Neuigkeiten


Back to school: Unsere Erfolgsgeschichte nach zwei Jahren Corona-Lockdown

Nachrichten aus Uganda schaffen es nur sehr selten in die europäischen Medien und erst recht nicht in aktuelle Sendungen wie die Tagesthemen. Am 8. Januar war es jedoch soweit! Die Tagesthemen berichteten über die bevorstehende Öffnung ugandischer Schulen nach fast 2 Jahren Corona Lockdown und die generelle Bildungskatastrophe, die sich durch die lange Schulschließung noch mehr zugespitzt hat.

Die Situation für die Kinder und Jugendlichen im Land ist mehr als besorgniserregend. Selbst die ugandische Regierung rechnet damit, dass mindestens 30% der Schülerinnen und Schüler nicht mehr in die Schule zurückkehren. Umso glücklicher waren wir, dass 100% der von uns unterstützten Kinder erwartungsvoll und mit frisch gewaschener Schulkleidung am ersten Schultag bereitstanden. Und zwar über alle Altersgruppen hinweg – von den Kindergartenkindern, über die Grundschüler bis hin zu den jungen Erwachsenen, die die Secondary School abschließen wollen. Weiterlesen »


Aus Kindern werden Leute – Engagement, das Früchte trägt

Seit der Gründung des Odissa Charles e.V. im Jahr 2013 haben wir viele Projekte angestoßen und viele Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet und auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet. Dabei ist es immer ein bewegendes Gefühl, wenn wir unmittelbar sehen können, wie unsere Bemühungen Früchte tragen. Trotz der großen Unsicherheiten der letzten zwei Jahre dürfen wir uns auch aktuell wieder freuen, dass aus Kindern erwachsene Leute werden, die die nächsten Schritte auf ihrem Lebensweg gehen. Weiterlesen »


Not-OP und Existenzangst: Wo Unterstützung gerade besonders wichtig ist!

Trotz vieler Benachteiligungen sind Frauen auf dem afrikanischen Kontinent oft die Treiber für wirtschaftliches Wachstum und Bildung. Entsprechend sind zuverlässige Frauen eine wichtige Säule für den Erfolg unserer Vereinsarbeit vor Ort. Dazu gehören auch die alleinerziehenden Mütter gesponserter Kinder, die sich mit viel Fleiß gegen die Armut stemmen. Leider hat der Corona-Lockdown die Mütter hart getroffen:

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Bildung mit vereinten Kräften im Corona Lockdown

Bildung ist schon zu „normalen Zeiten“ ein schwieriges Thema in Uganda, denn Schulen kosten Geld, das viele Familien nicht aufbringen können. Durch den Corona Lockdown hat sich die Lage weiter zugespitzt. Im März 2020 wurden alle Bildungseinrichtungen geschlossen. Eine 6-wöchige Schulphase in 2021 mündete schnell in einem erneuten Lockdown, der in diesem Monat aufgehoben werden soll. Zusammengefasst bedeutet das: Fast 2 Jahre kein Kindergarten- oder Schulbesuch!

Der Langzeitlockdown ist dramatisch für die Bildung und für den Alltag der Kinder: Weiterlesen »


Beitrag im WDR 5: „In zwei Welten zuhause“

In der Rubrik „Neugier genügt“ im WDR 5 ist ein sehr schöner Beitrag über den Odissa-Charles Verein ausgestrahlt worden.

Hört doch mal rein: NRW/Uganda: In zwei Welten zu Hause

Hellen und Anne auf dem Markt in Jinja Town


Tolle Spendenaktion zu „Libori Light“

Wir bedanken uns herzlich für dieses tolle Engagement!


Butagayas Hühnerfarm

Der Odissa-Charles-Verein arbeitet nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Gemäß unserer Satzung gewähren wir Existenzgründungszuschüsse, um kleine unternehmerische Projekte zu fördern. Oftmals haben die Menschen tolle, kreative Ideen, aber es mangelt am nötigen Startkapital. Eines dieser Projekte ist die Hühnerfarm von Stevie, die er 2017 gegründet hat und die seitdem wächst und gedeiht.

Mehr zur Hintergrundgeschichte: Weiterlesen »


Shutdown wegen Corona trifft Kinder hart

Beitrag in der Neuen Westfälischen vom 11.05.2020


Impressionen: Was der Corona-Lockdown für die Ugander bedeutet

Klick auf ein Bild öffnet die Galerie.


Die Corona-Situation in Uganda

Liebe Unterstützer:innen und Freund:innen des Vereins!

Zwar hat Uganda offiziell noch wenige Fälle von Corona zu verzeichnen. Aber die Auswirkungen sind in einem Land ohne Gesundheitssystem und ohne jegliche soziale Absicherung schnell zu spüren. Seit Montag, 30.3.2020 gibt es den kompletten Shutdown und es ist so gut wie nichts mehr erlaubt: keine Kontakte, Läden geschlossen, Schulen geschlossen, Banken geschlossen, kein Transport öffentlicher Form, selbst Privatautos dürfen nicht mehr fahren – und hohe Strafen bei Nichtbefolgung! Außerdem gibt es eine nächtliche Ausgangssperre.

Was bedeutet das? Es bedeutet, dass die Menschen massiv in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Viele haben bereits ihre Arbeit verloren oder bekommen keinen Lohn. Da die meisten Familien in sehr beengten Wohnverhältnissen leben, sind auf einmal viele Familienmitglieder dicht aufeinander gedrängt (in einem Land, wo das Leben sonst vor allem draußen stattfindet). Wir wissen, dass die Menschen ihre Mahlzeiten bereits stark rationieren, um über die Runden zu kommen. Die Unsicherheit und Angst ist groß. Wir haben gar keine Vorstellung von dieser Dramatik!

Auch zu normalen Zeiten müssen die Angehörigen für die Patienten in den Krankenhäusern kochen und waschen, also alles über die medizinische Versorgung hinaus leisten. Und nur wer Geld hat, wird behandelt – Zahlung im Voraus! Das bedeutet wiederum, dass Menschen sich jetzt verstecken und zu Hause leiden; auch aus Angst davor, was mit ihnen geschehen könnte.

Wie können wir helfen? Wir können weiterhin Geld überweisen, um medizinische Behandlungen zu bezahlen, und wir werden wohl auch zum Teil beim Lebensunterhalt stärker unter die Arme greifen müssen. Die Kinder essen üblicherweise in ihren Schulen und Internaten. Nun sind sie zuhause und die Familien müssen auf einmal viel mehr Menschen ernähren.

Ja, auch in Deutschland haben wir mit der Krise zu kämpfen. Doch in Uganda sind viele Menschen umso gefährdeter und schutzloser, besonders verletzbar sind dabei die Kinder. Selbst wenn es nicht das Virus selbst ist, so sind die psychosozialen Auswirkungen immens. Lasst uns solidarisch sein – über die Grenzen Deutschlands hinaus!

Wir sind in ständigem Austausch mit unseren ugandischen Mitarbeiterinnen, um sind so immer im Bilde über die aktuelle Lage vor Ort. Den von uns geförderten Kindern und Jugendlichen geht es gut und wir versuchen aus der Ferne für sie da zu sein!

Wir freuen uns über jede zusätzliche Spende, die in diesen besonderen Zeiten mehr denn je benötigt wird.

Hier geht es zu unserem Spendenkonto »

Danke!


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