres vertrautes Gesicht; nämlich dem von Annes Mann Christoph, der seinen Urlaub in Uganda verbrachte. In ihren besten Kleidern genossen die Jajas es, ausnahmsweise mal selbst verwöhnt zu werden – und am Ende wurde natürlich ausgelassen getanzt. Ihre Freude war spürbar, ansteckend und bewegend!</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ein Hoch auf die Omas – für ihren Lebensmut, ihre Stärke und ihren unermüdlichen Einsatz! </strong>Wir freuen uns schon auf weitere bunte, ausgelassene und unbeschwerte Jaja Feste!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/10/26/ein-froehliches-treffen-zu-ehren-der-omas/">Ein fröhliches Treffen zu Ehren der Omas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1600" height="1200" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Das Oma Treffen in Uganda mit dem Opa aus Deutschland" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02.jpg 1600w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02-768x576.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/10/Jajas-und-Christoph-2025_05_02-1536x1152.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p><p style="font-weight: 400;"><strong>In der Sozialstruktur Ugandas spielen sogenannte „Oma Häuser“ eine wichtige Rolle. Hier finden Kinder eine Heimat, deren Eltern sich nicht um sie kümmern können oder wollen. Seit Jahren arbeiten wir mit einigen dieser Omas zusammen und laden sie regelmäßig ein, um ihren unermüdlichen Einsatz zu würdigen. Auch unser letztes Treffen schenkte den Omas wieder die verdiente Anerkennung und eine fröhliche Auszeit von ihrem oft harten Alltag.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">„Jaja“ ist die traditionelle Bezeichnung einer Oma in Uganda, unabhängig davon, ob tatsächlich ein Verwandtschaftsverhältnis besteht. Jajas sind oft die einzige Anlaufstelle für alleinerziehende Mütter, die ohne finanzielle Unterstützung der Väter für den Lebensunterhalt sorgen müssen. Manche Frauen sind auch durch Krankheit und Armut so entkräftet, dass sie ihre Kinder temporär oder dauerhaft abgeben; vom Neugeborenen bis zum Teenager. Wo bereits ein Kind Unterschlupf gefunden hat, füllen sich die Hütten oder Häuschen schnell mit weiteren Kindern und werden so zum „Oma Haus“.</p>

<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Kein „Hotel Mama“, aber ein sicheres Zuhause</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Viele Kinder, die wir unterstützen, sind ganz oder teilweise in Oma Häusern aufgewachsen. Wenn sie Internate besuchen, kehren sie in den Ferien zu den Jajas zurück, weil sie sonst keine Bleibe haben. Mit einigen Omas pflegen wir langjährige Kontakte und wir wissen, dass die Kinder bei ihnen sicher aufgehoben sind.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span id="more-1099"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Das Leben in Oma Häusern ist natürlich nicht vergleichbar mit einem komfortablen „Hotel Mama“, das viele Kinder und Jugendliche in Europa genießen. Insbesondere in den Ferien „stapeln“ sich die Kinder in kleinsten Räumen – ohne Rückzugsort oder Platz zum Spielen. Selbstverständlich müssen sie auch tatkräftig im Haushalt helfen, denn ohne elektrische Haushaltsgeräte ist immer reichlich Arbeit zu bewältigen. Als Ausgleich bieten wir kindgerechte Freizeitaktivitäten an, wie z. B. den <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/08/20/der-holiday-club-ferienvergnuegen-trifft-auf-zukunftsplanung/"><u>Holiday Club</u></a>, Besuche im Schwimmbad und unsere gut bestückte Bibliothek.</p>

<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Ein Blick in den Alltag der Jajas</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Unsere Nachbarin Jaja Margret hat nie eigene Kinder geboren und doch rund 50 Kinder großgezogen. Ein Partner ließ sie mit drei Jungen aus seiner früheren Ehe sitzen. Margret erhält heute finanzielle Unterstützung von den inzwischen erwachsenen Ziehsöhnen. Zusätzlich verdient sie etwas Geld durch den Anbau und Verkauf von Früchten. Mehrfach konnten wir spontan Kinder bei ihr unterbringen, die von Krankheit, Gewalt oder Obdachlosigkeit bedroht waren. Für die Kinder aus ärmsten Verhältnissen bezahlt unser Verein sowohl den Lebensunterhalt als auch die Schulbildung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die älteste Jaja in unserem Umfeld ist die 75jährige Donata. Auch sie erhält finanzielle Unterstützung von ihren erwachsenen Kindern und verdient gelegentlich Geld als Hebamme. Zeitweise beherbergt und verköstigt sie 15 bis 20 Personen in ihrem kleinen Haus. Da bleibt natürlich kein Geld übrig für die Schulbildung ihrer beiden Enkel, die von den Eltern bei ihr abgegeben wurden. Dank der finanziellen Unterstützung unseres Vereins besuchen die beiden Jungen aus zerrütteten Verhältnissen seit vielen Jahren die St. Moses Boarding School.</p>
<p style="font-weight: 400;">Jaja Christine hält ihre Familie durch den Verkauf von geräuchertem Fisch über Wasser. Trotz ihrer Armut nahm sie zusätzlich zu den fünf eigenen Kindern vier Halbwaisen aus der Verwandtschaft auf. <strong>Die finanzielle Förderung durch unseren Verein und Christines vorbildliches Verhalten haben bereits kleine Wunder bewirkt!</strong> Ihr Sohn Stefan ist inzwischen als <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/"><u>diplomierter Sozialarbeiter</u></a> bei unserem Verein angestellt, <u>Tochter </u><a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/"><u>Barbara führt als Hotelfachfrau das Birungi Guesthouse</u></a>. Zwei Ziehkinder, die vor Jahren abgemagert, verstört und ohne Schulbildung bei Christine abgegeben wurden, werden ebenfalls vom Verein gefördert und sind inzwischen in der Ausbildung im medizinischen Bereich.</p>

<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Eine fröhliche Auszeit vom Oma Alltag</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Mit den Geschichten und Leistungen der Jajas, könnten wir ganze Bücher füllen. Umso wichtiger ist es, sie wertzuschätzen! Gelegentliche Spenden wie eine Palette Eier oder ein Sack Kohle werden natürlich immer gerne angenommen. <strong>Viel mehr zählen jedoch Aufmerksamkeit, Anerkennung und ein regelmäßiger Austausch auf Augenhöhe</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Während ihres letzten Aufenthalts hat unsere Vereinsvorsitzende Anne Grothe wieder alle Jajas zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Besonders freuten sich die Omas über ein weiteres vertrautes Gesicht; nämlich dem von Annes Mann Christoph, der seinen Urlaub in Uganda verbrachte. In ihren besten Kleidern genossen die Jajas es, ausnahmsweise mal selbst verwöhnt zu werden – und am Ende wurde natürlich ausgelassen getanzt. Ihre Freude war spürbar, ansteckend und bewegend!</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ein Hoch auf die Omas – für ihren Lebensmut, ihre Stärke und ihren unermüdlichen Einsatz! </strong>Wir freuen uns schon auf weitere bunte, ausgelassene und unbeschwerte Jaja Feste!</p>
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<p style="font-weight: 400;"></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/10/26/ein-froehliches-treffen-zu-ehren-der-omas/">Ein fröhliches Treffen zu Ehren der Omas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Diplom-Sozialarbeiter Stefan – Unser Entwicklungshelfer vor Ort</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/</link>
					<comments>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Grothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 14:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.odissa-charles-verein.de/?p=1091</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="720" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG-20250117-WA0004.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Uni-Absolvent Stefan" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG-20250117-WA0004.jpg 720w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG-20250117-WA0004-200x300.jpg 200w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG-20250117-WA0004-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<p><strong>Kontinuierliche Entwicklungsarbeit auf einem anderen Kontinent erfordert Kompetenz; und zwar auf beiden Erdteilen. Durch den diplomierten Sozialarbeiter Stefan haben wir seit einem Jahr die nötige Expertise vor Ort in Uganda. Das Tüpfelchen auf dem „I“ ist, dass Stefan seinen Universitätsabschluss mit Unterstützung des Odissa-Charles-Vereins erreicht hat.</strong></p>
<p>Bereits vor knapp drei Jahren haben wir unter der Überschrift <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2022/11/26/aus-der-armut-an-die-uni-wir-freuen-uns-ueber-unseren-ersten-studenten/" target="_blank" rel="noopener">„Aus der Armut an die Uni“</a> über Stefan berichtet. Sein Bruder Odissa war das erste unterstützte Kind und wurde so zum Namensgeber des Vereins. Auch Stefans Schulabschluss wurde finanziert, ebenso wie sein Studium der Sozialen Arbeit, das er mit hervorragenden Noten abgeschlossen hat. Es ist wirklich schwer zu sagen, wer bei Stefans Abschluss am stolzesten war: der erfolgreiche Absolvent, seine alleinerziehende Mutter Christine oder die Vorstandsmitglieder und Sponsor*innen des Vereins.<span id="more-1091"></span></p>
<p><strong>Ein vielfältiges Aufgabenspektrum</strong></p>
<p>Rund ein Jahr ist Stefan inzwischen für den Odissa-Charles-Verein tätig und zudem der erste diplomierte Sozialarbeiter im Team vor Ort. Vor Studienbeginn hat er bereits ein einjähriges Praktikum im Vereinsumfeld absolviert; hinzu kamen einige studienbegleitende Praktika. Der Schritt in die erste Festanstellung war dennoch mit großen Herausforderungen verbunden, denn das Aufgabenspektrum ist breit und Stefan trägt viel Verantwortung. Administrative und organisatorische Pflichten gehören ebenso zu seiner Arbeit, wie die persönliche Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Als Sozialarbeiter ist Stefan:</p>
<ul>
<li>Ansprechpartner für alle persönlichen, organisatorischen und finanziellen Fragen der geförderten Kinder im Birungi Kindergarten und deren Eltern</li>
<li>Verantwortlich für die Jugendlichen in zwei weiterführenden Schulen/Internaten (inkl. drei Großeinkäufen/Jahr, Teilnahme an Besuchstagen, Kontakt der Schulen für Neueinschulungen, Schulgelder und bei Krankheit von Kindern)</li>
<li>Kontaktperson für alle Belange der geförderten <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/02/23/erste-schritte-ins-berufsleben-grosse-freude-ueber-begeisterte-azubis/" target="_blank" rel="noopener">Auszubildenden</a></li>
<li>Zuständig für die Familienbücher, in die alle Ausgaben der geförderten Familien eingetragen werden; von der Zahnpasta bis zur Zimmermiete</li>
<li>Betreuer des Impfprogramms für alle Kinder und Jugendlichen</li>
</ul>
<p><strong>Berufseinstieg - Erfolgreich mit Unterstützung des Vereinsnetzwerks</strong></p>
<p>Stefan hat uns bereits als Schüler und Student durch seinen Eifer überzeugt und mit seiner emphatischen Art schnell alle Herzen erobert. Damit er auch als Berufseinsteiger seinen Aufgaben und seiner Verantwortung gerecht werden konnte, erhielt er von Anfang an Unterstützung aus dem Vereinsnetzwerk.</p>
<p>Bei der korrekten Erfassung aller Ausgaben und der organisatorischen Umsetzung des Impfprogramms kann sich Stefan auf die Hilfe seiner Schwester Barbara verlassen. Als <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/" target="_blank" rel="noopener">Fachkraft für Catering und Hotelmanagement</a> kennt sie sich mit Planung, Organisation und Kalkulation bestens aus. Barbara freut sich, ihr Wissen im Vereinsumfeld anbringen zu können, denn auch ihre schulische und berufliche Qualifikation wurde von unserem Verein ermöglicht.</p>
<p>Die langjährigen Pflegeeltern des St. Moses-Hauses kooperieren ebenfalls gerne mit Stefan. Das Paar betreut seit vielen Jahren eine Wohngruppe bestehend aus Jungen aus dem nahegelegenen Slum. Mit finanzieller Unterstützung des Vereins sorgen sie dafür, dass die Jungen in sicheren und gesunden Verhältnissen aufwachsen können. In Laufe der Jahre haben sie viel erlebt und zahlreiche Herausforderungen gemeistert. Von dem Austausch über ihre praktischen Erfahrungen und Stefans Universitätswissen profitieren beide Seiten.</p>
<p>Stefans Berufseinstieg wird zudem maßgeblich begleitet durch die regelmäßigen Feedback-Gespräche mit unserer Vereinsvorsitzenden Anne Grothe, Sozialarbeiterin. Ein gemeinsamer Statuscheck und wertvolle Tipps von der erfahrenen Fachfrau, geben Stefan Orientierung und helfen ihm sich stetig weiterzuentwickeln.</p>
<p>Im Laufe seines ersten Berufsjahres hat Stefan inzwischen alle Prozesse und wiederkehrenden Vorgänge mindestens einmal durchlaufen und gewinnt von Woche zu Woche mehr Sicherheit in seiner Rolle. <strong>Dass er selbst aus ärmsten Verhältnissen stammt, macht ihn zu einem vertrauenswürdigen Ansprechpartner und zu einem Vorbild für die Kinder und Jugendlichen.</strong></p>
<p>Als Verein hätten wir uns keine bessere Besetzung für die freie Position in Uganda wünschen können und freuen uns darauf, Stefan weiter auf seinem mutigen und inspirierenden Weg zu begleiten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/">Diplom-Sozialarbeiter Stefan – Unser Entwicklungshelfer vor Ort</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="720" height="1080" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG-20250117-WA0004.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Uni-Absolvent Stefan" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG-20250117-WA0004.jpg 720w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG-20250117-WA0004-200x300.jpg 200w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG-20250117-WA0004-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p><strong>Kontinuierliche Entwicklungsarbeit auf einem anderen Kontinent erfordert Kompetenz; und zwar auf beiden Erdteilen. Durch den diplomierten Sozialarbeiter Stefan haben wir seit einem Jahr die nötige Expertise vor Ort in Uganda. Das Tüpfelchen auf dem „I“ ist, dass Stefan seinen Universitätsabschluss mit Unterstützung des Odissa-Charles-Vereins erreicht hat.</strong>

Bereits vor knapp drei Jahren haben wir unter der Überschrift <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2022/11/26/aus-der-armut-an-die-uni-wir-freuen-uns-ueber-unseren-ersten-studenten/" target="_blank" rel="noopener">„Aus der Armut an die Uni“</a> über Stefan berichtet. Sein Bruder Odissa war das erste unterstützte Kind und wurde so zum Namensgeber des Vereins. Auch Stefans Schulabschluss wurde finanziert, ebenso wie sein Studium der Sozialen Arbeit, das er mit hervorragenden Noten abgeschlossen hat. Es ist wirklich schwer zu sagen, wer bei Stefans Abschluss am stolzesten war: der erfolgreiche Absolvent, seine alleinerziehende Mutter Christine oder die Vorstandsmitglieder und Sponsor*innen des Vereins.<span id="more-1091"></span>

<strong>Ein vielfältiges Aufgabenspektrum</strong>

Rund ein Jahr ist Stefan inzwischen für den Odissa-Charles-Verein tätig und zudem der erste diplomierte Sozialarbeiter im Team vor Ort. Vor Studienbeginn hat er bereits ein einjähriges Praktikum im Vereinsumfeld absolviert; hinzu kamen einige studienbegleitende Praktika. Der Schritt in die erste Festanstellung war dennoch mit großen Herausforderungen verbunden, denn das Aufgabenspektrum ist breit und Stefan trägt viel Verantwortung. Administrative und organisatorische Pflichten gehören ebenso zu seiner Arbeit, wie die persönliche Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Als Sozialarbeiter ist Stefan:
<ul>
 	<li>Ansprechpartner für alle persönlichen, organisatorischen und finanziellen Fragen der geförderten Kinder im Birungi Kindergarten und deren Eltern</li>
 	<li>Verantwortlich für die Jugendlichen in zwei weiterführenden Schulen/Internaten (inkl. drei Großeinkäufen/Jahr, Teilnahme an Besuchstagen, Kontakt der Schulen für Neueinschulungen, Schulgelder und bei Krankheit von Kindern)</li>
 	<li>Kontaktperson für alle Belange der geförderten <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/02/23/erste-schritte-ins-berufsleben-grosse-freude-ueber-begeisterte-azubis/" target="_blank" rel="noopener">Auszubildenden</a></li>
 	<li>Zuständig für die Familienbücher, in die alle Ausgaben der geförderten Familien eingetragen werden; von der Zahnpasta bis zur Zimmermiete</li>
 	<li>Betreuer des Impfprogramms für alle Kinder und Jugendlichen</li>
</ul>
<strong>Berufseinstieg - Erfolgreich mit Unterstützung des Vereinsnetzwerks</strong>

Stefan hat uns bereits als Schüler und Student durch seinen Eifer überzeugt und mit seiner emphatischen Art schnell alle Herzen erobert. Damit er auch als Berufseinsteiger seinen Aufgaben und seiner Verantwortung gerecht werden konnte, erhielt er von Anfang an Unterstützung aus dem Vereinsnetzwerk.

Bei der korrekten Erfassung aller Ausgaben und der organisatorischen Umsetzung des Impfprogramms kann sich Stefan auf die Hilfe seiner Schwester Barbara verlassen. Als <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/" target="_blank" rel="noopener">Fachkraft für Catering und Hotelmanagement</a> kennt sie sich mit Planung, Organisation und Kalkulation bestens aus. Barbara freut sich, ihr Wissen im Vereinsumfeld anbringen zu können, denn auch ihre schulische und berufliche Qualifikation wurde von unserem Verein ermöglicht.

Die langjährigen Pflegeeltern des St. Moses-Hauses kooperieren ebenfalls gerne mit Stefan. Das Paar betreut seit vielen Jahren eine Wohngruppe bestehend aus Jungen aus dem nahegelegenen Slum. Mit finanzieller Unterstützung des Vereins sorgen sie dafür, dass die Jungen in sicheren und gesunden Verhältnissen aufwachsen können. In Laufe der Jahre haben sie viel erlebt und zahlreiche Herausforderungen gemeistert. Von dem Austausch über ihre praktischen Erfahrungen und Stefans Universitätswissen profitieren beide Seiten.

Stefans Berufseinstieg wird zudem maßgeblich begleitet durch die regelmäßigen Feedback-Gespräche mit unserer Vereinsvorsitzenden Anne Grothe, Sozialarbeiterin. Ein gemeinsamer Statuscheck und wertvolle Tipps von der erfahrenen Fachfrau, geben Stefan Orientierung und helfen ihm sich stetig weiterzuentwickeln.

Im Laufe seines ersten Berufsjahres hat Stefan inzwischen alle Prozesse und wiederkehrenden Vorgänge mindestens einmal durchlaufen und gewinnt von Woche zu Woche mehr Sicherheit in seiner Rolle. <strong>Dass er selbst aus ärmsten Verhältnissen stammt, macht ihn zu einem vertrauenswürdigen Ansprechpartner und zu einem Vorbild für die Kinder und Jugendlichen.</strong>

Als Verein hätten wir uns keine bessere Besetzung für die freie Position in Uganda wünschen können und freuen uns darauf, Stefan weiter auf seinem mutigen und inspirierenden Weg zu begleiten!

&nbsp;<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/09/22/diplom-sozialarbeiter-stefan-unser-entwicklungshelfer-vor-ort/">Diplom-Sozialarbeiter Stefan – Unser Entwicklungshelfer vor Ort</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Holiday Club – Ferienvergnügen trifft auf Zukunftsplanung</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/08/20/der-holiday-club-ferienvergnuegen-trifft-auf-zukunftsplanung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Grothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 19:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.odissa-charles-verein.de/?p=1069</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="1200" height="1520" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Holiday Club - Schwimmstunden" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559.jpg 1200w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559-237x300.jpg 237w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559-808x1024.jpg 808w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559-768x973.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong>Wenn die Ferien in Uganda starten, beginnt für uns eine Phase intensiver Beschäftigung mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Neben gezielter Förderung und einem Spiel- und Spaßprogramm für die Grundschulkinder, haben wir gemeinsam mit den Jugendlichen Pläne für ihre berufliche Zukunft entwickelt.</strong></p>
<p>Endlich Ferien! Die von uns unterstützten Kinder und Jugendlichen freuen sich 3x pro Jahr auf eine Pause von dem strengen Schulalltag. Die freie Zeit können sie allerdings nicht mit vielfältigen Aktivitäten füllen. Viele Menschen hocken in winzigen Räumen „aufeinander“ und Spielsachen sind kaum vorhanden. Erwachsene sind aufgrund ihrer gesundheitlichen oder beruflichen Situation oft nicht in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern. In der Vergangenheit haben wir beobachtet, dass mühsam Erlerntes in den Ferien wieder vergessen wurde und insbesondere die jüngeren Kinder mit erheblichen Defiziten in den Kindergarten und die Grundschulen zurückkehrten.</p>
<p><strong>Ein erfolgreiches Ferienproramm entwickelt sich weiter</strong></p>
<p>Um einen Teil der Ferienzeit sinnvoller zu gestalten, haben wir schon vor einigen Jahren den <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2019/01/05/holiday-club-unser-ferienprogramm/" target="_blank" rel="noopener">„Holiday Club“</a> ins Leben gerufen. In dem zweiwöchigen Ferienprogramm fördern wir motorische, kognitive und soziale Fähigkeiten durch Spiele, Schwimmen, Basteln und Malen. Auch Gäste, die in der Zeit vor Ort sind, bringen sich gerne mit kreativen Ideen in die Initiative ein. Für die leseschwachen Kinder haben wir das Programm um einen <strong>Leseclub</strong> ergänzt.</p>
<p>Seit dem letzten Jahr hat der Holiday Club eine weitere Dimension bekommen.<span id="more-1069"></span> Neben den Teachern aus dem <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/07/03/paderborner-soroptimistinnen-sichern-fortbestand-des-birungi-kindergartens/" target="_blank" rel="noopener">Birungi Kindergarten</a>, engagieren sich auch einige der vom Verein unterstützten Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Ferienprogramm. Eine Berufsschülerin, ein junger Mann, der gerade einen hervorragenden Senior 4-Abschluss (Realschule) gemacht hat und drei Mädchen, die mit viel Freude und Erfolg die weiterführende Schule besuchen, waren in den letzten Ferien eine tolle Verstärkung des Holiday Club-Teams.</p>
<p>Das Engagement dieser jungen Leute ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll und erfreulich! Auch für sie sind die Ferien oft langweilig. Durch die Mitarbeit im Holiday Club haben sie eine verantwortungsvolle Tätigkeit, können untereinander Erfahrungen austauschen und verdienen zudem ein kleines Taschengeld.</p>
<p>[gallery columns="5" link="file" size="medium" ids="1079,1073,1072,1070,1075"]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berufswünsche – Perspektiven für die Zukunft</strong></p>
<p>Der enge Kontakt zu den jungen Helfer*innen hat noch einen weiteren positiven Effekt: Durch den täglichen Umgang können wir in entspannter Atmosphäre mit ihnen über den aktuellen Ausbildungsstand und ihre Berufswünsche und Zukunftsperspektiven sprechen. Selbstverständlich sollen die individuellen Neigungen berücksichtigt werden. Dennoch müssen wir aus Vereinssicht darauf achten, dass Berufe angestrebt werden, deren Ausbildungswege durch Spenden finanzierbar sind und die eine gute Aussicht auf eine spätere Anstellung bieten.</p>
<p>Erfreulicherweise haben auch die jungen Menschen, die in den nächsten 1,5 bis 2,5 Jahren den Senior 4-Abschluss anstreben, schon sehr konkrete Vorstellungen für ihre Zukunft. Krankenpflege und Restaurant- und Hotelmanagement stehen ebenso auf der Liste, wie eine Ausbildung im Bereich Kosmetik und Massage. Der diesjährige Schulabsolvent wird bald seine Ausbildung zum Pharmazeutisch Technischen Assistenten an der renommierten St. Francis School of Health Sciences beginnen.</p>
<p><strong>Vorbilder aus den eigenen Reihen</strong></p>
<p>Für uns ist es wunderbar zu sehen, wie sich die jungen Menschen entwickeln, die wir schon seit vielen Jahren unterstützen. Inzwischen haben wir aus den eigenen Reihen erfolgreiche <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/" target="_blank" rel="noopener">Berufsstarter*innen</a> und begeisterte <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/02/23/erste-schritte-ins-berufsleben-grosse-freude-ueber-begeisterte-azubis/" target="_blank" rel="noopener">Auszubildende</a>, an denen sich die älteren SchülerInnen orientieren können.</p>
<p>Durch die intensiven Gespräche am Rande des Holiday Clubs haben wir auch erfahren, dass die Schülerinnen nicht nur hinsichtlich ihrer beruflichen Orientierung auf einem guten Weg sind. Sie bringen sich auch über die Pflichtfächer hinaus in ihren Schulen ein; z.B. im Chor, im Debattierclub oder im Netzballteam. <strong>Mit dieser Einstellung sind sie auch wertvolle Vorbilder für die Kinder, die sie im Holiday Club betreuen!</strong></p>
<p>Zum Dank und als Anerkennung haben wir das Holiday Club-Team nach Abschluss des Ferienprogramms zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Es war ein schöner und geselliger Abend. Besonders berührt haben uns aber die Freude und der Stolz in den Gesichtern der jungen Menschen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/08/20/der-holiday-club-ferienvergnuegen-trifft-auf-zukunftsplanung/">Der Holiday Club – Ferienvergnügen trifft auf Zukunftsplanung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1200" height="1520" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Holiday Club - Schwimmstunden" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559.jpg 1200w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559-237x300.jpg 237w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559-808x1024.jpg 808w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/08/IMG-20250601-WA0011-e1755718505559-768x973.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p><strong>Wenn die Ferien in Uganda starten, beginnt für uns eine Phase intensiver Beschäftigung mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Neben gezielter Förderung und einem Spiel- und Spaßprogramm für die Grundschulkinder, haben wir gemeinsam mit den Jugendlichen Pläne für ihre berufliche Zukunft entwickelt.</strong>

Endlich Ferien! Die von uns unterstützten Kinder und Jugendlichen freuen sich 3x pro Jahr auf eine Pause von dem strengen Schulalltag. Die freie Zeit können sie allerdings nicht mit vielfältigen Aktivitäten füllen. Viele Menschen hocken in winzigen Räumen „aufeinander“ und Spielsachen sind kaum vorhanden. Erwachsene sind aufgrund ihrer gesundheitlichen oder beruflichen Situation oft nicht in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern. In der Vergangenheit haben wir beobachtet, dass mühsam Erlerntes in den Ferien wieder vergessen wurde und insbesondere die jüngeren Kinder mit erheblichen Defiziten in den Kindergarten und die Grundschulen zurückkehrten.

<strong>Ein erfolgreiches Ferienproramm entwickelt sich weiter</strong>

Um einen Teil der Ferienzeit sinnvoller zu gestalten, haben wir schon vor einigen Jahren den <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2019/01/05/holiday-club-unser-ferienprogramm/" target="_blank" rel="noopener">„Holiday Club“</a> ins Leben gerufen. In dem zweiwöchigen Ferienprogramm fördern wir motorische, kognitive und soziale Fähigkeiten durch Spiele, Schwimmen, Basteln und Malen. Auch Gäste, die in der Zeit vor Ort sind, bringen sich gerne mit kreativen Ideen in die Initiative ein. Für die leseschwachen Kinder haben wir das Programm um einen <strong>Leseclub</strong> ergänzt.

Seit dem letzten Jahr hat der Holiday Club eine weitere Dimension bekommen.<span id="more-1069"></span> Neben den Teachern aus dem <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/07/03/paderborner-soroptimistinnen-sichern-fortbestand-des-birungi-kindergartens/" target="_blank" rel="noopener">Birungi Kindergarten</a>, engagieren sich auch einige der vom Verein unterstützten Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Ferienprogramm. Eine Berufsschülerin, ein junger Mann, der gerade einen hervorragenden Senior 4-Abschluss (Realschule) gemacht hat und drei Mädchen, die mit viel Freude und Erfolg die weiterführende Schule besuchen, waren in den letzten Ferien eine tolle Verstärkung des Holiday Club-Teams.

Das Engagement dieser jungen Leute ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll und erfreulich! Auch für sie sind die Ferien oft langweilig. Durch die Mitarbeit im Holiday Club haben sie eine verantwortungsvolle Tätigkeit, können untereinander Erfahrungen austauschen und verdienen zudem ein kleines Taschengeld.

[gallery columns="5" link="file" size="medium" ids="1079,1073,1072,1070,1075"]

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<strong>Berufswünsche – Perspektiven für die Zukunft</strong>

Der enge Kontakt zu den jungen Helfer*innen hat noch einen weiteren positiven Effekt: Durch den täglichen Umgang können wir in entspannter Atmosphäre mit ihnen über den aktuellen Ausbildungsstand und ihre Berufswünsche und Zukunftsperspektiven sprechen. Selbstverständlich sollen die individuellen Neigungen berücksichtigt werden. Dennoch müssen wir aus Vereinssicht darauf achten, dass Berufe angestrebt werden, deren Ausbildungswege durch Spenden finanzierbar sind und die eine gute Aussicht auf eine spätere Anstellung bieten.

Erfreulicherweise haben auch die jungen Menschen, die in den nächsten 1,5 bis 2,5 Jahren den Senior 4-Abschluss anstreben, schon sehr konkrete Vorstellungen für ihre Zukunft. Krankenpflege und Restaurant- und Hotelmanagement stehen ebenso auf der Liste, wie eine Ausbildung im Bereich Kosmetik und Massage. Der diesjährige Schulabsolvent wird bald seine Ausbildung zum Pharmazeutisch Technischen Assistenten an der renommierten St. Francis School of Health Sciences beginnen.

<strong>Vorbilder aus den eigenen Reihen</strong>

Für uns ist es wunderbar zu sehen, wie sich die jungen Menschen entwickeln, die wir schon seit vielen Jahren unterstützen. Inzwischen haben wir aus den eigenen Reihen erfolgreiche <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/" target="_blank" rel="noopener">Berufsstarter*innen</a> und begeisterte <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/02/23/erste-schritte-ins-berufsleben-grosse-freude-ueber-begeisterte-azubis/" target="_blank" rel="noopener">Auszubildende</a>, an denen sich die älteren SchülerInnen orientieren können.

Durch die intensiven Gespräche am Rande des Holiday Clubs haben wir auch erfahren, dass die Schülerinnen nicht nur hinsichtlich ihrer beruflichen Orientierung auf einem guten Weg sind. Sie bringen sich auch über die Pflichtfächer hinaus in ihren Schulen ein; z.B. im Chor, im Debattierclub oder im Netzballteam. <strong>Mit dieser Einstellung sind sie auch wertvolle Vorbilder für die Kinder, die sie im Holiday Club betreuen!</strong>

Zum Dank und als Anerkennung haben wir das Holiday Club-Team nach Abschluss des Ferienprogramms zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Es war ein schöner und geselliger Abend. Besonders berührt haben uns aber die Freude und der Stolz in den Gesichtern der jungen Menschen!<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/08/20/der-holiday-club-ferienvergnuegen-trifft-auf-zukunftsplanung/">Der Holiday Club – Ferienvergnügen trifft auf Zukunftsplanung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Durchstarten: Mit dem Tuk Tuk in die Selbstständigkeit</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/05/25/durchstarten-mit-dem-tuk-tuk-in-die-selbststaendigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Grothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2025 17:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1600" height="1200" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Balikowa auf seinem neuen Tuk Tuk" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714.jpg 1600w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714-768x576.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714-1536x1152.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p><strong>Ein außergewöhnliches Ereignis sorgte kürzlich für großes Aufsehen in der Odissa-Charles Community: Die Ankunft eines knallroten Tuk Tuks! Das auffällige Gefährt soll die Existenz des Gärtners Balikowa und seiner Familie sichern.</strong></p>
<p>Balikowa kennen wir schon seit vielen Jahren. Er war die "gute Seele“ der großen Pool- und Gartenanlage einer Lodge, die wir regelmäßig mit Gästen und vom Verein unterstützten Kindern und Jugendlichen besuchen. Ein Schwätzchen mit Balikowa gehörte ebenso zu unseren fröhlichen Pool-Nachmittagen, wie die bunten Wasserbälle und die Limonade nach dem Schwimmen.</p>
<p>Mit Eintreten des Corona-Lockdowns wurde den Angestellten der Lodge gekündigt und der Familienvater stand ohne Job da. Er fand schließlich eine Teilzeitstelle im Crested Crane Institute, in dem auch einige <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/02/23/erste-schritte-ins-berufsleben-grosse-freude-ueber-begeisterte-azubis/" target="_blank" rel="noopener">Jugendliche mit unserer Unterstützung eine Ausbildung</a> absolvieren. Sein Verdienst reichte allerdings nicht aus, um seine Frau und die vier gemeinsamen Kinder zu ernähren. Er versuchte daher, nebenberuflich Geld mit Gartenarbeiten dazuzuverdienen. Seine Einsatzmöglichkeiten blieben aber begrenzt, da ihm für den Transport nur ein uraltes Boda Boda (Moped) zur Verfügung stand. <strong>Und so kämpfte die sechsköpfige Familie jeden Tag um ihre Existenzgrundlage.</strong><span id="more-1044"></span></p>
<h3><strong>Vom Nebenjob zum eigenen Business</strong></h3>
<p>Ein Ziel unseres Vereins ist es, Menschen zu helfen, sich ein eigenständiges Leben mit einer gesicherten Perspektive für ihre Familien aufzubauen. Dazu gewähren wir auch <strong>Zuschüsse zur Existenzgründung</strong>. Die Einzelfälle prüfen wir immer sehr genau, denn viele Menschen träumen von einem eigenen „Business“, aber oft fehlen die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten. Da Balikowas Professionalität uns schon immer beeindruckt hat, wollten wir ihm gerne eine <strong>Starthilfe</strong> gewähren! Zunächst stellte sich allerdings die Frage: Was fehlt, um die Gelegenheitsarbeiten zu einem konstanten Business auszubauen?</p>
<p>Wie so oft halfen uns Zufall und Spürsinn. Seit Kurzem importiert Uganda vermehrt die in Asien sehr verbreiteten Tuk Tuks. Die motorisierten Rikschas bieten Platz für den sicheren Transport von Personen und Gütern. <strong>Mit einem Tuk Tuk könnte Balikowa zum Beispiel Erde, Töpfe und Pflanzen transportieren und dadurch größere und lukrativere Aufträge annehmen, als den einfachen Gras- und Grünschnitt.</strong> Der Kauf eines Tuk Tuk schien also ideal; zumal aktuell viele wohlhabende Ugander in der Umgebung bauen und Gärten anlegen lassen.</p>
<p>Mit rund 2.000€ ist ein Tuk Tuk allerdings eine größere Anschaffung, die in der ursprünglichen Budgetplanung nicht vorgesehen war. Aber auch hier half uns ein glücklicher Zufall: Zwei neu gewonnene Sponsor*innen interessierten sich in erster Linie dafür, eine Existenzgründung zu unterstützen. Vom Potential der Tuk Tuk-Idee waren sie schnell überzeugt und wir konnten mit der Umsetzung des Plans starten!</p>
<p>[gallery size="medium" ids="1053,1052,1050,1047,1054"]</p>
<h2><strong>Star des Tages und langfristige Existenzgrundlage </strong></h2>
<p>Die Ankunft des knallroten Tuk Tuks wurde von der Odissa Charles-Community mit großer Aufregung begrüßt. Der sichtlich stolze Balikowa hatte sich zur Feier des Tages mit seinem roten Hemd sogar schon auf sein neues Gefährt eingestellt. Mit angemessener Ernsthaftigkeit absolvierte er sein Fahrertraining. Seine Fahrübungen wurden natürlich begeistert beklatscht und waren das Gesprächsthema des Tages!</p>
<p><strong>Wir sind zuversichtlich, dass Balikowas Professionalität und das auffällige Gefährt ihm viele lukrative Aufträge einbringen werden! Ein ganz großes Dankeschön von Balikowas Familie und dem Vereinsvorstand geht an die großzügigen Sponsor*innen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/05/25/durchstarten-mit-dem-tuk-tuk-in-die-selbststaendigkeit/">Durchstarten: Mit dem Tuk Tuk in die Selbstständigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1600" height="1200" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Balikowa auf seinem neuen Tuk Tuk" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714.jpg 1600w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714-300x225.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714-1024x768.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714-768x576.jpg 768w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/05/1000068714-1536x1152.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p><strong>Ein außergewöhnliches Ereignis sorgte kürzlich für großes Aufsehen in der Odissa-Charles Community: Die Ankunft eines knallroten Tuk Tuks! Das auffällige Gefährt soll die Existenz des Gärtners Balikowa und seiner Familie sichern.</strong>

Balikowa kennen wir schon seit vielen Jahren. Er war die "gute Seele“ der großen Pool- und Gartenanlage einer Lodge, die wir regelmäßig mit Gästen und vom Verein unterstützten Kindern und Jugendlichen besuchen. Ein Schwätzchen mit Balikowa gehörte ebenso zu unseren fröhlichen Pool-Nachmittagen, wie die bunten Wasserbälle und die Limonade nach dem Schwimmen.

Mit Eintreten des Corona-Lockdowns wurde den Angestellten der Lodge gekündigt und der Familienvater stand ohne Job da. Er fand schließlich eine Teilzeitstelle im Crested Crane Institute, in dem auch einige <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/02/23/erste-schritte-ins-berufsleben-grosse-freude-ueber-begeisterte-azubis/" target="_blank" rel="noopener">Jugendliche mit unserer Unterstützung eine Ausbildung</a> absolvieren. Sein Verdienst reichte allerdings nicht aus, um seine Frau und die vier gemeinsamen Kinder zu ernähren. Er versuchte daher, nebenberuflich Geld mit Gartenarbeiten dazuzuverdienen. Seine Einsatzmöglichkeiten blieben aber begrenzt, da ihm für den Transport nur ein uraltes Boda Boda (Moped) zur Verfügung stand. <strong>Und so kämpfte die sechsköpfige Familie jeden Tag um ihre Existenzgrundlage.</strong><span id="more-1044"></span>
<h3><strong>Vom Nebenjob zum eigenen Business</strong></h3>
Ein Ziel unseres Vereins ist es, Menschen zu helfen, sich ein eigenständiges Leben mit einer gesicherten Perspektive für ihre Familien aufzubauen. Dazu gewähren wir auch <strong>Zuschüsse zur Existenzgründung</strong>. Die Einzelfälle prüfen wir immer sehr genau, denn viele Menschen träumen von einem eigenen „Business“, aber oft fehlen die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten. Da Balikowas Professionalität uns schon immer beeindruckt hat, wollten wir ihm gerne eine <strong>Starthilfe</strong> gewähren! Zunächst stellte sich allerdings die Frage: Was fehlt, um die Gelegenheitsarbeiten zu einem konstanten Business auszubauen?

Wie so oft halfen uns Zufall und Spürsinn. Seit Kurzem importiert Uganda vermehrt die in Asien sehr verbreiteten Tuk Tuks. Die motorisierten Rikschas bieten Platz für den sicheren Transport von Personen und Gütern. <strong>Mit einem Tuk Tuk könnte Balikowa zum Beispiel Erde, Töpfe und Pflanzen transportieren und dadurch größere und lukrativere Aufträge annehmen, als den einfachen Gras- und Grünschnitt.</strong> Der Kauf eines Tuk Tuk schien also ideal; zumal aktuell viele wohlhabende Ugander in der Umgebung bauen und Gärten anlegen lassen.

Mit rund 2.000€ ist ein Tuk Tuk allerdings eine größere Anschaffung, die in der ursprünglichen Budgetplanung nicht vorgesehen war. Aber auch hier half uns ein glücklicher Zufall: Zwei neu gewonnene Sponsor*innen interessierten sich in erster Linie dafür, eine Existenzgründung zu unterstützen. Vom Potential der Tuk Tuk-Idee waren sie schnell überzeugt und wir konnten mit der Umsetzung des Plans starten!

[gallery size="medium" ids="1053,1052,1050,1047,1054"]
<h2><strong>Star des Tages und langfristige Existenzgrundlage </strong></h2>
Die Ankunft des knallroten Tuk Tuks wurde von der Odissa Charles-Community mit großer Aufregung begrüßt. Der sichtlich stolze Balikowa hatte sich zur Feier des Tages mit seinem roten Hemd sogar schon auf sein neues Gefährt eingestellt. Mit angemessener Ernsthaftigkeit absolvierte er sein Fahrertraining. Seine Fahrübungen wurden natürlich begeistert beklatscht und waren das Gesprächsthema des Tages!

<strong>Wir sind zuversichtlich, dass Balikowas Professionalität und das auffällige Gefährt ihm viele lukrative Aufträge einbringen werden! Ein ganz großes Dankeschön von Balikowas Familie und dem Vereinsvorstand geht an die großzügigen Sponsor*innen!</strong>

&nbsp;<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/05/25/durchstarten-mit-dem-tuk-tuk-in-die-selbststaendigkeit/">Durchstarten: Mit dem Tuk Tuk in die Selbstständigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erste Schritte ins Berufsleben – Große Freude über begeisterte Azubis!</title>
		<link>https://www.odissa-charles-verein.de/2025/02/23/erste-schritte-ins-berufsleben-grosse-freude-ueber-begeisterte-azubis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Grothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2025 08:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1200" height="1077" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242.jpg 1200w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242-300x269.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242-1024x919.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242-768x689.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong>Gleich fünf Mal hatten wir Gelegenheit uns während des letzten Aufenthaltes in Uganda von Herzen zu freuen; nämlich über die Treffen mit unseren fünf frischgebackenen Auszubildenden. Alle sind glücklich, hochmotiviert und sehr stolz auf ihre ersten Schritte ins Berufsleben.</strong></p>
<p>Uganda hat eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit. Folglich drängen viele junge Menschen auf einen sehr begrenzten Arbeitsmarkt. Offiziell ist die Arbeitslosenquote mit um die 3% sehr niedrig. Anstellungsverhältnisse, die einen sicheren Lebensstandard bieten, finden aber nur wenige Menschen. Ohne eine gute Ausbildung gibt es nur Jobs, mit denen man sprichwörtlich zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel erwirtschaftet. Umso glücklicher sind wir, dass wir gemeinsam mit den letztjährigen Schulabgängern hervorragende Ausbildungsplätze gefunden haben.</p>
<p>Die Ausbildung verläuft in Uganda ähnlich wie in Deutschland. Theoretischer Unterricht und praktische Einsätze wechseln sich ab. Während Auszubildende in Deutschland in der Regel Vergütungen erhalten, ist die Berufsausbildung in Uganda kostenpflichtig. Oft ist es auch erforderlich, in den Ausbildungsinstituten zu leben, wodurch weitere Kosten entstehen. <strong>Unsere Unterstützung endet daher nicht mit dem erfolgreichen Schulabschluss!</strong></p>
<p>[gallery size="large" ids="1035,1033,1031,1029,1032,1028,1026"]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fröhliche Treffen mit glücklichen Auszubildenden</strong></p>
<p>Drei junge Frauen und zwei junge Männer haben im letzten Jahr die Schule beendet (Realschulabschluss) und gemeinsam mit uns und den schulischen Karriereberatern die weiteren Schritte diskutiert. Innerhalb der Odissa-Charles Community haben sie bereits <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/" target="_blank" rel="noopener">wunderbare Vorbilder, die den Schritt ins Berufsleben schon geschafft haben</a>. Entsprechend motiviert sahen alle einer Ausbildung entgegen. Dank finanzieller Unterstützung und guter Beziehungen unseres Vereins besuchen sie inzwischen anerkannte Institute, in denen sie zum Maurer, zur Sekretärin, in der Krankenpflege und im Hotel- und Restaurantmanagement ausgebildet werden.</p>
<p>Einige Wochen nach Ausbildungsantritt haben wir die jungen Menschen in ihren Ausbildungsstätten besucht, um zu erfahren, wie der Eintritt in den neuen Lebensabschnitt geglückt ist. Dort erlebten wir pure Freude, die sich von den frischgebackenen Azubis sofort auf uns übertragen hat. Überall wurden wir aufgeregt erwartet und stolz bis in die letzten Winkel der jeweiligen Einrichtung geführt. Unterrichtsräume, Schlafsäle, Außenanlagen; alles wurde enthusiastisch präsentiert und kommentiert. Und selbstverständlich wurden wir auch jeder Lehrkraft vorgestellt, die unsere Wege kreuzte.</p>
<p>Edmond, der eine Ausbildung zum Maurer macht, zeigte uns seine neu erworbenen handwerklichen Fertigkeiten auf einer Baustelle. Joan und Loyce sind begeistert über ihre ersten Erfahrungen im Sekretariat bzw. in der Krankenpflege. Marcy und Lawrence, die sich für Hotel- und Restaurantmanagement entschieden haben, führten uns durch das Crested Crane Institut. Hier trafen wir auch John, der mit finanzieller Unterstützung unseres Vereins bald seine <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2024/03/25/ein-schulabbrecher-auf-dem-weg-zum-traumberuf/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung als Safari Guide</a> abschließen wird. Neu-Azubi Lawrence hat bereits sehr konkrete Vorstellungen für seinen Weg in der Gastronomie. Er sieht seinen Schwerpunkt in der Küche. Immer, wenn er uns Birungi Guesthouse besucht, geht dem Küchenteam eifrig zur Hand. Die Schürze trägt er dabei auf eigenen Wunsch und mit großem Stolz!</p>
<p><strong>Mit finanzieller und emotionaler Unterstützung zum Erfolg!</strong></p>
<p>Die Gespräche mit den Auszubildenden haben uns sehr beseelt, denn wir haben dadurch sehr eindringlich erlebt, dass unser langjähriger Einsatz vor Ort Wirkung zeigt. Aber wir haben auch gespürt, <strong>wie sehr diese jungen Menschen nicht nur unsere finanzielle Unterstützung, sondern auch unsere Zuwendung, unser Interesse und unsere Anerkennung brauchen</strong>. Oft kommen sie aus prekären Verhältnissen, in denen sie dies nicht erfahren können. Es ist für sie „Seelenbalsam“, ihren Stolz durch uns gespiegelt zu sehen!</p>
<p>Regelmäßige Besuche in den Instituten sind also wichtig für die „Berufsstarter“. Zudem ermöglichen sie uns Einblicke in die Qualität der Ausbildung und vermitteln Sicherheit; sowohl für die Auszubildenden als auch für die Institutsleitung. So schaffen wir eine gute Basis für den Erfolg der laufenden Ausbildungen, aber auch für die nächsten Schulabgänger, die in diesem Jahr eine Ausbildung starten werden. Auch für diese jungen Menschen werden wir uns viel Zeit nehmen, um ihre Wünsche und Erwartungen zu verstehen und geeignete Ausbildungsplätze mit ihnen zu finden.</p>
<p>Die Begeisterung unserer fünf „Neu-Azubis“ hat uns viel Energie für die kommenden Herausforderungen gegeben! Entsprechend blicken wir zuversichtlich auf die zukünftigen Entwicklungen der Kinder und jungen Menschen innerhalb der Odissa-Charles Community und danken allen Unterstützer:innen, die diese erfreulichen Fortschritte ermöglichen!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2025/02/23/erste-schritte-ins-berufsleben-grosse-freude-ueber-begeisterte-azubis/">Erste Schritte ins Berufsleben – Große Freude über begeisterte Azubis!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.odissa-charles-verein.de">Odissa Charles e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1200" height="1077" src="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242.jpg 1200w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242-300x269.jpg 300w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242-1024x919.jpg 1024w, https://www.odissa-charles-verein.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG-20240922-WA0027-e1739701386242-768x689.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p><strong>Gleich fünf Mal hatten wir Gelegenheit uns während des letzten Aufenthaltes in Uganda von Herzen zu freuen; nämlich über die Treffen mit unseren fünf frischgebackenen Auszubildenden. Alle sind glücklich, hochmotiviert und sehr stolz auf ihre ersten Schritte ins Berufsleben.</strong>

Uganda hat eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit. Folglich drängen viele junge Menschen auf einen sehr begrenzten Arbeitsmarkt. Offiziell ist die Arbeitslosenquote mit um die 3% sehr niedrig. Anstellungsverhältnisse, die einen sicheren Lebensstandard bieten, finden aber nur wenige Menschen. Ohne eine gute Ausbildung gibt es nur Jobs, mit denen man sprichwörtlich zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel erwirtschaftet. Umso glücklicher sind wir, dass wir gemeinsam mit den letztjährigen Schulabgängern hervorragende Ausbildungsplätze gefunden haben.

Die Ausbildung verläuft in Uganda ähnlich wie in Deutschland. Theoretischer Unterricht und praktische Einsätze wechseln sich ab. Während Auszubildende in Deutschland in der Regel Vergütungen erhalten, ist die Berufsausbildung in Uganda kostenpflichtig. Oft ist es auch erforderlich, in den Ausbildungsinstituten zu leben, wodurch weitere Kosten entstehen. <strong>Unsere Unterstützung endet daher nicht mit dem erfolgreichen Schulabschluss!</strong>

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<strong>Fröhliche Treffen mit glücklichen Auszubildenden</strong>

Drei junge Frauen und zwei junge Männer haben im letzten Jahr die Schule beendet (Realschulabschluss) und gemeinsam mit uns und den schulischen Karriereberatern die weiteren Schritte diskutiert. Innerhalb der Odissa-Charles Community haben sie bereits <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2023/11/16/gelungener-einstieg-ins-berufsleben-zwei-junge-frauen-starten-durch/" target="_blank" rel="noopener">wunderbare Vorbilder, die den Schritt ins Berufsleben schon geschafft haben</a>. Entsprechend motiviert sahen alle einer Ausbildung entgegen. Dank finanzieller Unterstützung und guter Beziehungen unseres Vereins besuchen sie inzwischen anerkannte Institute, in denen sie zum Maurer, zur Sekretärin, in der Krankenpflege und im Hotel- und Restaurantmanagement ausgebildet werden.

Einige Wochen nach Ausbildungsantritt haben wir die jungen Menschen in ihren Ausbildungsstätten besucht, um zu erfahren, wie der Eintritt in den neuen Lebensabschnitt geglückt ist. Dort erlebten wir pure Freude, die sich von den frischgebackenen Azubis sofort auf uns übertragen hat. Überall wurden wir aufgeregt erwartet und stolz bis in die letzten Winkel der jeweiligen Einrichtung geführt. Unterrichtsräume, Schlafsäle, Außenanlagen; alles wurde enthusiastisch präsentiert und kommentiert. Und selbstverständlich wurden wir auch jeder Lehrkraft vorgestellt, die unsere Wege kreuzte.

Edmond, der eine Ausbildung zum Maurer macht, zeigte uns seine neu erworbenen handwerklichen Fertigkeiten auf einer Baustelle. Joan und Loyce sind begeistert über ihre ersten Erfahrungen im Sekretariat bzw. in der Krankenpflege. Marcy und Lawrence, die sich für Hotel- und Restaurantmanagement entschieden haben, führten uns durch das Crested Crane Institut. Hier trafen wir auch John, der mit finanzieller Unterstützung unseres Vereins bald seine <a href="https://www.odissa-charles-verein.de/2024/03/25/ein-schulabbrecher-auf-dem-weg-zum-traumberuf/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung als Safari Guide</a> abschließen wird. Neu-Azubi Lawrence hat bereits sehr konkrete Vorstellungen für seinen Weg in der Gastronomie. Er sieht seinen Schwerpunkt in der Küche. Immer, wenn er uns Birungi Guesthouse besucht, geht dem Küchenteam eifrig zur Hand. Die Schürze trägt er dabei auf eigenen Wunsch und mit großem Stolz!

<strong>Mit finanzieller und emotionaler Unterstützung zum Erfolg!</strong>

Die Gespräche mit den Auszubildenden haben uns sehr beseelt, denn wir haben dadurch sehr eindringlich erlebt, dass unser langjähriger Einsatz vor Ort Wirkung zeigt. Aber wir haben auch gespürt, <strong>wie sehr diese jungen Menschen nicht nur unsere finanzielle Unterstützung, sondern auch unsere Zuwendung, unser Interesse und unsere Anerkennung brauchen</strong>. Oft kommen sie aus prekären Verhältnissen, in denen sie dies nicht erfahren können. Es ist für sie „Seelenbalsam“, ihren Stolz durch uns gespiegelt zu sehen!

Regelmäßige Besuche in den Instituten sind also wichtig für die „Berufsstarter“. Zudem ermöglichen sie uns Einblicke in die Qualität der Ausbildung und vermitteln Sicherheit; sowohl für die Auszubildenden als auch für die Institutsleitung. So schaffen wir eine gute Basis für den Erfolg der laufenden Ausbildungen, aber auch für die nächsten Schulabgänger, die in diesem Jahr eine Ausbildung starten werden. Auch für diese jungen Menschen werden wir uns viel Zeit nehmen, um ihre Wünsche und Erwartungen zu verstehen und geeignete Ausbildungsplätze mit ihnen zu finden.

Die Begeisterung unserer fünf „Neu-Azubis“ hat uns viel Energie für die kommenden Herausforderungen gegeben! Entsprechend blicken wir zuversichtlich auf die zukünftigen Entwicklungen der Kinder und jungen Menschen innerhalb der Odissa-Charles Community und danken allen Unterstützer:innen, die diese erfreulichen Fortschritte ermöglichen!

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